05. Februar 2024 | 07:20 Uhr

Sturmwarnung Windsocke © Getty

Heftige Böen

Bis zu 135 km/h: Sturmwarnung für Osten Österreichs

Die neue Woche startet stürmisch!

Vor allem im Osten Österreichs sorgt ein Starkwindband am Montag für heftige Böen. Betroffen sind Ober- und Niederösterreich, Wien und die nördliche Steiermark, wo der Wind aus West mit 100 km/h oder sogar mehr bläst. Auch im Nordburgenland ist es zeitweise stürmisch. Geosphere Austria (vormals ZAMG) hat für diese Landesteile eine Sturmwarnung ausgegeben.

Sturmwarnung am Montag, 5.2.2024 © ZAMG

Bis 6 Uhr wurden Montagfrüh schon folgende Wind-Spitzenwerte gemessen:

  • 135 km/h am Feuerkogel
  • 115 km/h am Jauerling
  • 112 km/h auf der Buchbergwarte
  • 112 km/h auf der Jubiläumswarte
  • 100 km/h in Aflenz
  • 100 km/h in Oggau am Neusiedler See
  • 99 km/h in Gumpoldskirchen
  • 97 km/h in der Wiener Innenstadt
  • 95 km/h in Weyer
  • 93 km/h in Wiener Neustadt

Voraussichtlich wird der Sturm bis Mittag seinen Höhepunkt erreicht haben, wobei vom Mariazellerland und von den Niederösterreichischen Voralpen bis zum Wienerwald dennoch nochmals Orkanböen drohen.

Nach Sturm wird es frühlingshaft

Danach wird der Tag jedoch auffallend warm: Temperaturen von 9 Grad sind angesagt, im Osten und Südosten werden sogar bis zu 20 Grad erreicht. Es wird weitgehend sonnig mit einigen Wolkenfeldern. Vom Mühlviertel bis ins Mariazellerland kann es auch vereinzelt noch leicht regnen.

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Vermehrt Regenschauer im W und N, sonst meist sonnig. 1/16°

Vor allem im Osten und Südosten scheint bis in den Nachmittag hinein häufig die Sonne, meist ziehen nur ein paar harmlose, lockere Wolkenfelder durch. Ausgehend vom Berg- und Hügelland bilden sich allerdings vorübergehend auch Quellwolken und mit diesen vereinzelt ein paar Regenschauer. Im übrigen Österreich ist es wechselnd bewölkt, die Sonne zeigt sich seltener und am Abend nimmt die Regenneigung mit Annäherung der nächsten Störungszone in Vorarlberg und im Tiroler Oberland wieder zu. Der Wind kommt am ehesten aus Südost bis West, er frischt nur örtlich in freien Lagen mäßig auf. Tageshöchsttemperaturen 10 bis 18 Grad. Heute Nacht: In der Osthälfte zeigt sich der Himmel in der Nacht zunächst meist gering oder zumindest aufgelockert bewölkt, ehe ab den frühen Morgenstunden umfangreiche Wolken einer weiteren Störungszone eintreffen. Vielerorts bleibt es trocken. Von Westen her ziehen deutlich mehr und zunehmend auch kompakte Wolken auf, schließlich breiten sich vom Bodensee bis zum oberösterreichischen Innviertel Regen- und eingelagerte Schauerwolken aus. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1500 bis 1200m Seehöhe. Der Wind dreht im Bereich der Störungszone mehrheitlich auf West, bleibt aber schwach bis mäßig. Tiefsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad.
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