15. Mai 2022 | 00:00 Uhr

Blutmond © Leserreporter

Naturschauspiel soll mystische Kräfte haben

Blutmond: Heute Nacht glüht Vollmond rot

In der Nacht auf Montag rückt der Mond vollständig in den Schatten der Erde. 

Phänomen. Österreich im Bann des Blutmondes. Tausende Menschen werden sich ihre Wecker extra früh stellen, um Zeuge des seltenen All-Phänomens zu werden.
In der Nacht auf Montag erleben wir die totale Mondfinsternis. Die Erde befindet sich dabei genau zwischen der Sonne und dem Vollmond und wirft ihren Schatten auf unseren Trabanten.


Das bringt der Mond: Sex, Gewalt & Weltuntergang


Dem seltenen Mond-Ereignis werden besondere Kräfte nachgesagt:

  • Sex-Mond, weil er die Triebe besonders stark animieren soll.
  • Gewalt. Auch Affekthandlungen nehmen an diesem Tag zu. Experten warnen vor vermehrten Gewalttaten.
  • Apokalypse. In der Vergangenheit haben Verschwörungstheoretiker den Weltuntergang für diesen Zeitpunkt prophezeit. Ein Meteorit sollte uns dabei treffen.


Licht wird rot. Wir nennen das Himmelsspektakel „Blutmond“ – der Mond glüht. Warum? Es ist das Wechselspiel zwischen Sonnenlicht und Erdatmosphäre. Erklärung: Obwohl der Mond völlig im Schatten der Erde steht, erreicht ihn dennoch Sonnenlicht. Die Strahlen werden „gebogen“. Von der langen Reise durch unsere Atmosphäre bleibt aber vom Licht der rote Anteil des Spektrums übrig. Deswegen leuchtet er für uns rot. Die Helligkeit des Mondes an diesem Tag ist übrigens 10.000-mal schwächer als normal.


Frühaufsteher. Montagfrüh um 4.28 Uhr taucht der Mond in den Kernschatten der Erde – noch ist es eine partielle Finsternis. Um 5.29 Uhr beginnt die ­totale Mondfinsternis in Wien, etwa 12 Minuten später in Innsbruck. Problem: Die Sicht wird nicht perfekt sein, es ist bereits zu hell. Nächste Chance für Blutmond-Fans in Österreich: 31. Dezember 2028. 

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Meist viel Sonne, im W. Wolkenaufzug. 0/13°

Unter abnehmendem Hochdruckeinfluss steht abseits der Nebelregionen ein sehr sonniger letzter Februartag bevor. Nebelfelder sind im Donauraum, im Waldviertel aber auch im Südosten zu erwarten und lösen sich bis Mittag meist auf. In weiten Teilen des Landes scheint die Sonne nahezu ungestört, lediglich ein paar harmlose Schleierwolken ziehen durch. Am Nachmittag kommen dann im Westen erste dichtere Wolken auf. Dabei bleibt es vorerst aber noch trocken. Der Wind weht meist nur schwach, im Nordosten mäßig aus östlichen Richtungen, alpennordseitig wird es gebietsweise leicht föhnig. Tageshöchsttemperaturen 11 bis 18 Grad, mit den höchsten Werten im leicht föhnigen Westen. Heute Nacht: Im Westen ziehen schon dichte Wolken und erste Regenschauer auf, Schnee fällt erst oberhalb von rund 1800m Seehöhe. Sonst startet die Nacht gering bewölkt und zum Morgen hin bilden sich gebietsweise Nebel- oder Hochnebelfelder. Der Wind weht nur schwach. Tiefsttemperaturen der Nacht minus 4 bis plus 6 Grad.
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