02. Februar 2016 | 10:18 Uhr

wrs4.jpg © Wasserrettung Bischofshofen

Salzburg

Auto stürzte in Bach: Suche nach Lenker

17-Jähriger nach Unfall im hochwasserführenden Fritzbach abgetrieben.

Im Salzburger Pongau ist am Dienstag um 4.45 Uhr die Suche nach dem im Fritzbach vermissten 17-jährigen Autolenker wieder aufgenommen worden. Allerdings wurde der Einsatz gegen 7.30 Uhr unterbrochen. "Der Wasserstand soll im Lauf des Tages noch weiter zurückgehen. Dann können wir Bereiche absuchen, die wir bis jetzt noch nicht betreten konnten", sagte Markus Gewolf von der Wasserrettung.

Beifahrer konnte sich retten
Der junge Mann war am Montag um 12.45 Uhr mit dem Pkw von der Straße abgekommen und in den hochwasserführenden Fritzbach gestürzt. Während sich der 17-jährige Beifahrer aus eigener Kraft an das Ufer retten konnte, wurde der Lenker von der starken Strömung abgetrieben. Zeugen sahen noch, wie er über zwei Wehren gespült wurde und dann verschwand.

Schwieriger Einsatz

Die Suche nach dem Jugendlichen musste am Montag mit Einbruch der Dunkelheit eingestellt werden. Der unterkühlte Beifahrer wurde im Spital untersucht, konnte aber das Krankenhaus noch am gleichen Tag wieder verlassen. Die Unfallursache war laut Polizei noch nicht geklärt: Medienberichten zufolge geriet der Wagen aber bei einem Wendemanöver zu nahe an die Böschung und stürzte in den Bach. Bei den beiden Insassen dürfte es sich um Angestellte eines Pongauer Autohauses handeln.

"Wir haben den Bereich, wo der Lenker zuletzt im Wasser gesehen wurde, und der Einmündung des Fritzbachs in die Salzach gestern und heute intensiv abgesucht. Leider ohne Erfolg", berichtete Gewolf und sprach von einem schwierigen Einsatz: "Das Wasser hat nur drei Grad." Die Suche soll am späten Nachmittag wieder aufgenommen werden. Dann soll in der Salzach auch ein Sonarboot zum Einsatz kommen.
 

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Immer wieder Regenschauer. 4/15°

Eine atlantische Störungszone zieht in abgeschwächter Form langsam über Österreich hinweg. Dabei ist es meist stark bewölkt, ein paar Auflockerungen gibt es am ehesten über dem östlichen Flachland und im Südosten. Außerdem kommt es zunächst vor allem entlang der Alpennordseite und im Nordwesten zu Regen und Regenschauern, die Schneefallgrenze bewegt sich meist zwischen rund 1200 und 1600m Seehöhe. Im Nachmittagsverlauf reißt die Bewölkung vor allem ganz im Westen, aber auch über dem östlichen Flachland wieder auf, die Sonne kommt zum Vorschein. Ein paar mitunter kräftigere Schauer sind dann hauptsächlich in der südlichen Steiermark, in Unterkärnten und dem Südburgenland noch möglich. Der Wind dreht mehrheitlich auf West-Nordwest, meist frischt er nur kurzzeitig mäßig auf, im Donauraum kann er vorübergehend recht lebhaft werden. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 8 bis 17 Grad.
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