01. Dezember 2023 | 17:58 Uhr

Schneeräumfahrzeug © Neumayr

Höchste Warnstufe

Bis zu halber Meter: Schnee-Walze überrollt Österreich

Polare Kaltluft fließt ein und sorgt für erhebliche Neuschneemengen – im Süden des Landes sind mehr als 40cm möglich.

Wintereinbruch. Die Nacht ist trüb mit häufigem Schneefall oder Schneeregen – nur im Süden und Südosten regnet es oft noch bis auf 2000m Seehöhe hinauf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West bis Nord. Es kühlt auf minus 5 bis plus 2 Grad ab.

Hier herrscht jetzt höchste Schnee-Warnstufe

Laut den Wetter-Experten der "Österreichischen Unwetterzentrale" (uwz) gilt derzeit die höchste Schnee-Warnstufe in Teilen Salzburgs (Von Dorfgastein südlich bis Bad Gastein und östlich bis Forstau), Oberösterreichs (von Hinterstoder östlich bis Rosenau am Hengstpaß) und Steiermark (Bezirk Liezen). Hier sind derzeit die meisten Niederschläge zu erwarten.

Österreichische Unwetterzentrale (uwz) © uwz.at

Neuschneemengen von bis zu einem halben Meter

Laut GeoSphere Austria sorgt eine polare Kaltluft für einen verbreiteten Wintereinbruch bis in die Niederungen. In den Warngebieten im Süden des Landes sind Neuschneemengen bis 40 cm – regional sogar noch darüber – möglich.

Mögliche Auswirkungen

Der Wetterdienst GeoSphere Austria warnt daher im Süden des Landes am Samstag vor diesen möglichen Schneefall-Auswirkungen:

  • Erhöhte Unfallgefahr auf schneeglatten und noch nicht ausreichend geräumten Straßen
  • Verschlechterung der Passierbarkeit von Straßen, speziell höher gelegener sowie ganzjährig geöffneter Passstraßen
  • Behinderung des Straßen-, Schienen- und Flugverkehrs, mit Verzögerungen ist zu rechnen.
  • Gefahr von Schneebruch bei Nassschnee: Größere Äste können abbrechen, Strommasten und Stromleitungen können beschädigt werden.

Der Himmel ist am Samstag grau in grau und häufig ist mit Schneefall zu rechnen, der zum Teil intensiv sein kann. Bis zum Vormittag handelt es sich in tiefen Lagen im Süden und Südosten auch noch um Regen oder Schneeregen. Der Wind bläst immer öfter mäßig bis kräftig aus West bis Nord, dabei besteht die Gefahr von Schneeverwehungen. Am Morgen umspannen die Temperaturen minus 5 bis plus 2 Grad, am frühen Nachmittag minus 3 bis plus 4 Grad. 

Sonntag sind minus 12 Grad möglich

Im Norden und Osten sind am Sonntag vor allem während der ersten Tageshälfte noch einige Wolkenfelder vorhanden, dabei gehen vor allem entlang der Alpennordseite sowie anfangs auch im Nordosten ein paar Schneeschauer nieder. Am Nachmittag ist es dann schon oft trocken, die Bewölkung lockert auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Im übrigen Österreich überwiegt nach rascher Auflösung der Restwolken der Sonnenschein. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten und auf den Bergen zeitweise lebhaft, aus West bis Nordost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 12 und minus 1 Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen minus 5 und plus 2 Grad.

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Sonne-Wolken, im O vermehrt Schauer. 0/14°

Ein paar Nebelfelder können sich noch länger halten, insbesondere im Innviertel und im westlichen Donauraum. Spätestens am Nachmittag ist es aber im Westen verbreitet sonnig, allerdings macht sich auch Saharastaub in der Luft durch eine leichte Eintrübung bemerkbar. Ansonsten gibt es zeitweise einige Quellwolken, dazu können ein paar Regenschauer niedergehen, die meisten gibt es voraussichtlich im Südosten. Hier sind sogar örtliche, kurze Gewitter nicht auszuschließen. Der Wind weht schwach bis mäßig und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen bei 12 bis 17 Grad. Heute Nacht: Nach Abzug des schwachen Höhentiefs Richtung Südosten fallen die Restwolken wieder zusammen und es klar häufig auf. In den Morgenstunden kann sich in Tälern und Becken lokal und in Oberösterreich gebietsweise Nebel ausbreiten. Allgemein weht nur schwacher Wind. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus 4 und plus 5 Grad.
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