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13. November 2019 08:05
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Neuschnee

Schneechaos! – Tausende Haushalte ohne Strom

Neuschnee-Chaos: in Kärnten wurden Schulen aufgrund der Schneemassen geschlossen. Derzeit befinden sich 1000 Haushalte von der Innerkrems bis ins Obere Mölltal ohne Strom.

Das Italientief "Detlef" sorgt für eine akute Schneewarnung im Südwesten des Landes. 
 
Kärnten: Starke Schneefälle haben in der Nacht in den westlichen Landesteilen Kärntens für Probleme gesorgt. Einige Straßen mussten wegen Gefahr durch umstürzende Bäume gesperrt werden, dazu kamen Abschnitte mit Schneekettenpflicht. Weil auch keine Schulbusse fahren konnten, bleiben laut ORF Kärnten voraussichtlich manche Schulen und Kindergärten am Mittwoch geschlossen.
 
Es gab einige Feuerwehreinsätze wegen umgestürzter Bäume, hieß es am Mittwoch in der Früh auf APA-Anfrage vonseiten der Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ). Besonders betroffen waren das Drautal, das Lesachtal und das Mölltal.
 
Gesperrt waren laut Polizei wegen des starken Schneefalls in Richtung Salzburg der Katschbergtunnel auf der Tauernautobahn (A10) und der Wurzenpass (B109). Für den Plöckenpass (B110) herrschte Kettenpflicht, ebenso für die Katschbergstraße (B99), die Turracher Straße (B95) und die Drautal Straße (B100) im westlichen Bereich bis zur Tiroler Landesgrenze. Auf der gesamten Drautal wie auch Mölltal Straße (B106) kam es immer wieder zu Behinderungen durch liegen gebliebene Lkws.
 

Niederschläge halten bis Anfang nächster Woche an 

Neuschnee und Regen bleiben auf der meteorlogischen Tagesordnung, denn die besonders für die Südhälfte Österreichs sehr feuchte Wetterlage hält zumindest bis Anfang nächster Woche an, prognostizierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Mittwoch. Eine nur kurze Niederschlagspause wird es heute Nachmittag und am Donnerstag geben.
 
Der bisherige Schwerpunkt des Schneefalls lag in Osttirol und Oberkärnten sowie im Bereich des Alpenhauptkamms von Salzburg und Tirol. An der ZAMG-Wetterstation in Lienz zum Beispiel lag am Mittwoch in der Früh 25 Zentimeter hoch der Schnee, in Virgen 47 Zentimeter (beide Osttirol). In Kornat im Lesachtal (K) wurden 50 Zentimeter Schnee gemessen, in Mallnitz (K) 15 Zentimeter, in Krimml (S) 35 Zentimeter, in St. Michael im Lungau (S) 21 Zentimeter, in St. Johann im Pongau (S) 17 Zentimeter, in Landeck (T) 12, in Aigen im Ennstal (ST) 7 und in Lunz am See (N) 4 Zentimeter. Am Sonnblick-Observatorium (S, 3106m) lagen am Mittwoch in der Früh 58 Zentimeter Neuschnee der letzten 24 Stunden, die Gesamtschneehöhe betrug hier 142 Zentimeter.
 
Der Donnerstag verläuft dann noch trocken und zeitweise kann sich auch die Sonne zeigen. Föhniger Südwind kommt auf, er wird am Abend und auf den Bergen stürmisch. Am Freitag kann es an der Nordseite der Alpen föhnig auflockern. An der Südseite der Alpen stauen sich hingegen Regen- und Schneewolken. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 900 und 1700 Meter Seehöhe. Der Schwerpunkt von Regen und Schneefall liegt erneut in Oberkärnten und Osttirol sowie im Bereich des Tiroler Alpenhauptkamms.
 
"Die genaue Lage der Schneefallgrenze lässt sich derzeit noch nicht abschätzen, sie wird je nach Wind und Intensität des Niederschlags regional sehr unterschiedlich sein", sagt Gerhard Hohenwarter von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Ob Regen oder Schneefall - auch das nächste Niederschlagsereignis kann stellenweise Probleme bringen, etwa durch unter der Schneelast umstürzende Bäume, Muren oder kleinräumige Überschwemmungen.
 
Am Samstag klingen Regen und Schneefall ab. Der Sonntag bringt nach aktuellem Stand der Prognosen aber das nächste Italien-Tief und somit vor allem im Süden und Westen erneut Regen und Schneefall. Die Schneefallgrenze dürfte am Sonntag sehr unterschiedlich sein: In Vorarlberg und im Tiroler Oberland kann es bis etwa 700 Meter schneien (und damit bis in viele Täler). In Osttirol und Kärnten pendelt die Schneefallgrenze hingegen am Sonntag wahrscheinlich zwischen 1.100 und 1.700 Meter.
 
"Eine Häufung von Tiefdruckgebieten im Mittelmeer-Raum ist für den Herbst typisch, wenn sich kalte Luft aus dem Norden mit der noch warmen Luft über dem Mittelmeer mischt", sagte ZAMG-Meteorologe Hohenwarter. "Die derzeit vor allem für den Süden Österreichs sehr feuchte Wetterlage dauert bereits seit Anfang November an und dürfte sich zumindest bis Anfang kommender Woche halten."
 
14:42
 

Niederschläge halten bis Anfang nächster Woche an

Laut ZAMG-Prognose schneit es in Vorarlberg und im Tiroler Oberland bis in die Täler - Häufung von Tiefdruckgebieten im Mittelmeerraum laut Experten für den Herbst typisch.

12:02
 

Rund 2.500 Haushalte in der Obersteiermark ohne Strom

Graz/Österreich. Wie die Energie Steiermark mitteilte, hat der nasse, schwere Schnee vor allem im Raum Rohrmoos und Stadl an der Mur Probleme bei der Stromversorgung verursacht. Rund 100 Trafostationen mussten Mittwochfrüh außer Betrieb gehen. Etwa 2.500 Haushalte waren betroffen. Das Personal wurde aufgestockt, sagte Sprecher Urs Harnik-Lauris zur APA. Außerdem zog man die Bereitschaften zusammen.

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Der Stromversorger geht davon aus, dass weiterer Schneefall für weitere Probleme sorgen wird: Bäume fallen um und Äste reißen ab und beschädigen die Stromleitungen. Während der Schnee für die einen Arbeit und Probleme bedeutet, ist er für andere ein Segen: Skigebiete haben erste Pisten und Loipen geöffnet oder öffnen sie ab kommenden Freitag - etwa auf der Turracherhöhe, auf der Reiteralm und der Planai in der Region Schladming.

10:57
 

Umgestürzte Bäume sorgen in Kärnten für Probleme

Neben dem starken Schneefall haben am Mittwochvormittag umgestürzte Bäume für Probleme auf Kärntens Straßen gesorgt. Betroffen waren vor allem die Bezirke Hermagor und Spittal an der Drau. Wie der Landesenergierversorger Kelag auf APA-Anfrage bekannt gab, waren rund 4.000 Haushalte ohne Strom. Elf Kärntner Schulen blieben am Mittwoch geschlossen.

Im Bezirk Hermagor war auf der Gailtal Straße (B111) der Abschnitt Lesachtal zwischen Birnbaum und Maria Luggau wegen Lawinengefahr gesperrt. Für die Weissenseebundesstraße (B87) bestand Kettenpflicht für alle Kraftfahrzeuge, gleiches galt für die Nassfeldstraße (B90) - diese Straße musste außerdem wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden. Ebenfalls gesperrt wurde am Vormittag die Plöckenpass Straße (B110) nach Italien. Bäume blockierten auch die Flattnitzer Landesstraße (L511), die Innerkremser Landesstraße (L19), die Drautal Straße (B100) bei Greifenburg und die Großglockner Straße (B107) am Iselsberg zwischen Kärnten und Osttirol sowie zwischen Heiligenblut und Großkirchheim. Im oberen Mölltal blieben auch Geschäfte geschlossen.

Umgestürzte Bäume sorgten in Oberkärnten auch für Stromausfälle. Wie Kelag-Sprecher Josef Stocker auf APA-Anfrage sagte, waren rund 4.000 Haushalte in den Bezirken Hermagor, Spittal und Villach-Land ohne Strom. Wie lange es dauert, bis die Versorgung wieder hergestellt ist, war vorerst unklar: "Rund 100 unserer Monteure sind im Einsatz, wegen der zahlreichen Straßensperren kommen sie aber an manchen Orten gar nicht zu den beschädigten Leitungen", so Stocker.

Wie das Land Kärnten am Vormittag bekannt gab, blieben insgesamt elf Schulen in Oberkärnten geschlossen: Im Bezirk Spittal der Schulverbund VS und NMS Winklern, die VS Heiligenblut, die VS Großkirchheim, die VS Mörtschach, die VS Flattach, die VS und die NMS Obervellach, die VS Stall im Mölltal und die VS Rangersdorf. Im Bezirk Hermagor bekamen die Schüler des Bildungszentrums Lesachtal schneefrei.

10:08
 

Gesperrte Straßen und Bahngleise in der Obersteiermark

Schladming/Gröbming/Österreich. Starker Schneefall hat in der Nacht auf Mittwoch in der Obersteiermark zu mehreren Unfällen und gesperrten Straßen wegen umgefallener Bäume geführt. Zwischen Schladming und Gröbming musste der Zugverkehr von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wegen der Witterung eingestellt werden. Die Ennstal Bundesstraße (B320) war ebenfalls über weite Strecken nur erschwert passierbar.

schnee steiermark

Christoph Schlüßlmayr vom Bereichsfeuerwehrverband Liezen berichtete von ersten Einsätzen seit Dienstagabend. Pkw und Lkw blieben auf den Schneefahrbahnen hängen oder kamen von den Fahrbahnen ab. Mittwochfrüh musste ein Abschnitt der B320 zwischen Liezen und Altenmarkt wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.

09:30
 

Leser-Foto: Schnee in Laufen (Bayern)

schnee bayernLeserfoto

Ebenfalls mit einigen Schneemengen zu kämpfen hat derzeit die bayerische Stadt Laufen an der Grenze zu Salzburg.

08:58
 

2.500 Haushalte in Osttirol ohne Strom

Die starken Schneefälle haben in der Nacht auf Mittwoch in Osttirol zu Stromausfällen geführt. Mittwochfrüh waren rund 2.500 Haushalte ohne Strom, teilte die Tinetz-Stromnetz Tirol AG mit. Aufgrund der Schneelast sei es zu Baumstürzen und Seilrissen gekommen.

Über die Nachtstunden waren fünf Servicetrupps im Einsatz. Zur Unterstützung waren seit den frühen Morgenstunden weitere sechs Trupps aus Nordtirol nach Osttirol unterwegs, so ein Sprecher. Haushalte in rund zehn Gemeinden waren von den Stromausfällen betroffen. Das Villgratental blieb vorerst komplett abgeschaltet, hieß es.

lienz

In Osttirol waren wegen der starken Schneefälle auch einige Straßen gesperrt. Betroffen waren etwa die Drautalstraße bei Abfaltersbach oder die Villgratener Straße zwischen Innervillgraten und Kalkstein.

Für die Region war am Montag eine Schneewarnung herausgegeben worden. Hier kommen laut ZAMG bis Mittwochabend selbst in Tallagen 20 bis 50 Zentimeter Neuschnee zusammen.

Indes zeigte sich Mittwochfrüh auch die Brennerautobahn im winterlichen Kleid. Räumfahrzeuge waren im Einsatz.

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08:50
 

Erhebliche Probleme auf der Tauernautobahn in Salzburg

Salzburg. Die Schneefälle in der Nacht haben Mittwochfrüh auch im Süden Salzburgs für tiefwinterliche Straßenverhältnisse und damit für Probleme gesorgt. Vor allem auf der Tauernautobahn (A10) blieben zahlreiche Lkw hängen. "Die stehen nicht nur am Pannenstreifen, sondern zum Teil auch auf der Fahrbahn. Das behindert die Räumungsarbeiten zusätzlich", teilte eine Sprecherin des ÖAMTC der APA mit.

Als Folge dürfte der Katschbergtunnel zwischen Salzburg und Kärnten aller Voraussicht bis in die Mittagsstunden hinein gesperrt bleiben. Zudem berichteten Einsatzkräfte vor allem in Pongau und Lungau von viel Baumbruch. Viele Bäume und Äste hielten der Schneelast nicht stand und stürzten auf Straßen. Vereinzelt waren auch Stromleitungen betroffen.

08:46
 

Streckensperre: Keine Züge zwischen Lienz und San Candido/Innichen

Die ÖBB vermeldete auf Twitter, dass sämtliche Fahrten zwischen Lienz (Tirol) und San Candido (Italien) aufgrund der Wetterverhältnisse eingestellt wurden.

Zunächst wurde auf einen Schienenersatzverkehr verwiesen. Dieser konnte jedoch ebenfalls nicht garantiert werden: Die ÖBB sah sich aufgrund des heftigen Schneefalls gezwungen auch den Ersatzverkehr einzustellen.

08:40
 

40 cm bis 90 cm Neuschnee

In der Kreuzeckgruppe in den Gaitalter Alpen oder in den Karnischen Alpen sind seit gestern 40 bis 90 cm Neuschnee gefallen.

Am Brenner und in Sillian gibt es 35 cm Neuschnee. Lienz hat eine 20 cm höhere Schneedecke zu verzeichnen.

Laut Wetter-Prognosen werden bis heute Abend noch 10 bis 30 cm Neuschnee erwartet.

08:34
 

Hier ist es momentan am kältesten

Derzeit werden in Ramsau am Dachstein -2,3 Grad Celsius gemessen. Brand und Kolomansberg liegen mit -2,2 Grad auf Platz zwei der kältesten Orte Österreichs. In Seefeld friert man derzeit bei -1,9 Grad.

08:33
 

65cm Neuschnee auf Turracher Höhe

08:26
 

Wetter-Warnung vor allem im Westen

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Der von Norden her wehende Föhn auf der Südseite der Alpen; allgemein weniger deutlich ausgeprägt als der Südföhn, der auf der Alpennordseite von Süden her wehende Föhn. Innsbruck hat an nur durchschnittlich drei Tagen pro Jahr Nordföhn, dagegen an 53 Tagen Südföhn.
 
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