19. Juli 2017 | 12:25 Uhr

fiaker74.jpg © TZ ÖSTERREICH (Archiv)

Bei 35 Grad

Bekommen unsere Fiaker am Donnerstag erstmals hitzefrei?

Stadt informiert in Aussendung, wenn 35 Grad am Stephansplatz gemessen werden.

Wiens Fiaker-Pferde könnten am Donnerstag erstmals hitzefrei bekommen. Ab einer Temperatur von 35 Grad dürfen die Tiere nicht mehr im Einsatz sein. Am Mittwoch prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) laut der Homepage 34 Grad für Wien. Es sei aber auch möglich, dass 35 Grad erreicht werden, sagte ein Mitarbeiter zur APA.

Generell erreicht die Hitzewelle am Donnerstag ihren Höhepunkt. In manchen Orten Österreichs können die Temperaturen auf 36 Grad klettern. Für die Fiaker ist die ZAMG-Station Innere Station relevant. Sobald an der Wetterstation am Stephansplatz 35 Grad erreicht werden, bekommen die Pferde hitzefrei. Diese Marke wurde dort laut ZAMG heuer noch nicht erreicht. Wiens Amtstierärzte würden allerdings an heißen Tagen Kontrollen bei den Pferden durchführen, hatte die SPÖ zuletzt in einer Aussendung versichert. Grundlage für die Regelung ist die Novelle des Fiaker- und Pferdemietwagengesetzes, die im vergangenen Jahr im Gemeinderat beschlossen wurde.

"Erreicht die von der Wetterstation Wien Innere Stadt (TAWES) der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gemessene Temperatur an einzelnen Tagen einen Wert von mindestens 35 Grad Celsius, so sind an diesem Tag weitere Rundfahrten und bestellte Fahrten unzulässig. Der Betrieb ist für diesen Tag einzustellen und die Standplätze sind unverzüglich zu räumen", lautet die entsprechende Stelle im Gesetz. Neben hitzefrei ab 35 Grad wurde auch die generelle Arbeitszeit der Tiere reduziert. Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) kündigte in einer Aussendung am Mittwoch an, am Donnerstag genau kontrollieren zu wollen, ob 35 Grad gemessen werden. Sollte die Temperatur erreicht werden, werde mit Kontrollgängen überprüft, ob die Fiaker tatsächlich nach Hause gefahren sind, und bei Verstößen Anzeigen eingebracht.

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Im W viel Sonne, im O mehr Nebel, -5/+4°

Von Vorarlberg entlang der Alpennordseite bis Oberösterreich scheint abseits lokaler Nebel- und Hochnebelfelder die Sonne verbreitet. Weiter im Osten und Süden liegen hingegen in tiefen Lagen und im Waldviertel verbreitet Nebel und Hochnebel zäh. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben gering. Mitunter können aus der feuchten Schicht auch ein paar Schneeflocken fallen. Oberhalb des Hochnebels scheint aber auch hier die Sonne. Der Wind aus Ost bis Süd frischt im Bergland und im Osten Österreichs deutlich auf. Die Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne minus 2 bis plus 9 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen. Heute Nacht: In tiefen Lagen sowie auch Waldviertel liegen in der Nacht auf Dienstag Nebel und Hochnebel von unterschiedlicher Beständigkeit. Abseits des Nebels, vor allem aber im Bergland, verläuft die Nacht hingegen zunächst gering bewölkt. Von Süden ziehen aber allmählich mehr und mehr Wolken auf und mit diesen setzen in Osttirol und Oberkärnten Regen und Schneefall ein. Der Wind weht in den Föhntälern an der Alpennordseite sowie im Osten Österreichs mäßig bis lebhaft, sonst schwächer aus Ost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen minus 9 bis plus 1 Grad.
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