13. Juni 2019 | 14:05 Uhr

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Höhepunkt der Hitzewelle

Afrika-Hitze: Bis zu 38 Grad am Wochenende

Am Wochenende steigt aber auch die Unwetter-Gefahr.

Am Freitag und Samstag liegt noch Wüstenhitze über Österreich. Zum Wochenbeginn wird es gewittrig, prognostiziert die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).
 

Die Prognose im Detail

Sehr trockene und heiße Luftmassen geben am Freitag in ganz Österreich den Ton an. Vielfach scheint ganztägig die Sonne, ganz vereinzelte Wärmegewitter in den Bergen sind aber nicht völlig auszuschließen. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Süd. Die Tiefsttemperaturen werden elf bis 22 Grad betragen, die Tageshöchsttemperaturen 28 bis 34 Grad.
 
In der Osthälfte legen die Temperaturen am Samstag noch etwas zu, es wird extrem heiß mit bis zu 37 Grad. Im Westen nähert sich hingegen eine Kaltfront, die ab dem Nachmittag für eine zusätzliche Labilisierung sorgt. In der ohnehin sehr energiereichen Luftmasse können sich bis zum Abend entlang der Alpennordseite teils kräftige Gewitter bilden. Sonst bleibt es noch länger sonnig und verbreitet trocken. Falls sich am Nachmittag und Abend abseits der Berge Gewitter ausbilden, können sie örtlich aber kräftig ausfallen. Der Wind weht schwach bis mäßig, in Föhnstrichen und am Alpenostrand auch lebhaft aus südlichen Richtungen. Frühtemperaturen 14 bis 23 Grad, Tageshöchsttemperaturen 26 bis 37 Grad. Lokal sind sogar 38 Grad möglich.
 
Mit der Störungsannäherung aus West steigt am Sonntag tagsüber die Gewitterneigung vor allem alpennordseitig sowie im Bergland an. Alpensüdseitig sind Gewitter und Schauer selten. Vor allem am Alpenostrand bläst kräftiger Wind aus West bis Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen bei zwölf bis 21 Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 22 bis 33 Grad.
 

Unwetter-Gefahr

Hochgradig labil geschichtete, schwüle Warmluft lagert dann am Montag über dem Ostalpenraum. Das Wetter wird damit recht unbeständig. Vor allem über dem Flachland gibt es aber längere sonnige Phasen. Während der zweiten Tageshälfte steigt besonders in der Osthälfte Österreichs abermals die Gewitterneigung an. Lokal können die Gewitterzellen wieder sehr intensiv ausfallen. Am Ostalpenrand bläst lebhafter Nordostwind, sonst ist es windschwach. Die Frühtemperaturen sind mit 13 bis 22 Grad erreicht, die Tageshöchsttemperaturen mit 23 bis 30 Grad.
 
Am Dienstag verbleibt der gesamte Ostalpenraum in einer labilen Schichtung mit verbreiteter Gewitterneigung. Lokal können dabei intensive Regengüsse niedergehen. Dazwischen ist es auch länger sonnig und insgesamt schwach windig, mit Frühtemperaturen von zwölf bis 21 und Tageshöchsttemperaturen von 25 bis 30 Grad.

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Überwiegend trüb und oft Regen. 3/9°

Immer wieder ziehen Wolkenfelder über das Land, dazwischen gibt es aber auch zeitweise sonnige Auflockerungen, vor allem nördlich des Alpenhauptkamms. Im Laufe des Nachmittags setzt im Westen mit Kaltfrontdurchzug schauerartiger Niederschlag ein, bei einer Schneefallgrenze um 1200m. Zudem lebt dort mit Störungsdurchzug kräftiger, teils stürmischer Westwind auf. Sonst weht der Wind meist schwach bis mäßig aus eher Ost bis Süd und erst in den Abend- und Nachtstunden breitet sich der lebhafte bis starke Westwind ostwärts aus. Tageshöchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad. Heute Nacht: Die Nacht verläuft in vielen Landesteilen zunächst dicht bewölkt und vor allem nördlich des Alpenhauptkammes regnet oder schneit es gebietsweise bei einer Schneefallgrenze zwischen 900m und 1300m Seehöhe. In der zweiten Nachthälfte lockert die Wolkendecke zeitweise auf, vor allem im Süden und im Nordosten des Landes. Der Westwind weht nördlich des Alpenhauptkamms vielfach lebhaft, in exponierten Lagen auch stark, nur im Süden und Südosten bleibt es schwach windig. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 2 und plus 6 Grad.
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