09. Jänner 2020 | 09:24 Uhr

Schnee auf Oesterreichs Straßen

Winter lässt warten

Wann jetzt endlich der Schnee kommt

Der Winter lässt bisher auf sich warten. Bald soll es aber endlich schneien.

Während um diese Zeit das letzte Jahr vielerorts schon große mengen an Schnee lag, lässt der Winter dieses Jahr weiter auf sich warten. Temperaturen von bis zu 13 Grad erinnern eher an den Frühling als an die kalte Jahreszeit.
 

Es bleibt viel zu mild

Dies dürfte sich zumindest diese Woche noch nicht ändern. Es bleibt weiterhin sonnig und viel zu mild für Mitte Jänner. Am Freitag gibt es speziell im Donauraum und im Waldviertel, regional auch im Südosten Nebelfelder. Sonst scheint immer wieder die Sonne, auch wenn immer wieder dichte Wolken durchziehen. Abends nähert sich von Westen her eine Störungszone mit dichten Wolken und in der Nacht auf Samstag stellenweise etwas Regen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Wienerwald allmählich auch lebhaft aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus 10 und plus 2 Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 9 Grad.
 
Der Samstag verläuft mit zunehmendem Hochdruckeinfluss in großen Teilen sonnig. Im Speziellen in den Bergen. In den Becken und Tälern bleibt die feuchtkühle Grundschicht zurück und Nebel und Hochnebel können sich in den ersten paar Stunden halten. Im Verlauf des Tages kommt aber die Sonne in den meisten Regionen durch und bleibt auch für einige Zeit. Der Wind bleibt schwach, im östlichen Flachland und im Wienerwald kommt der Wind aus Nordwest und West und kann mäßig sein. Tageshöchsttemperaturen zwischen 3 und 9 Grad.
Am Sonntag ist auch sehr viel Sonnenschein. Die Niederungen liegen zwar anfangs unter einer Nebeldecke, in den meisten Fällen kommt die Sonne tagsüber jedoch durch. Der Wind ist schwach, in den Bergen mäßig. Höchsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
 

Winter-Einbruch erst kommende Woche

Kälter wird es erst in der nächsten Woche. Aus heutiger Sicht wird es dann am Wochenende (18./19. Jänner) so richtig winterlich. Hier ist dann mit Schnee bis in tiefe Lagen zu rechnen. Zudem gehen auch die Temperaturen deutlich zurück und bleiben auch tagsüber im Minusbereich. Allerdings sind die Vorhersagen derzeit noch mit Vorsicht zu genießen. 

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Viel Sonne, im Südosten länger bewölkt. 4/17°

Störungsreste verlagern sich im Tagesverlauf langsam in Richtung Südosten. Damit kann sich bereits am Vormittag in den westlichen Landesteilen sowie auch von Oberösterreich ostwärts sonniges und trockenes Wetter durchsetzen. In Teilen Kärntens und der Steiermark halten sich Restwolken hingegen deutlich länger, einzelne Schauer im Bergland sind dabei auch möglich. Hier steigen oft erst am Nachmittag die Chancen auf längere sonnige Phasen. Gegen Abend hin ziehen dann in Vorarlberg erste kompakte Wolken einer erneuten Störungszone auf. Der Wind weht nur schwach. Die Frühtemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad, Tageshöchsttemperaturen 12 bis 24 Grad, mit den höchsten Temperaturen im Westen.
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