15. November 2016 | 08:59 Uhr

winterdienst64.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Schnee & Eis

Burgenland rüstet sich für den Winter

Der Straßendienst erwartet den Winter mit 9.000 Tonnen Streusalz.

Burgenlands Straßendienst hat sich für den offiziell am Dienstag beginnenden Winterdienst gewappnet. Landesweit stehen Lagerkapazitäten für 9.000 Tonnen Streusalz zur Verfügung, um rund 3.700 Fahrstreifenkilometer schnee- und eisfrei zu halten. Auch 6.400 Tonnen Splitt wurden eingelagert, teilte Landesrat Helmut Bieler (SPÖ) mit.

Etwa 340 Mitarbeiter, verteilt auf die 15 Straßenmeistereien der beiden Bau- und Betriebsdienstleistungszentren Nord und Süd, sind für den Winterdienst einsatzbereit. Ihnen stehen 88 Fahrzeuge zur Verfügung. Zu 54 Lkw und 17 Unimog kommen bei besonders starkem Schneefall noch 17 angemietete Räumfahrzeuge. Im Räum- und Streudienst betreut ein Fahrzeug je Umlauf durchschnittlich 49 Fahrstreifenkilometer. Das sei "der österreichische Spitzenwert", stellte Bieler fest.

Im Bereich von Oberwart bis St. Michael setzt die Straßenmeisterei Oberwart einen neuen, teleskopartigen Frontpflug ein, der über eine variable Räumbreite verfügt und auf mehrspurigen Fahrbahnabschnitten für die Schneeräumung verwendet werden soll. In Lockenhaus (Bezirk Oberpullendorf) wurde ein neuer Salzsilo mit einer Kapazität von 200 Tonnen - doppelt so viel wie der früher verwendete - errichtet.

Im vergangenen, milden Winter fiel im Burgenland an 49 Tagen Schnee. An 75 Winterdiensteinsatztagen wurden von den Mitarbeitern der Straßenmeistereien 7.388 Tonnen Feuchtsalz und 1.727 Tonnen Splitt gestreut.
 

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Bewölkt, einzelne Schneeschauer -4°/+2°

Von nur wenigen Sonnenfenstern abgesehen dominieren am Sonntag verbreitet dichte Wolken. Diese sorgen zunächst vor allem im Westen und Norden, später schließlich auch in Teilen Niederösterreichs, in Wien und im Burgenland für einsetzenden Schneefall. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt aber weiter am nördlichen Alpenrand. Am Alpenostrand können sich mitunter auch ein paar Regentropfen in den Niederschlag mischen. Vereinzelt kann Straßenglätte nicht ausgeschlossen werden. Weitgehend trocken bleibt es von Osttirol ostwärts. Der Wind aus West bis Nord weht schwach bis mäßig, im Bergland auch lebhaft. Mit minus 4 bis plus 5 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht. Heute Nacht: Mit vielen dichten Wolken geht es in die Nacht auf Sonntag. Diese Wolken bringen zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten noch Schneefall. Im Laufe der Nacht verlagert sich der Schneefall jedoch immer mehr an den Alpennordrand. Außerdem lockert stellenweise die Bewölkung auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in der Tauernregion auch lebhaft bis stark auf Nordwest. Bis zum Morgen sinken die Temperaturen auf minus 13 bis minus 2 Grad. Inneralpin kann es in windgeschützten Becken aber auch noch stärker auskühlen.
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