12. Jänner 2018 | 18:21 Uhr

Grippe © Getty Images (Symbolbild)

Impfstoff aus!

Alarm: So gefährlich ist die neue Grippe

++ Bald über 500.000 krank ++ Erste Todesfälle

Längst ist die Grippewelle in Österreich angekommen. Zehntausende meldeten sich bereits krank. Am Donnerstag fiel der Grasser-Prozess wegen der Erkrankung eines Beisitzers aus. Tennis-Ass Dominic Thiem musste ein ATP-Turnier absagen.

Gespannt erwarten Gesundheits-Experten die Grippe-Zahlen, die am Dienstag präsentiert werden. Die Mediziner befürchten einen enormen Anstieg. Der Grund: Vor einer Woche begann die Schule wieder nach den Ferien – Klassen wirken wie ein Turbo auf die Influenza-Verbreitung.

Australien-Virus. „Wir können davon ausgehen, dass es heuer sehr heftig werden kann“, sagt Sozialmediziner Michael Kunze. Hintergrund: Im Oktober grassierte in Australien die aggressivste Grippewelle seit 15 Jahren. Sie war zweieinhalb Mal schlimmer als im Jahr zuvor.

Dieser Virus-Stamm fand mittlerweile seinen Weg nach Europa, verbreitet sich gerade rasant in Großbritannien (s. rechts). Ob er auch zu uns kommt, darüber sind sich die Experten uneinig.

Verfügbarer Impfstoff wirkt nicht gegen Virus

Keine Impfung. Doch die Sorge ist ohnehin groß: Der wichtige Vierfach-Impfstoff kann nicht mehr geliefert werden. Gerade dieser schützt gegen Influenza-B-Viren – sie machen bisher mehr als die Hälfte aller Erkrankungen aus. Die weiterhin verfügbaren Impfstoffe wirken nicht gegen die grassierende Linie.

Grippe in Zahlen: 550.000 Erwachsene stecken sich pro Saison mit Influenza an. Besonders gefährdet sind Menschen über 65 Jahre (sie machen zwei Drittel aller Fälle aus) und Kinder.

Todesfälle. Laut Experten-Schätzungen sterben jährlich 1.000 Menschen an den Folgen einer Grippe-Erkrankung.

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Regenschauer, dann Sonne, windig. 7/13°

Auch die letzten Regenwolken ziehen kurz nach Mittag südostwärts ab. Der Nachmittag verläuft im Westen überwiegend und im übrigen Österreich zunehmend sonnig. Auch der vor allem am Alpenostrand und im östlichen Flachland teils noch lebhafte bis kräftige West-Nordwestwind flaut schließlich weitgehend ab. Tageshöchsttemperaturen meist nur 8 bis 15 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Freitag verläuft zunächst oft sternenklar. Im Westen treffen zum Morgen hin Wolken einer neuen Störungszone auf, vorerst bleibt es aber trocken. Weiter östlich bilden sich gebietsweise einige Nebelfelder, sonst bleibt es bis zum Morgengrauen sternenklar. Im Westen kann föhniger Südwind bis in manche Täler vordringen, sonst ist es über weite Strecken meist windschwach. Die Lufttemperaturen gehen auf etwa plus 5 bis minus 4 Grad zurück.
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