10. Dezember 2023 | 07:04 Uhr

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Wetter-Warnung

Alarmstufe Rot: Hier herrscht jetzt Glatteis-Gefahr

Gefrierender Regen sorgt vor allem im Osten Österreichs für Glatteis-Gefahr.

Reste einer abziehenden Störung sorgen besonders ganz im Osten und Südosten sowie in einigen Alpentälern für Glatteisgefahr. Wie eine Grafik von Ubimet (umz.at) zeigt, könnte fast halb Österreich zur gefährlichen Rutschpartie werden. Es herrscht die zweithöchste Warnstufe.

Wetter-Warnung © uwz.at

Tagsüber sind aber nahezu verbreitet längere Auflockerungsphasen mit zeitweiligem Sonnenschein möglich, nur vereinzelt kann sich zäher Nebel halten. In freien Lagen bläst vorübergehend lebhafter Westwind, im Süden und inneralpin bleibt es eher schwach windig. Frühtemperaturen zwischen minus 7 Grad in den Tälern an der Alpensüdseite und rund plus 5 Grad in den windigsten Lagen der Alpennordseite. Tageshöchsttemperaturen etwa 2 bis 11 Grad.

Die Prognose im Detail

 

  • Wien: Anfangs sorgen Störungsreste in Form von Regen auf den noch gefrorenen Böden besonders am Stadtrand noch für Glatteisgefahr! Im Tagesverlauf setzt sich schließlich die mildere Luft bei wechselnder Bewölkung und zeitweisem Sonnenschein durch. Dazu bläst mäßiger bis lebhafter Westwind. Frühtemperaturen noch um 0 Grad, Tageshöchsttemperaturen bei rund 7 Grad plus.

 

  • Niederösterreich: Anfangs sorgen Störungsreste in Form von Regen oder Schneeregen auf den noch gefrorenen Böden vielerorts, besonders in den östlichen Landesteilen, noch für Glatteisgefahr! Im Tagesverlauf setzt sich schließlich die mildere Luft bei unterschiedlicher Bewölkung, zeitweiligem Sonnenschein und oft niederschlagsfreien Verhältnissen fast überall durch. Für einige Stunden bläst mäßiger bis lebhafter Westwind. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 5 Grad, Tageshöchsttemperaturen meist 5 bis 8 Grad.

 

  • Burgenland: Anfangs sorgen Störungsreste in Form von Regen oder Schneeregen auf den noch gefrorenen Böden für Glatteisgefahr! Im Tagesverlauf setzt sich schließlich die mildere Luft bei auflockernder Bewölkung und niederschlagsfreien Verhältnissen praktisch im gesamten Burgenland durch. Besonders mild wird es auf Anhöhen im Nordburgenland bei teils sehr lebhaftem West-Nordwestwind. Frühtemperaturen minus 3 bis plus 2 Grad, Tageshöchsttemperaturen je nach Wind ca. 3 bis 9 Grad.

 

  • Steiermark: Am Sonntag können in der Früh noch stellenweise Schnee- und Regenschauer durchziehen. Bei Regen besteht die Gefahr von Glatteis. Nach und nach ziehen die Wolken aber nach Osten ab und es scheint ab Mittag recht verbreitet die Sonne. Regional kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nordwest auf und der Wind bringt etwas mildere Luft. Die Temperaturen steigen auf 2 bis 6 Grad, vereinzelt auf 7 Grad. In schattigen, windstillen Tälern hingegen nur um 0 Grad.

 

  • Kärnten: Am Sonntag sind in der Früh da und dort Schnee- und Regenschauer möglich. Es besteht lokal Glättegefahr durch gefrierenden Regen. Die Schauer hören aber rasch auf und es setzt sich allmählich recht verbreitet strahlender Sonnenschein durch. Regional frischt Nordwestwind auf. Es wird in einigen Regionen deutlich milder als zuletzt, die Temperaturen steigen meist auf 2 bis 6 Grad, auf bis zu 6 Grad wo der Nordwestwind föhnig durchgreift. Leicht frostig hingegen bleibt es in schattigen Tälern.

 

  • Oberösterreich: Am Sonntag ist es zunächst meist stark bewölkt, wiederholt ziehen Regenschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt meist um 1000 m. Ab Mittag ziehen sich die Schauer auf das Mühlviertel zurück, wo sich auch am Nachmittag dichtere Wolken halten. Im Rest des Landes lockert es öfter auf, vor allem in den südlichen Landesteilen zeigt sich die Sonne. Es weht lebhafter bis starker Westwind mit Spitzen um 50 km/h. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -2 und +2 Grad, die Höchstwerte erreichen 3 bis 9 Grad.

 

  • Salzburg: Am Sonntag ist es zunächst stärker bewölkt und nur zwischendurch sonnig. In der Früh und am Vormittag ziehen ein paar Regenschauer durch. Die Schneefallgrenze liegt meist um 1100 m. Ab Mittag ist es weitgehend niederschlagsfrei, die Wolken lockern auf und ermöglichen einen recht sonnigen Nachmittag. Es weht lebhafter bis starker West- bis Nordwestwind, der speziell im Flachgau und im Lungau Spitzen um 50 km/h erreicht. Die Frühtemperaturen liegen zwischen -4 und +2 Grad, die Höchstwerte erreichen 2 bis 8 Grad.

 

  • Tirol: In der Früh sind vor allem am Alpennordrand und im östlichen Unterland noch ein paar Regenschauer dabei, Schnee fällt ab 1000 bis 1500 Metern. Mit lebhaftem Wind aus West bis Nordwest lockern die Restwolken am Vormittag beiderseits des Hauptkamms auf. Am Nachmittag ist es überall trocken bei einem Wechselspiel aus Sonnenschein und hohen Wolkenfeldern. Tiefstwerte: meist -3 bis +2 Grad. Höchstwerte: 4 bis 8 Grad.

 

  • Vorarlberg: Aus der Nacht heraus ist es noch wechselhaft und windig, Schnee fällt nur ab 1000 bis 1400 Metern. Am Nachmittag überwiegen die trockenen und sonnigen Phasen, der Wind lässt vorübergehend nach. In der Früh 2 bis 5 Grad, tagsüber mild für die Jahreszeit mit 5 bis 11 Grad.