13. Juni 2018 | 23:34 Uhr

Überflutungen Starkregen Tulln © APA/BFKDO TULLN/STEFAN ÖLLERER

Kaltluftfront schiebt Alpen entlang

Darum sind wir jetzt Regen-Hotspot Europas

Wochenlang bildeten sich Unwetter an immer gleichen Orten. Jetzt kommt Regenfront.

Seit Wochen gibt es Unwetter in Österreich: Dass dabei immer wieder der Bezirk Neunkirchen Hotspot ist, ist laut Meteorologin Kathrin Götzfried von der ZAMG kein Zufall: „Wir hatten zuletzt sehr feuchte Luftmassen über Österreich und dazu war es sehr warm“, sagt sie zu ÖSTERREICH. Das Besondere: „Die Luftmassen haben sich kaum bewegt, dadurch konnten sich an gleicher Stelle immer wieder Gewitter bilden“, so Götzfried.

  • Regenfront über Alpen: Jetzt haben sich die Luftströme zu einer Regen- und Unwetterfront entlang der Nordalpen formiert. „Das heißt ergiebige Niederschläge und Gewitterneigung“, sagt Götzfried.

Österreich in der Gewitter-Zange

Zwei Tiefdruckgebiete rund um die Alpen bilden jetzt eine Unwetterfront.

18_06_14_Wetter_EU.jpg © wetter.de

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Wechselnd bewölkt, regnerisch, 4/10°

Zu Beginn der Arbeitswoche bleibt im Ostalpenraum schwacher Störungseinfluss wetteraktiv. Damit ist es überall zumeist stark bewölkt, vielfach regnerisch. Ergiebigere Niederschläge fallen tagsüber im Südosten. Zwischenzeitlich zeigt sich zwischen dem raschen Durchzug der Störungen auch phasenweise die Sonne. Schneefallgrenzen zwischen 800 und 1400m. Insbesondere abends sinken die Schneefallgrenzen von Westen her etwas ab. Der Wind weht alpennordseitig mäßig bis lebhaft aus West, im Süden bleibt es windschwach. Frühtemperaturen zwischen minus 2 und plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad.
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