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19. Jänner 2019 19:42
Tourengeher von Lawine mitgerissen - tot
© Symbolbild / Getty Images

Todes-Drama in Osttirol

Tourengeher von Lawine mitgerissen - tot

Trotz Kameradenbergung: Tourengeher bei Lawinenabgang in Osttirol getötet.

Ein 67-jähriger Tourengeher ist am Samstag bei einem Lawinenabgang in den Lienzer Dolomiten ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtete, wurde der Wintersportler und sein Begleiter (42) von den Schneemassen mitgerissen. Während sich der 42-Jährige an einem Steinblock festhalten konnte, wurde der Ältere komplett verschüttet.

Obwohl der Verschüttete schnell von seinem Kameraden geborgen wurde, kam für ihn jede Hilfe zu spät. Der 42-Jährige blieb unverletzt.
 
Die beiden Tourengeher waren von Lavant aus in Richtung auf das 2.497 Meter hohe Laserztörl aufgebrochen. Beim Schlussanstieg löste sich kurz vor 15.00 Uhr die Lawine und riss die beiden Wintersportler mit in die Tiefe. Der 42-Jährige konnte den Verschütteten rasch mittels Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) orten und bergen. Die Hilfe kam jedoch zu spät. Die Erhebungen zum Unglück waren vorerst noch nicht abgeschlossen.



 

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Leicht aus dem Gleichgewicht geratender Temperaturzustand der Atmosphäre. Im Gegensatz zur stabilen Schichtung, bei der verhältnismäßig warme Luft wie ein Kochtopfdeckel über schwererer Kaltluft ruht, wird bei labiler Schichtung häufig höhenkalte Luft vom Nordatlantik herangelenkt. Schon die geringste Erwärmung der bodennahen Schichten durch Sonneneinstrahlung genügt, um Warmluftblasen wie Ballons aufsteigen und Schauerwolken entstehen zu lassen. Eine labile Luftschichtung der (bodennahen) Luft entsteht durch Heranströmen (Advektion) kalter Luft über wärmerem Boden. Die Luft wird dabei von unter her erwärmt und dadurch labil geschichtet, was zu einem lebhaften, turbulenten Austausch mit höheren Luftschichten und in der Folge zu Schauer- und Gewitterbildung führt. Umgekehrt kann eine Abkühlung in der Höhe zu ähnlichen Effekten führen.
 
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