13. November 2025 | 07:10 Uhr

Schneepflug verschüttet: 11-Jährige in Lustenau aus Haufen geborgen © Archivbild/APA/EXPA/JFK

Kälteeinbruch

Bis zu 21 Grad – doch dann kommt der Schnee

Österreich steht ein massiver Kälteeinbruch bevor. 

Am Donnerstag liegen im Donautal, im Flachland des Ostens sowie am Alpenostrand, in zahlreichen inneralpinen Becken und Tälern sowie im Südosten des Landes verbreitet Nebel oder Hochnebel, die sich oft zäh und teilweise sogar den ganzen Tag über halten. Abseits der Nebelgebiete scheint jedoch verbreitet die Sonne, von dünnen Schleierwolken abgesehen, oft auch ungestört. Meist bleibt es schwach windig. Frühtemperaturen zwischen minus 6 und plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen teils nur um 6 Grad im Dauernebel und milden 17 bis 21 Grad im Bergland, vor allem aber in höheren Lagen im Westen.

Während in den meisten Landesteilen auch am Freitag sonniges und oft auch mildes Wetter überwiegt, liegen in den Tälern und Becken wieder verbreitet Nebel oder Hochnebel. Besonders zäh hält sich der Nebel im Nordosten und in den Donauniederungen. Dort, wo es sonnig ist, kann das Sonnenlicht aber etwas getrübt sein, denn es befindet sich Saharastaub in der Luft. Der Wind weht schwach, am nördlichen Alpenrand mäßig aus südlichen Richtungen. In der Früh hat es minus 6 bis plus 7 Grad, tagsüber werden im Dauergrau nur 5 bis 8 Grad und in den sonnigen Mittelgebirgslagen 15 bis 20 Grad erreicht.

Schnee bis in tiefe Lagen

Auch das Wochenende beginnt in vielen tieferen Lagen mit Nebel. Vor allem im Nordosten hält sich dieser hartnäckig. Hier zeigt sich die Sonne kaum. Im Westen kommen schon in der Früh dichtere Wolken auf. Diese breiten sich im Tagesverlauf auf das ganze Land aus, es ergeben sich aber auch einige Sonnenfenster. Wenn die Sonne scheint, ist sie weiterhin durch Saharastaub etwas getrübt. Es bleibt die meiste Zeit trocken, lediglich am späteren Nachmittag steigt die Schauerneigung im Westen etwas an. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 9 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 im Dauernebel bis 16 Grad im Bergland und im Westen.

Ab Montag wird es dann spürbar kälter. Die Schneefallgrenze sinkt bis in tiefe Lagen, spätestens am Dienstag könnte es dann auch in Innsbruck oder Salzburg zum ersten Mal in diesem Herbst schneien.

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Im W mehr Wolken und etwas Regen, im O mehr Sonne. 5/17°

Eine nur langsam ziehende Störungszone bringt im Westen und Südwesten dichte Wolken sowie nachmittags auch etwas Regen. In Vorarlberg sinkt die Schneefallgrenze bis zum Abend auf rund 500 bis 800m Seehöhe ab, sonst liegt sie meist noch zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Überall sonst überwiegt noch der Sonnenschein, auch wenn einige hohe Wolkenfelder durchziehen und am Nachmittag Quellwolken entstehen. Der Wind bläst in Föhnstrichen entlang des Alpenhauptkammes sowie auch im Osten lebhaft bis kräftig aus Süd, sonst meist nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen im Westen und Südwesten 8 bis 13 Grad, sonst 14 bis knapp 20 Grad, mit den höchsten Werten ganz im Osten.
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