03. Dezember 2020 | 20:25 Uhr

Auto Unfall Schnee Winter © Symbolbild/Getty Images

Probleme auf Straßen und Bahnlinien möglich

Alarmstufe rot! Schneewarnung für die kommenden Tage

Sehr große Niederschlagsmengen kommen in Oberkärnten und in Osttirol sowie im Bereich des Tiroler Alpenhauptkamms zusammen.

Wien. Ein Italien-Tief steuert vom Mittelmeer feuchte und etwas mildere Luft nach Österreich. An der Südseite der Alpen schneit und regnet es von Freitag bis Sonntag ohne größere Pausen, berichtete die ZAMG.
 
"Die großen Schnee- und Regenmengen in Teilen von Süd- und Westösterreich sowie der Föhnsturm können am Wochenende Probleme auf Straßen und Bahnlinien verursachen sowie Ausfälle der Stromverbindungen", schreibt ZAMG auf Facebook. 

Alarmstufe rot! Schneewarnung für die kommenden Tage

Die ZAMG gab eine Wetter-Warnung für die nächsten Tage heraus.
 
freitag1.jpg © ZAMG Die Wetter-Warnung für Freitag.
 
freitag2.jpg © ZAMG

Freitag: Im Süden überwiegen die Wolken und tagsüber setzt von Südwesten Niederschlag ein. Die Schneefallgrenze liegt anfangs zwischen 800m und 1000m, sinkt abends und in der Nacht aber ab. In den übrigen Landesteilen ist es oft aufgelockert bewölkt, längeren Sonnenschein gibt es gebietsweise an der Alpennordseite und im Norden und Osten. Der Wind weht im Bergland und in höheren Lagen stark bis stürmisch, im Osten teils lebhaft, sonst in den Niederungen schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Frühtemperaturen minus 5 bis plus 1 Grad, Tageshöchsttemperaturen 0 bis 8 Grad, in Föhnstrichen der Alpennordseite auch darüber.
 
samstag1.jpg © ZAMG Die Wetter-Warnung für Samstag.
 
samstag2.jpg © ZAMG
 
Samstag. Vor allem von Villach westwärts gibt es in den Südstaulagen anhaltende und ergiebige Niederschläge, in Unterkärnten regnet es nur wenig. Die Schneefallgrenze liegt zum Teil in Tallagen. In Vorarlberg und Tirol greifen die Niederschläge voraussichtlich auch auf die Alpennordseite über. Im Rest des Landes bleibt es trocken und zum Teil sonnig. Auf den Bergen bläst der Wind aus südlichen Richtungen mit Sturmstärke, er kann stürmisch als Südföhn bis in manche Täler durchgreifen und auch im Norden und Osten bläst lebhafter Wind aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen minus 2 bis plus 6 Grad, Tageshöchsttemperaturen meist 3 bis 12 Grad, in den Starkniederschlagsgebieten jedoch oft nur um oder knapp über 0 Grad.
 
sonntag1.jpg © ZAMG Die Wetter-Warnung für Sonntag.
 
sonntag2.jpg © ZAMG
 
Sonntag. Verbreitet überwiegen am Sonntag die Wolken und vor allem im Süden, am Nachmittag auch im Westen muss mit teils kräftigem Schneefall oder Regen gerechnet werden. Die Schneefallgrenze bewegt sich generell um 1.500 Meter, oft noch darüber, allerdings kann sie bei dem kräftigen Niederschlag oft auch in manche Täler und Becken absinken, in Vorarlberg liegt sie insgesamt deutlich niedriger. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, in Föhnstrichen und dem Donauraum auch stürmisch und auf den Bergen teils orkanartig aus Ost bis Süd. Die Temperaturen bleiben sehr mild: in der Früh zwischen minus drei Grad in Osttirol und rund sechs Grad im Alpenvorland, am Tag je nach Niederschlag und Föhn zwei bis elf Grad.

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Kalt mit Schauern, 7/12°

Im Westen Österreichs regnet es immer häufiger, in Oberösterreich, Salzburg und Osttirol kommt es nach kurzen Auflockerungsphasen auch noch zu Gewittern. Nach Osten und Südosten zu gibt es bis über Mittag noch größere Sonnenfenster, in der Folge kommt es aber zu einigen Regenschauern und Gewittern, örtlich auch zu Starkregen oder sogar kleinen Hagelkörnern. Der Wind dreht mehrheitlich auf westliche Richtung und kann speziell im Vorfeld von Gewittern teils lebhaft bis kräftig auffrischen. Nachmittagstemperaturen von West nach Südost etwa 14 bis 24 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der Nacht geht es großteils dicht bewölkt weiter und in vielen Regionen kommt es zu weiterem Regen bzw. zu einigen Regenschauern. Die letzten Gewitterzellen ziehen Richtung Osten und Südosten ab. In den Nord- und Zentralalpen sinkt die Schneefallgrenze bis gegen 1000m Seehöhe. Größere Auflockerungen sind am ehesten über der südöstlichen Steiermark und dem Südburgenland möglich. Der Wind legt zu und kommt dann an der Alpennordseite teils lebhaft aus West-Nordwest, abschnittsweise kann er auch auf der Alpensüdseite durchgreifen. Tiefsttemperaturen 2 bis 12 Grad.
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