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25. August 2019 11:23
Unwetter: Gemeinde zum Katastrophen-Gebiet erklärt
© Feuerwehr Obdach

Schäden größer als erwartet

Unwetter: Gemeinde zum Katastrophen-Gebiet erklärt

Unwetter-Schäden im obersteirischen Obdach größer als erwartet.

Obdach. Die Schäden nach den Unwettern im obersteirischen Obdach (Bezirk Murtal) sind größer als am Samstagabend erwartet: Umfangreiche Arbeiten sind nötig, um die auf einer Länge von einem Kilometer weggerissene Gemeindestraße zu sanieren, teilte Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer (SPÖ) am Sonntag mit. Die Gemeinde wurde zum Katastrophengebiet erklärt.

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Mit dem Status als Katastrophengebiet könne nun "rasch und unbürokratisch" Hilfe geleistet werden. Die abgeschnittenen Gehöfte sollen schnellstmöglich wieder erreichbar sein. Schickhofer betonte: "Jetzt geht es darum, dass Obdach schnell geholfen wird. Ich danke allen Einsatzkräften, die seit den Abendstunden im Einsatz stehen, um Unwetterschäden zu beseitigen und die Sicherheit wieder herzustellen."

 

Unwetter-Schäden auch in der Oststeiermark

Feldbach. Neben der Ober- und der Weststeiermark haben Unwetter am Samstag auch in der Oststeiermark für Schäden gesorgt: Im Raum Feldbach wurden Dächer beschädigt und Straßen überschwemmt. Ein Hirsch-Gehege musste von Feuerwehrleuten notdürftig repariert werden, damit die Tiere nicht entkommen, teilte Sprecher Thomas Meier am Sonntag mit.
 
Die "Hotspots" befanden sich im Raum Muggendorf in Dirnbach, Merkendorf, Gnas und Auersbach. Sturmböen entwurzelten Bäume und beschädigten Hausdächer, Starkregen führte zu Überschwemmungen von Straßen und Gebäuden. In Burgfried in Gnas wurden die Einsatzkräfte zu einem Dachstuhlbrand gerufen.
 
In Muggendorf bei Straden wurde das Dach eines Hühnerstalls stark beschädigt. Rund 4.000 Legehennen sind darin untergebracht. Die Feuerwehren halfen beim Abdecken der Löcher. In Dirnbach wurde das Gatter des rund vier Hektar großen Sitka-Hirsch-Geheges an mehreren Stellen durch das Unwetter beschädigt. Menschen und Tiere blieben aber unverletzt.
 

Unwetter hielten in Niederösterreich 300 Feuerwehrleute auf Trab

Melk/Neunkirchen. In Teilen Niederösterreichs haben am Samstagabend nach einem Gewitter zahlreiche Feuerwehren ausrücken müssen: Am meisten zu tun gab es für die Helfer in den Bezirken Melk und Neunkirchen. Insgesamt waren rund 300 Feuerwehrleute im Einsatz, so Feuerwehr-Sprecher Franz Resperger am Sonntag zur APA.
 
 
Neben Auspumparbeiten galt es, umgefallene Bäume zu beseitigen. Auch einige leicht vermurte Straßen und durch starken Wind umgestürzte Plakatwände beschäftigten die Feuerwehren. Im Bezirk Melk mussten 17 Einsätze bewältigt werden, im Bezirk Neunkirchen hielten 16 Einsätze die Feuerwehrleute auf Trab.
 
 

Obdach/Reichenfels. Unwetter im Grenzgebiet zwischen der Steiermark und Kärnten haben Samstagnachmittag für Einsätze der Feuerwehren gesorgt: Starker Regen mit Hagel zog vom Zirbitzkogel nach Kärnten. Unwetterschäden gab es insbesondere im Teigitschgraben bei Köflach, in Obdach und im Raum Frohnleiten, teilte der steirische Katastrophenschutzreferent Michael Schickhofer (SPÖ) in einer Aussendung mit.

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"Der Schirnitzgraben war massiv betroffen. Bei allen Brücken kam es zu Verklausungen. Eine Brücke wurde mitgerissen", sagte Abschnittskommandant Alex Steinkellner von der Feuerwehr Reichenfels dem ORF Kärnten. Überschwemmungen gab es auch im Bereich des Freibades in Reichenfels. Durch den raschen Einsatz blieb das Badcafe von den Wassermassen verschont. Die Feuerwehrleute gruben Ableitungen in den Boden und setzten Pumpen ein. Im Bereich Reichenfels bis Bad St. Leonhard dürfte die Lavant an mehreren Stellen über die Ufer getreten sein.
 
Laut Schickhofer musste in der Steiermark vorerst nirgends die Katastrophe ausgerufen werden, "mancherorts schrammte man aber nur knapp daran vorbei. In den betroffenen Gebieten beginnt sich die Lage wieder langsam zu beruhigen", so das Büro Schickhofer.
 
 
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Bauernhof von Blitze getroffen: Brand

Während einer Unwetterfront kam es am Samstagnachmittag in Kilb, Bezirk Melk zu einem Großbrand, wie "Einsatzdoku.at" berichtet. Ein Wirtschaftsgebäude sowie ein Stall standen beim Eintreffen der ersten Feuerwehren lichterloh in Flammen. In erster Linie galt es angrenzende Gebäude zu schützen. Trotz des schnellen Einsatzes von insgesamt 18 Feuerwehren mit 250 Mitgliedern brannte das Stall und Wirtschaftsgebäude vollständig nieder. Vier Kälber und vier Stiere kamen beim Brand ums Leben. Der Landwirt wurde vom Roten Kreuz betreut. Laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger könnte der Brand durch einen Blitzschlag ausgelöst worden sein.
 
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Gewitter und Sturm sorgten im Burgenland für Feuerwehreinsätze

Deutschkreutz/Lutzmannsburg (APA) - Gewitter und teils starker Wind haben am Samstagabend im Burgenland für Feuerwehreinsätze gesorgt. Insgesamt rückten 20 Wehren aus. Am stärksten betroffen waren nach Angaben der Landessicherheitszentrale (LSZ) der Raum zwischen Lutzmannsburg und Deutschkreutz im Bezirk Oberpullendorf. Vereinzelte Einsätze gab es darüber hinaus in allen Landesteilen.
 
Neben Pumparbeiten wurde die Beseitigung umgestürzter Bäume vorgenommen, zudem mussten sich die Helfer um umgefallene Bauzäune kümmern. Die Feuerwehren Neusiedl am See und Purbach wurden zu zwei Bootsbergungen auf dem Neusiedler See alarmiert. Der erste Unwettereinsatz begann laut LSZ Samstagabend kurz nach 20.30 Uhr. Die letzten Kräfte rückten gegen 3.00 Uhr wieder ein.
 

Gewitterfront erreichte Wien

Die Bundeshauptstadt blieb auch nicht vom Unwetter verschont. Heftige Blitze und Donner entluden sich in der Nacht auf Sonntag in Wien.  
 



 

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