03. Februar 2020 | 09:15 Uhr

Wetter Bäume © APA/FF SCHWERTBERG/FOTOKERSCHI.AT

In der Nacht wird es stürmich

Bis zu 120 km/h: Orkanwarnung für Teile Österreichs

Sturm- und Schneewarnung für weite Teile Österreichs. Rote Warnung für den Osten des Landes.

Österreich. Heute Abend muss man im Flachland und in den Tälern mit heftigen Sturmböen von bis zu 110 km/h rechnen. Auf den Bergen können sogar orkanartige Böen von 120 km/h erreicht werden. Besonders heftig wird es in der Nacht auf Dienstag. Für den Osten des Landes, vor allem Wien, wurde noch am Montagabend eine rote Sturmwarnung herausgegeben. Dazu kann es auch in einigen Teilen Österreichs schneien.
 
 

Vorsicht vor herabfallenden Ästen

 
In einem solchen Fall sollte man besonders auf herabfallende Äste oder umstürzende Bäume achten. Auch größere Gegenstände können herumfliegen, sowie Dächer oder Schornsteine durch die kräftigen Sturmböen zu Schaden kommen.
 

Aktuelles Windradar

 
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Wetter am Dienstag

Nördlich des Alpenhauptkammes sorgt polare Kaltluft während der Vormittagsstunden für eine markante Abkühlung. Bis in den Nachmittag hinein dominieren hier dichte Wolken. Diese sorgen am Alpenrand für anhaltenden Regen oder Schneeregen, im Flachland ziehen hingegen wiederholt Regen- oder Graupelschauer durch. Generell sinkt die Schneefallgrenze im Tagesverlauf deutlich unter 1000m Seehöhe ab. Etwas freundlicher ist es im Süden und Südosten. Neben dichten Wolken und kurzen Regenschauern zeigt sich hier bis zum Abend zeitweise die Sonne. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nordwest. Aus ihr weht der Wind mäßig bis lebhaft. Am Vormittag frischt der Wind im Norden und Osten jedoch vorübergehend stark bis stürmisch auf. Die Temperaturen in der Früh 0 bis 7 Grad, tagsüber bei maximal 3 bis 10 Grad. Insgesamt sinken die Temperaturen bis zum Abend aber deutlich.
 
 
 
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 20:01
 

Sturm zieht auch über die Schweiz

Auch im Bootshafen von Stansstad am Vierwaldstättersee in der Schweiz wird vor einem heftigen Sturm gewarnt.

Sturm Schweiz © APA/KEYSTONE/URS FLUEELER

 19:57
 

Auch in Deutschland gibt es eine Sturmwarnung - vor allem für den Süden

 19:47
 

Rote Sturmwarnung für Wien - Feuerwehr stets vorbereitet

Auch in Wien gibt es eine rote Sturmwarnung für Montagabend. Die Wiener Berufsfeuerwehr ist auf eine solche Warnung aber stets vorbereitet. "Das ist ein standardisiertes Szenario", wie Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl gegenüber oe24.at betont. Derzeit kommt es aber noch nicht zu vermehrten Sturmeinsätzen. "Es herrscht Normalbetrieb", sagt er.

 19:19
 

Akute Warnungen bereits für die Nacht

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 15:17
 

Erdrutsch in Dalaas

Auf Grund des intensiven und langanhaltenden Niederschlages kam es in Dalaas-Vorarlberg zu einem Erdrutsch. Durch den sieben Meter breiten und zehn Meter langen Erdrutsch wurden in der Folge die Gemeindestraße und mehrere Gärten überschwemmt.

Erdrutsch in Dalaas © LPD-V

Ein Ausbreiten der Überschwemmung auf die Landesstraße konnte durch den Einsatz der Feuerwehr Dalaas mittels aufgestellten Sandsäcken verhindert werden. Durch den Erdrutsch wurden weder Personen verletzt noch Sachen beschädigt.

 14:38
 

Lage in Oberösterreich entspannt sich

Nach starkem Regen in der Nacht auf Montag und am Vormittag hat es in Oberösterreich kleine lokale Überflutungen gegeben. In Steyr wurde der Ortskai gesperrt, doch "das dreht wieder, die Lage dürfte sich entspannen", sagte Reinhard Enzenebner vom hydrografischen Dienst der APA am frühen Nachmittag.

Auch die Feuerwehr sah die Überflutungen im Normalbereich und die Lage "derweil entspannt", hieß es aus dem Landesfeuerwehrkommando. Am Inn habe es die ganze Nacht lang Anstiege gegeben, die Warngrenze würde aber etwa in Schärding wahrscheinlich nicht erreicht, prognostizierte Enzenebner. Auch an der Donau sehe es nicht so aus, als würden diese Grenzen überschritten. Am Abend und in der Nacht rechne man mit keinen Niederschlägen. Morgen soll es mit Schnee weitergehen, das sei in puncto Hochwasser entspannend.

 14:04
 

Häufig Regen und Schnee am morgigen Dienstag

Nördlich des Alpenhauptkammes sorgt polare Kaltluft während der Vormittagsstunden für eine markante Abkühlung. Bis in den Nachmittag hinein dominieren hier dichte Wolken. Diese sorgen am Alpenrand für anhaltenden Regen oder Schneeregen, im Flachland ziehen hingegen wiederholt Regen- oder Graupelschauer durch. Generell sinkt die Schneefallgrenze im Tagesverlauf deutlich unter 1000m Seehöhe ab. Etwas freundlicher ist es im Süden und Südosten. Neben dichten Wolken und kurzen Regenschauern, zeigt sich hier bis zum Abend zeitweise die Sonne. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nordwest. Aus ihr weht der Wind mäßig bis lebhaft. Am Vormittag frischt der Wind im Norden und Osten jedoch vorübergehend stark bis stürmisch auf. Die Temperaturen in der Früh 0 bis 7 Grad, tagsüber bei maximal 3 bis 10 Grad. Insgesamt sinken die Temperaturen bis zum Abend aber deutlich.

 13:15
 

Warnungen für den heutigen Montag

Wien

Starker Wind. Windspitzen bis 90km/h.

Burgenland

Windspitzen von bis zu 90 km/h zu rechnen.

Oberösterreich

Niederschlagsmengen zwischen 30 und 60mm. Schneefallgrenze zwischen 1300m und 2400m

Niederösterreich

Niederschlagsmenge zwischen 30 und 60mm. Schneefallgrenze zwischen 1300 und 2400m. Windspitzen von bis zu 90 km/h.

Salzburg

Niederschlagsmenge zwischen 30 und 60mm, Schnefallgrenze zwischen 1300 und 2400m.

Steiermark

Niederschlagsmengen zwischen 30 und 60 mm zu rechnen. Schneefallgrenze zwischen 1300m und 2400m.

Tirol

Starkes Tauwetter. Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 mm. In der gesamten Zeit des Niederschlags steht die Schneefallgrenze meist auf 1900 bis 2400m

Vorarlberg

Starkes Tauwetter. Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 mm. In der gesamten Zeit des Niederschlags steht die Schneefallgrenze meist auf 1900 bis 2400m

Kärnten

Keine aktive Wetterwarnung

 13:03
 

Hohe Windwarnung für Niederösterreich

Starker Wind mit Spitzen von 70 bis 90 km/h ist zu erwarten. Warnung auch für den morgigen Dienstag (04.02.2020).

 12:14
 

Starkregen in Kössen

In Kössen im Bezirk Kitzbühel musste die Feuerwehr ausrücken.

Kössen © ZOOM.Tirol

Kössen 2 © ZOOM.Tirol

Kössen 3 © ZOOM.Tirol

 11:57
 

"Sky Rink" gesperrt: Wärme, Wind und Regen setzen Wiener Eistraum zu

Die ungewöhnlich hohen Plustemperaturen der vergangenen Tage bringen die Organisatoren des Wiener Eistraums vor dem Rathaus gehörig ins Schwitzen. Die Wärme in Kombination mit Wind und Regen setzen dem spiegelglatten Untergrund derzeit nämlich stark zu. Deshalb mussten die 880 Quadratmeter große Eislaufterrasse "Sky Rink" und die dorthin führende Rampe vorübergehend gesperrt werden.

"18 Grad Celsius Anfang Februar, Starkregen und Sturm machen heuer den Start in die Semesterferien am Wiener Eistraum zu einer Herausforderung", bedauerte das Stadt Wien Markting als Veranstalter am Montag in einer Aussendung. Man werde sich aber so schnell nicht geschlagen geben. "Und so wird unter Einsatz von langjähriger Erfahrung, großem Können und moderner Technik versucht, das Eislaufvergnügen auf dem Rathausplatz bestmöglich aufrecht zu erhalten", wurde versprochen.

Dennoch: Die am gestrigen Sonntag verhängte Sperre der 120 Meter langen Rampe und des Oberdecks bleiben bis auf weiteres aufrecht, sagte eine Sprecherin auf APA-Nachfrage. Wann sie wieder befahrbar sind, hänge von der Wetterentwicklung ab. Die große Fläche vor dem Rathaus und der Traumpfad, der sich durch einen Teil des Rathausparks schlängelt, seien aber geöffnet. Einen vergünstigten Eintritt gibt es trotz Einschränkungen nicht. Man informiere an den Kassen und online über die zwischenzeitlichen Einschränkungen, betonte die Sprecherin. Dann könne jeder für sich entscheiden, ob er oder sie ein Ticket lösen möchte.

Am morgigen Dienstag müssen Schlittschuhläufer allerdings tagsüber komplett auf das Eisvergnügen in der City verzichten. Denn aufgrund der angesagten Sturmwarnung bleibt der gesamte Platz bis voraussichtlich 18.00 Uhr gesperrt. Folglich muss auch die - namentlich eigentlich passende - Veranstaltung "Heiß am Eis" abgesagt werden. Sie hätte am Dienstag ab 14.00 Uhr als Unterhaltungsevent mit der ehemaligen Profi-Eisläuferin Claudia Kristofics-Binder stattfinden sollen. Ein Ersatztermin werde derzeit gesucht, hieß es.

Um die Eisfläche halbwegs stabil zu halten, drehen die Eismaschinen vor dem Rathaus derzeit Extrarunden. Das Problem seien aber nicht nur die frühlingshaften Temperaturen tagsüber. Auch die fehlende Kälte in der Nacht mache das Präparieren schwierig, erklärte die Sprecherin. Dazu komme der warme Regen, der in das Eis eindringe, sowie der starke Wind, der die oberste kühle Schicht mit warmer Luft regelrecht wegblase.

Schon ab der Wochenmitte sollte es in Wien dann wieder deutlich kühler sein. Der Wiener Eistraum hat bis 1. März geöffnet.

 11:32
 

Hochwasserwarnung: Zivilschutzalarm aufgrund steigender Pegel in Steyr ausgelöst

In Steyr ist Montagvormittag Zivilschutzalarm aufgrund der steigenden Pegel der Flüsse als folge der anhaltenden teils starken Regenfälle ausgelöst worden.

Steyr © steyr.at

Die Enns hat am Ortskai in Steyr um 10:15 einen Wasserstand von 520 Zentimeter erreicht.

 11:18
 

Verbreitet große Lawinengefahr der Stufe vier in Vorarlberg

Nach umfangreichen Niederschlägen herrschte am Montag in den Vorarlberger Bergen verbreitet große Lawinengefahr der Stufe vier auf der fünfstufigen Gefahrenskala. Es bestand sowohl die Gefahr von Nassschnee- als auch von Gleitschneelawinen, informierte der Lawinenwarndienst. Aktivitäten abseits gesicherter Pisten erforderten große Erfahrung in der Lawinenbeurteilung.

In den nördlichsten Regionen fielen zwischen 20 und 60 Liter Regen pro Quadratmeter, in den anderen Landesteilen 15 bis 25 Liter. Dadurch wurde die Schneedecke bis in hohe Lagen weiter geschwächt, und es waren aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten viele Nassschneelawinen zu erwarten. Oberhalb von 2.100 bis 2.300 Meter kamen 30 Zentimeter Neuschnee dazu, regional wie am Arlberg auch 50 Zentimeter. Im eingewehten Steilgelände, hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden bildeten sich störanfällige Triebschneeansammlungen, die bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden konnten.

Mit einem Nachlassen der Niederschläge war erst in der Nacht auf Dienstag zu rechnen. Die Lawinengefahr bleibe somit angespannt, so Andreas Pecl vom Lawinenwarndienst.

 11:15
 

Wiener Eistraum: Zeitweilige Einschränkungen aufgrund von Wärme, Regen und Sturm

18 Grad Celsius Anfang Februar, Starkregen und Sturm machen heuer den Start in die Semesterferien am Wiener Eistraums zu einer Herausforderung. Wenn auch keine leichte Aufgabe, gibt sich das Team der 9.000 m² Eislandschaft nicht so schnell geschlagen. Und so wird unter Einsatz von langjähriger Erfahrung, großem Können und moderner Technik versucht, das Eislaufvergnügen auf dem Rathausplatz bestmöglich aufrecht zu erhalten.

 11:10
 

Die Woche wird stürmisch und niederschlagsreich

Mit starkem Wind und an der Alpennordseite niederschlagsreich beginnt die Woche, bei meist dichter Bewölkung. Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen etwas sinken - polare Kaltluft sorgt ab Dienstag für einen Wetterumschwung, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Am Montag liegt eine Störungszone quer über Österreich und bringt entlang der Alpennordseite sowie im Norden und Osten dichte Wolken und oft auch Regen. Besonders in Ober- und Niederösterreich regnet es in den südlichen Landesteilen kräftig und anhaltend. Die Schneefallgrenze bewegt sich im Westen um oder knapp über 2.000 Metern, von Salzburg ostwärts hingegen zwischen etwa 1.400 und knapp 1.000 Metern Seehöhe. Wetterbegünstigt ist der Süden. Dort bleibt es trocken, meist auch windschwach und oft sogar sonnig. Sonst bläst mäßiger bis kräftiger Westwind. Die Frühtemperaturen liegen je nach Wolken und Wind bei minus zwei bis plus neun Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei etwa fünf bis 14 Grad.

Am Dienstag sorgt polare Kaltluft für einen markanten Wetterumschwung. Besonders turbulentes, niederschlagsreiches Wetter wird nördlich und entlang des Alpenhauptkammes erwartet, die Schneefallgrenze sinkt im Laufe des Tages bis in viele Täler. Auch im Osten regnet es zumindest bis Mittag noch häufig, ehe die Wolkendecke aufreißt, dazu bläst lebhafter bis sehr stürmischer Wind aus West bis Nordwest. Über den Süden ziehen Schauerstaffeln, dazwischen kommt dort auch gelegentlich die Sonne durch, vor allem nachmittags. Die Temperaturen bewegen sich am frühen Morgen noch zwischen rund null Grad in windgeschützten Lagen der Alpensüdseite und bis über zehn Grad im windigen Nordwesten, tagsüber werden kaum höhere Werte erwartet, am Abend hat es oft nur noch null bis sechs Grad.

Dichte Wolken stauen sich am Mittwoch entlang und nördlich des Alpenhauptkamms und hier schneit es immer wieder. Nur langsam lassen die Schneefälle am Nachmittag nach. Im Osten ziehen Schnee- oder Schneeregenschauer durch. Der Süden bleibt bei aufgelockerter Bewölkung meist trocken, dort sind die Chancen auf sonnige Phasen recht günstig. Der Wind bläst lebhaft bis stürmisch aus Nordwest bis Nord und dringt diesmal sogar bis in den Süden und Südosten vor. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei null bis sechs Grad.

Am Donnerstag steigt am Boden der Luftdruck von Westen her zwar bereits. Mit der nördlichen Höhenströmung werden im Tagesverlauf in den Norden und Osten Österreichs aber nochmals dichte Wolkenfelder geführt. Dabei sind stellenweise, besonders im Bergland, auch ein paar Schneeschauer möglich. Die Wolken erreichen am Nachmittag dann auch den Süden, hier bleibt es aber trocken. Durchwegs sonnig verläuft der Tag im Westen. Der Wind bläst vor allem am Alpenostrand und im Donauraum noch lebhaft bis kräftig aus Nordwest. Die Frühtemperaturen betragen minus sechs bis plus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwei bis sieben Grad.

Eingelagert in die nordwestliche Höhenströmung streift am Freitag eine Störungszone den Nordosten Österreichs und bringt dichte Wolken sowie etwas Regen. Die Schneefallgrenze steigt auf 600 bis 900 Meter Seehöhe an. Dichte Wolkenfelder gibt es zunächst auch im Norden und Südosten, hier bleibt es aber trocken und am Nachmittag setzt sich auch hier wieder die Sonne durch. Strahlend sonnig ist es im Westen. Im Osten bläst noch mäßiger bis lebhafter West- bis Nordwestwind. Die Frühtemperaturen liegen bei minus acht bis plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen zwei bis acht Grad.