12. August 2019 | 10:09 Uhr

Mega-Unwetter

Sintflut-Regen, Hagel & Sturm: Superzelle über Wien

Binnen Minuten waren die Straßen in der Hauptstadt überflutet. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz.

Heftige Unwetter zogen auch am Montag wieder über Österreich. Am Abend erwischte es dann auch die Hauptstadt. Mega-Sturmböen und Sintflutartige Regenfälle über Wien sorgten für Chaos. Binnen Minuten waren die Straßen in der Inneren Stadt überflutet. Die Autos kämpften sich durch das Regenwasser. Schnell bildeten sich Staus.
 
Auch 2-3cm großer Hagel ging über Teile der Stadt nieder. Auswirkungen hatte die Superzelle auch auf den Satellitenempfang. Immer wieder kam es auf den heimischen Fernsehern zu Störungen. Nach rund 15 Minuten war das Unwetter dann auch wieder vorbei.
 

 
 
 

Feuerwehren im Dauereinsatz: 50 Einsätz in nur 30 Minuten

 
Die Wiener Berufsfeuerwehr musste zahlreich ausrücken. Rund 90 Einsätze gab es zwischen 18 und 20 Uhr. Höhepunkt war zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr. Hier liefen laut Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl 50 Einsätze gleichzeitig. Circa 450 Florianis waren im Einsatz, allerdings mussten keine zusätzlichen Mannschaften zur Stammbelegschaft hinzugerufen werden. Bei den Notrufen handelte es sich um Wassereinbrüche in Wohnungen, umgestürzte Bäume und örtliche Überflutungen. Ein Maßnahme musste aufgrund der Einsatzflut aber doch getroffen werden. Es kam zu einer sogenannten Blockbildung, das heißt kleinere Einsätze werden hintereinander gereiht, so Figerl gegenüber oe24.at.
 
 

 
Unwetter Wien © oe24 Besonders Radfahrer sind bei solchen Wetterbedingungen zu bemitleiden.

Unwetter Wien © Christoph K. Von der Autobahn aus hatte man perfekte Sicht auf die Superzelle.

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Einige Schauer und Gewitter. 15/25°

Dichte Wolken einer Kaltfront breiten sich allmählich in Richtung Osten und Südosten aus und lösen am Nachmittag auch im östlichen Flachland sowie im Südosten Österreichs den Sonnenschein ab. Mit den Wolken muss außerdem verbreitet mit teils kräftigen Regenschauern, vor allem südlich des Alpenhauptkamms und in den südöstlichen Landesteilen auch mit Gewittern gerechnet werden, die mitunter auch kräftig ausfallen. Ab den mittleren Nachmittagsstunden beruhigt sich jedoch von Bayern ausgehend das Wetter bereits wieder. Mit dem Störungsdurchgang lebt im Norden und Osten der Wind aus West vorübergehend stark auf. Die Temperaturen liegen von West nach Ost zwischen 20 und 30 Grad. Mit den Niederschlägen gehen die Temperaturen allerdings auch in der Osthälfte bald zurück. Heute Nacht: Während der Abendstunden gibt es im Südosten sowie am Alpennordrand zwischen dem Bregenzerwald und dem Mostviertel noch einige letzte Regenschauer. In der Nacht auf Montag lassen diese jedoch nach und allgemein lockern die Wolken mehr und mehr auf. Der Wind weht schließlich nur noch schwach aus westlichen Richtungen bei Tiefsttemperaturen zwischen 9 und 18 Grad.
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