24. April 2019 | 23:00 Uhr

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Seit Wochen kein Regen in Österreich

Bauer warnt: 'Dürre bedroht unsere Ernte!'

Der Sahara-Wind verschärft die angespannte Situation der heimischen Bauern zusätzlich.

„Es hat seit zwei Monaten nicht geregnet. Wenn das so weitergeht, gibt es bald die ersten Ernteausfälle“, so der Sprecher der Salzburger Gemüsebauern, Johann Winklhofer aus Wals.

Null Regen

Die extreme Dürre – der Niederschlag lag allein in diesem Monat bei null – stellt die Landwirte vor gewaltige Herausforderungen. Wer nicht bewässern könne, dem drohen massive Ernteausfälle, so Winklhofer. Aber auch die künstliche Bewässerung bringt Ein­bußen mit sich, wie der Biogemüsebauer erklärt: „Der zeitliche und finanzielle Aufwand ist enorm.“

Massive Engpässe

Winkl­hofer rechnet damit, dass es demnächst zu ersten Gemüseengpässen kommen wird. Ein großes Problem ortet der Landwirt derzeit bei Salat.

Waldbrand

Am Mittwoch kam es aufgrund der Dürre zu einem Waldbrand im Bezirk Lilienfeld. 100 Helfer von acht Feuerwehren waren im Einsatz. Auf 400 Quadratmetern stand Holz in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund von Wassermangel und starkem Wind extrem schwierig.

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W und N schaueranfällig, sonst sonniger, 8/16°

An der Alpennordseite und im Norden halten sich zunächst Restwolken und hier scheint auch tagsüber die Sonne nur zeitweise neben durchziehenden Wolkenfeldern mit Regenschauern. Schneefallgrenze 1500 bis 1800m Seehöhe. Weiter im Osten und im Süden sind die sonnigen Abschnitte häufiger und länger, zum Abend hin können dann aber auch auf die Alpensüdseite Regenschauer übergreifen. Der Wind bläst im nördlichen Alpenvorland und im Osten mäßig bis lebhaft aus West, sonst meist nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 13 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten. Heute Nacht: Am Abend und zu Beginn der Nacht ziehen noch recht verbreitet Wolkenfelder durch und vor allem im Bergland sowie auch generell im Süden und Südosten kommt es zu Regenschauern. Schneefallgrenze 1500 bis 1800m Seehöhe. Von Norden her klart es allerdings im Laufe der Nacht immer öfter auf, im Bergland bleiben aber Restwolken und Hochnebelfelder zurück. Der Wind weht im Osten noch teils mäßig aus West, sonst ist es schwach windig. Tiefsttemperaturen 2 bis 9 Grad.
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