22. April 2014 | 13:21 Uhr

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Wetter

Warum der "April macht was er will"

In keinem Monat ist das Wetter so unbeständig wie im April - aber warum eigentlich?

Jeder kennt es und viele beschweren sich darüber: Das Aprilwetter. Einmal Sonne, kurz darauf regnet es schon wieder, dann blinzelt die Sonne wieder hervor, bevor neuerlich Wolken aufziehen. Oft wechseln die Wetterlagen mehrmals pro Stunde. Der bekannteste Spruch dazu: "Der April macht was er will". Aber warum macht er das?

Im April erwärmt sich die Luft über Südeuropa schneller als über Nordeuropa, weil die Sonne unterschiedlich stark einstrahlt. Dadurch entstehen große Temperaturunterschiede - und Österreich liegt genau dazwischen mit den Alpen als Wetter- und Klimascheide. Der Luftunterschied versucht nun von selbst sich auszugleichen.

Kalte Luft enthält mehr Flüssigkeit als warme. Über dem Festland erwärmt sie sich aber und steigt auf - dadurch entstehen Wolken. Die warme Luft liegt aber noch darüber und sinkt aufgrund ihrer Schwere ab und löst die Wolken wieder auf - klassisches Aprilwetter ist entstanden.

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Wolken kurze Schauer, 7/18°

Bis über Mittag muss sich die Sonne die meisten Zeit mit einem Platz oberhalb von dichten Wolken zufrieden geben. Öfters zeigt sich die Sonne vorerst nur in Tirol und Vorarlberg. Vor allem über und um den Alpenhauptkamm regnet es außerdem zeitweise. Am Nachmittag werden schließlich die Wolken allgemein weniger und die sonnigen Abschnitte werden häufiger und länger. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen 3 bis 11 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 13 bis 21 Grad.
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