02. April 2018 | 10:06 Uhr

 Lawinengefahr © TZOe Torner Gerhard

Erhebliche Gefahr

Achtung: Lawinengefahr im Westen

Stufe "3" der fünfteiligen Skala.

In den Tourengebieten Tirols und Vorarlbergs hat am Montag erhebliche Lawinengefahr geherrscht, also Stufe "3" der fünfteiligen Skala. In Tirol wurde die Lawinensituation von den Experten des Lawinenwarndienstes als "heikel" bezeichnet. In beiden Bundesländern wurde vor allem vor frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen in höheren Lagen gewarnt.

Dieser Triebschnee sei störanfällig, Lawinen könnten schon bei geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen lagen bevorzugt in steilen Hängen und im kammnahen Gelände aller Expositionen, wobei Anzahl und Größe der Gefahrenstellen mit der Seehöhe zunahmen.

 

Lockerschnee- und vereinzelt Schneebrettlawinen

Unterhalb von etwa 2.600 Metern stieg in Tirol laut den Experten mit Tageserwärmung und diffuser Einstrahlung die Lawinengefahr im Tagesverlauf an. Es war dann wieder mit Selbstauslösungen von nassen Lockerschnee-, vereinzelt auch Schneebrettlawinen zu rechnen. Besonders auf steilen Grashängen sei auch weiterhin auf Gleitschneelawinen zu achten. Aufgrund der überdurchschnittlichen Schneehöhen in diesem Winter könnten ausgelöste Lawinen auch gefährlich groß werden und exponierte Verkehrswege gefährden.
 
Die Gefahrenstellen in Vorarlberg lagen in den Allgäuer Alpen oberhalb der Waldgrenzen, sonst vor allem oberhalb von rund 2.000 Metern, in kammnahen, eingewehten Steilhängen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Auch im westlichsten Bundesland werde die Schneedecke mit Einstrahlung und Temperaturanstieg vorübergehend geschwächt und störanfällig, hieß es vom Lawinenwarndienst im "Ländle".

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Verbreitet Schauer/Gewitter 12/22°

Entlang der Alpennordseite überwiegen die Wolken und öfters regnet es auch, teils schauerartig. Im übrigen Österreich gibt es zum Nachmittag hin einige Auflockerungen und nur vereinzelt leichte Regenschauer, länger sonnig ist es zunächst in Osttirol und Kärnten. Am Nachmittag entstehen allerdings vor allem in den sonnigeren Regionen im Süden vermehrt Haufenwolken. Besonders in Unterkärnten, der südlichen Steiermark und im Südburgenland muss schließlich mit einigen, teils auch recht kräftigen Schauer- und Gewitterzellen gerechnet werden. Der Wind weht vor allem in Schauernähe teils mäßig bis lebhaft auffrischend, stellenweise auch kräftig, vorzugsweise aus West-Nordwest. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Süden und Westen. Heute Nacht: Im Bergland und auch im Südosten halten sich bis in den Abend hinein einige Restwolken und dort sind auch noch die letzten Regenschauer möglich. Sonst verläuft die Nacht weitgehend trocken und zumeist auch gering bis aufgelockert bewölkt. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Tiefsttemperaturen meist 8 bis 16 Grad.
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