18. August 2023 | 13:15 Uhr

Hitze Schwitzen © Getty

Hitzewelle

Bis zu 36 Grad: Erstes Bundesland gibt Hitzewarnung aus

Das Land Tirol hat eine Hitzewarnung ausgegeben, die von Sonntag bis einschließlich Mittwoch gelten soll.  

Unterhalb von 1.200 Metern Seehöhe wurden demnach 30 bis 35 Grad erwartet. "Hitze-Hotspot" werde die Landeshauptstadt Innsbruck mit voraussichtlich 36 Grad sein, hieß es in einer Aussendung mit Verweis auf GeoSphere Austria. Vor gesundheitlichen Gefahren insbesondere für geschwächte Menschen wurde gewarnt, es gelte, Vorsicht walten zu lassen.

"Vor allem aber für ältere und geschwächte Personen sowie Kleinkinder stellen die hohen Temperaturen eine besondere Belastung dar, da sie ihre Körpertemperatur weniger gut regulieren können", erklärte Gesundheitsdirektorin Theresa Geley. Es drohten Hitzestau sowie im schlimmsten Fall sogar ein lebensbedrohlicher Hitzschlag. Zudem wurde die Nullgradgrenze von GeoSphere Austria auf 5.000 Meter Seehöhe geschätzt. Unter diesen Bedingungen herrsche im hochalpinen Raum besondere Gefahr von Stein- und Eisschlägen, hieß es.

Es gelte, ausreichend zu trinken sowie leichte und gut verdauliche Kost zu konsumieren. Erledigungen und Sport sollten abseits der heißesten Stunden erledigt werden. Außerdem sollte besonders auf Sonnenschutz geachtet werden. Das Land verwies zusätzlich auf die Hitzeschutz-Kampagne "Einen kühlen Kopf bewahren" in Zusammenarbeit mit den Tirol Kliniken unter www.tirol.gv.at/hitze. 

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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