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21. Juni 2019 14:17
Unwetter-Vorwarnung: Wo es heute noch kracht
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Gewitter und Hagel

Unwetter-Vorwarnung: Wo es heute noch kracht

Derzeit gilt eine Unwetter-Vorwarnung für ganz Österreich – gewarnt wird dabei vor allem vor Hagel und Gewittern.

Die heißen Temperaturen bringen derzeit Wärme-Gewitter mit sich. Tief Momo zog bereits gestern vom Osten ausgehend Richtung Westen über Österreich und hatte teils heftige Gewitter im Gepäck. Auch für Freitag gilt eine Vorwarnung:

Im ganzen Land herrscht Gewitter- oder Hagel-Gefahr. 

Die Details: Am Freitag bilden sich in schwülwarmer Luft mit zeitweiligem Sonnenschein im ganzen Land immer wieder Regenschauer und Gewitter. Der Schwerpunkt der Niederschläge liegt vormittags noch im Osten und Süden Österreichs, am Nachmittag im Westen und Südwesten. Der Wind kommt schwach bis mäßig, in Gewittern vorübergehend lebhaft aus unterschiedlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen bei 13 bis 20, die Tageshöchsttemperaturen bei 23 bis 29 Grad.

 

Wetter-Vorschau für Ihre Region

Wien: Der Nachmittag verläuft überwiegend sonnig, einige Quellwolken tauchen auf. Diese dürften nach aktuellen Einschätzungen meist harmlos bleiben, die Schauerneigung ist nur gering. Der Wind weht schwach aus Nordwest. Tageshöchsttemperaturen bei rund 28 Grad. Heute Nacht: Wolkenreste von Schauern und Gewittern in der ferneren Umgebung ziehen in der Nacht über Wien, in der Stadt selbst sollte es hingegen trocken bleiben. Der Wind weht schwach aus nördlicher Richtung. Tiefsttemperaturen um 20 Grad.
 
Niederösterreich: Der Nachmittag bringt weiterhin einiges an Sonnenschein und nur im Berg- und Hügelland vereinzelt Schauer oder das eine oder andere Gewitter. Am größten ist die Gewittergefahr unmittelbar an der Grenze zur Steiermark. Der Wind weht ohne Gewitterbeteiligung oft nur schwach aus überwiegend Nordwest. Nachmittagstemperaturen 24 bis 29 Grad. Heute Nacht: Speziell nach Mitternacht ziehen von Südwesten her einige Regenschauer und Gewitter nach Niederösterreich herein. Am ehesten trocken bleibt es im Weinviertel. Der Wind weht schwach. Die Temperaturen gehen auf 20 bis 16 Grad zurück.
 
Burgenland: Es scheint tagsüber wieder vielerorts für längere Zeit die Sonne. Es bilden sich aber auch wieder ein paar Regenschauer und Gewitter. Der Wind weht schwach bis mäßig, hauptsächlich aus West bis Nord. Tageshöchsttemperaturen 26 bis 28 Grad.
 
Oberösterreich: Nach Auflösung von Restwolken scheint im Flachland und im Mühlviertel oft die Sonne. Im südlichen Bergland überwiegen die Wolken. Am Vormittag ist es meist niederschlagsfrei, vor allem im Mühlviertel und im südlichen Bergland wird es am Nachmittag ein paar Regenschauer und Gewitter geben. Es ist etwas kühler als zuletzt, die Temperaturen erreichen am Nachmittag 23 bis 26 Grad. Der Wind aus nordwestlichen und nördlichen Richtungen kann in den Mittagsstunden Spitzen bis 30 km/h erreichen.

Salzburg: Vorerst scheint verbreitet die Sonne. Ab den Mittagsstunden bilden sich zahlreiche Quellwolken, aus denen sich in Folge verbreitet Regenschauer und Gewitter entladen. Die Temperaturen erreichen 21 bis 25 Grad.

Steiermark: Heute stellt sich eine unbeständige und schwüle Wettersituation ein. Es ist in der Steiermark zwar oft noch sonnig, am Nachmittag und Abend können sich aber einige Regenschauer und Gewitter ausbilden, die meisten im Bergland. Meist ist es schwach windig, in Schauer-oder Gewitternähe kann der Wind aber kräftig auffrischen und Gewitter können auch in der Nacht auftreten. Höchstwerte 23 bis 29 Grad. In 2000m hat es um 8 bis 11 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Samstag kommt es bei wechselnder Bewölkung häufig zu Regenschauern. Oft können auch noch Gewitter dabei sein. Tiefstwerte der Nacht 13 bis 17 Grad.
 
Kärnten: Am Nachmittag zeigt sich teils noch die Sonne, es haben sich aber schon zahlreiche Regenschauer sowie einzelne Gewitter gebildet, welche bis zum Abend weite Landesteile erfassen. Am ehesten trocken bleibt es im Klagenfurter Becken. Die Nachmittagstemperaturen liegen vor den Schauern bei 23 bis 28 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Samstag verläuft etwas unbeständig und es können noch einzelne gewittrige Regenschauer niedergehen. Mit 14 bis 19 Grad bleibt es sehr mild.
 
Tirol: Anfangs Hochnebel, der auf ca. 1800m hinauf reicht. Tagsüber unverlässliches Wetter mit wechselnder Bewölkung und zeitweiligen Schauern, die sich zum Teil schon am Vormittag entwickeln, wenn auch noch nicht verbreitet. Die sonnigen Phasen zwischendurch, die wohl am häufigsten im östlichen Unterland vorkommen, begünstigen die baldige Entwicklung von Haufenwolken. Vor allem in der zweiten Tageshälfte kommt es rundherum im Land zu gewittrigen Schauern, kräftige Güsse sind punktuell möglich. Nicht mehr so warm, aber schwül. Höchstwerte: 20 bis 25 Grad.

Vorarlberg: Unverlässliches Wetter mit wechselnder Bewölkung und zeitweiligen Schauern, die sich zum Teil schon am Vormittag entwickeln, wenn auch noch nicht verbreitet. Die sonnigen Phasen zwischendurch begünstigen die baldige Entwicklung von Haufenwolken. Vor allem in der zweiten Tageshälfte kommt es rundherum im Land zu gewittrigen Schauern, kräftige Güsse sind möglich. Nicht mehr so warm, aber schwül. Höchstwerte: 20 bis 24 Grad.



 

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Wussten Sie schon ...

Hagel ist Niederschlag bestehend aus Eiskügelchen oder -Kugeln. In Gewitterwolken mit starken Aufwinden können recht schwere Niederschlagspartikel gegen die Schwerkraft in der Luft gehalten werden. Die einzelnen Teilchen werden zum Teil mehrmals nach oben transportiert. Dabei fangen sie immer wieder unterkühltes Wasser ein, gefrieren und schmelzen beim Fallen wieder teilweise. Sind die Eiskugeln einmal genug schwer, fallen sie aus der Wolke. Da sie aber recht gross sind, schmelzen sie nicht vollständig bis sie am Boden ankommen. Dort treffen sie als Hagel auf. Hagelkörner können einen Durchmesser von über 10 cm erreichen. Ein Hagelkorn von 3 cm Durchmesser erreicht eine Fallgeschwindigkeit von 25 m/s (gegen 100 km/h). Damit können sie riesige Schäden anrichten an landwirtschaftlichen Kulturen und Infrastruktur. Seit alters her hat man versucht, den Hagel zu verhindern. Einmal durch laute Knallerzeugung am Boden, dann durch Beschiessen der Wolken. Die bekannteste Methode ist jene mit Silberjodid. Dabei werden potentielle Hagelwolken mit Silberjodid geimpft (durch Raketen oder mit Flugzeugen). Die Silberjodid-Moleküle sollen als Keime dienen, an denen das unterkühlte Wasser gefrieren soll. Dadurch entstehen viele kleine Eispartikel statt wenige grosse.
 
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