28. September 2016 | 06:56 Uhr

naschmarkt683.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

September-Rekord

Das ist der wärmste Herbst aller Zeiten

Mit diesem traumhaften September ist klar: Das wird der wärmste Herbst aller Zeiten.

Dieser September ist eindeutig auf Rekordkurs: Nachdem das Wetterphänomen "Nikolaus" nach einer goldenen Herbstwoche allmählich zu schwächeln begann, wurde es prompt von Hoch "Otto" abgelöst. Auch "Otto" verschafft uns bis zum Sonntag noch einmal ungewöhnliche Toptemperaturen.

Damit ist klar: Der September 2016 wird, wenn nichts Außergewöhnliches mehr passiert, im Schnitt der wärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1767. Schon die erste Hälfte des Monats brachte viele Hitzetage - also Tage mit über 30 Grad. Gegen Ende des Monats konnte sich dann eine stabile Hochdruckwetterlage etablieren und sorgte für weit überdurchschnittliche Temperaturen..

Wärme
Trotz morgendlicher Frühnebelfelder klettert das Quecksilber im Thermometer heute wieder auf 25 Grad. Am Donnerstag und Freitag kommt man bei bis zu 27 Grad schon wieder fast ins Schwitzen. Das ideale Wetter für den letzten Sprung ins kühle Nass.

Die Aussichten im Detail:

Donnerstag
Die spätsommerliche Wetterphase dauert an und die Sonne kann sich wieder besser durchsetzen. Lokale Frühnebelfelder lösen sich rasch auf. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südost bis Südwest. Frühtemperaturen 5 bis 16 Grad, Tageshöchsttemperaturen 21 bis 27 Grad.

Freitag
Der Freitag beginnt mit Frühnebel in den Tälern. Diese lösen sich aber rasch auf und in ganz Österreich setzt sich die Sonne durch. Oft bleibt es wolkenlos, nur im Bergland können sich Haufenwolken bilden. In den Karnischen Alpen sind einzelne Schauer möglich, im Rest Österreichs bleibt es trocken. Der Wind ist kein Thema, die Temperaturen steigen am Nachmittag auf 20 bis 27 Grad.  

Samstag
Am Samstag setzt sich die Hochdruckphase fort, es geht sonnig und verbreitet wolkenfrei durch den Tag. Im Südwesten können sich zähere Hochnebel länger als zuletzt halten. Über dem Bergland bilden sich Quellwolken, es bleibt aber trocken. Die Temperaturen bleiben ungewöhnlich hoch für die Jahreszeit.

Sonntag
Am Sonntag erreicht eine Kaltfront aus Westen den Alpenraum und sorgt für Abkühlung. Dichte Wolken und Regen kommen von Westen her bis Mittag bis etwa zum Waldviertel voran. Am Nachmittag kann es auch im Osten immer wieder Schauer geben. Im Vorfeld der Front sind auch Gewitter möglich. Der Westwind lebt etwas auf. Die Temperaturen erreichen nicht mehr die Werte von zuletzt, bei maximal 24 Grad ist Schluss.
 

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Sonnig, Nebel, im W mehr Wolken, 6/15°

Zumindest zeitweise scheint in vielen Regionen noch die Sonne, wenn auch nicht ungestört. In der Osthälfte ziehen zwischenzeitlich dichtere Wolken durch. Auch im Westen schieben sich immer öfter Wolken vor die Sonne und von Vorarlberg über die nordwestlichen Bezirke Tirols bis in Salzkammergut ist mit meist unergiebigen Regenschauern zu rechnen. Der Wind weht schwach, in höheren Lagen mäßig, aus Nordost bis Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 13 bis knapp 20 Grad. Heute Nacht: Von Vorarlberg bis nach Oberösterreich, mitunter auch bis in den Wiener Wald hinein, hält sich in der Nacht auf Sonntag oft tiefliegende, teils hochnebelartige Bewölkung, ganz vereinzelt regnet es auch leicht daraus. Ganz im Osten und im Landessüden verlaufen die Nachtstunden meist gering bewölkt, aber auch hier bilden sich bis zum Morgen gebietsweise Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht meist schwach. Tiefsttemperaturen der Nacht 2 bis 10 Grad.
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