20. November 2022 | 08:44 Uhr

Schneewalze © TZOe Raunig/Getty Images/Fotomontage

Italientief sorgt für Winterstimmung

Am Dienstag kommt die Schneewalze

Am Dienstag sorgt ein kräftiges Italientief für Minusgrade und kräftigen Schneefall.

Die ersten Schneeflocken sind im Flachland schon wieder dem Regen gewichen – doch der Winter kehrt schon am Dienstag wieder zurück. Dann dann zieht ein kräftiges Italientief über Österreich hinweg und beschert uns Minusgrade und heftigen Schneefall, die zum Teil bis Mittwoch anhalten. Die Skigebiete dürfen sich dabei über viel Neuschnee freuen – vor allem in der Mitte, im Osten und im Süden Österreichs rollt die Schneewalze kräftig durch.

Die Prognose im Detail:

Sonntag:

Zunächst halten sich verbreitet Restwolken oder Hochnebelfelder . Besonders im Südosten sowie auch im Norden regnet es noch zeitweise, tagsüber bessert sich aber in den meisten Regionen das Wetter und es setzt sich oft die Sonne durch. Nur in Salzburg, Oberösterreich und im Westen Niederösterreichs bleibt es auch am Sonntag tagsüber unbeständig mit ein paar Regenschauern. Schneefallgrenze 700 bis 1100m Seehöhe. Im Norden und Osten kommt mäßiger Westwind auf und bringt wieder mildere Luft. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 4 Grad, Tageshöchsttemperaturen 4 bis 9 Grad. 

Montag:

In der Früh und am Vormittag zieht die nächtliche Störungszone weiter nach Osten ab, Wolkenreste vor allem im Norden bringen vielerorts noch etwas Regen oder Regenschauer, Schnee fällt auf 700 bis 1100m Seehöhe herab. Weitgehend niederschlagsfrei bleibt es nur im Süden. Am Nachmittag setzt sich dann aber überall trockenes und auch sehr sonniges Wetter durch. Nur ganz im Westen zieht ab dem späten Nachmittag bereits der Wolkenschirm der nächsten Störungszone auf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest, im Westen legt der Südföhn deutlich zu. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 4 Grad, Tageshöchsttemperaturen 5 bis 11 Grad. 

Dienstag: 

Ein Italientief bestimmt am Dienstag das Wetter im Ostalpenraum. Mit diesem schließen sich im Nordosten letzte Wolkenlücken rasch. Regen breitet sich im Tagesverlauf von Osttirol und Kärnten auf nahezu alle Landesteile aus. Der meiste Niederschlag wird jedoch südlich des Alpenhauptkammes sowie in der südöstlichen Steiermark erwartet. Bis zum Abend sinkt die Schneefallgrenze auf Lagen zwischen 300 und 1000m Seehöhe, mit den tieferen Werten im Osten. Der Wind weht großteils schwach bis mäßig, in manchen Föhnschneisen an der Alpensüdseite macht sich Nordföhn bemerkbar. Die Frühtemperaturen minus 3 bis plus 4 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 2 bis 7 Grad. 

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Unbeständig, Schauer und Gewitter. 17°/27°

Nach Abzug nächtlicher Restwolken scheint bis über Mittag häufig die Sonne. Von Westen ziehen jedoch bald erneut dichtere Wolken mit Regenschauern und auch Gewittern auf, die sich im Tagesverlauf schließlich vor allem auf die Alpensüdseite und in den Südosten Österreichs ausbreiten. Während von Oberösterreich ostwärts nur einzelne Schauer niedergehen, gibt es vor allem in Kärnten, der südöstlichen Steiermark sowie im Südburgenland auch kräftige Gewitter. Der Wind weht abseits von Gewittern schwach bis mäßig, im Donauraum auch lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen liegen von West nach Ost zwischen 23 und 32 Grad. Heute Nacht: Schauer und Gewitter im Westen und Süden werden während der Abendstunden weniger und im Laufe der Nacht auf Sonntag lockern schließlich auch Restwolken auf. Während es jedoch in den meisten Landesteilen trocken und oft nur gering bewölkt durch die Nacht geht, steigt während der Morgenstunden in den westlichen Landesteilen sowie im Südosten die Schauerneigung erneut an. Dazu weht anfangs mit den Schauern noch lebhafter, später nur noch schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen. Im Laufe der Nacht sinken die Temperaturen auf 21 bis 11 Grad.
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