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15. Mai 2019 08:38
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Winter im Mai

Österreich ist Kältepol Europas

Sogar in Skandinavien und Russland ist es wärmer als bei uns

Die Eisheiligen haben kein Erbarmen: Sie schlagen noch immer mit voller Wucht zu. Heute soll der kälteste Tag der Woche werden. In Mariazell (St.) etwa wird heute eine Maximal-Temperatur von nur 2 Grad erwartet. Vor einem Jahr waren es 22 Grad, es ist heuer um 20 Grad kälter!

Damit ist Österreich der Kältepol Europas. Spanien schwitzt derzeit bei 35 Grad, England genießt warme 20 Grad und sogar in Russland und Skandinavien ist es deutlich wärmer als bei uns. 

Das große Zittern herrscht überall.

Aktuelle Schnee-Warnung

➔ Gefahr auf Straße: Heute kam auch wieder der Schneefall. Bis zu 40 Zentimeter sollten es in höheren Lagen werden. Eine Warnung wurde bereits vorab vor allem für Bergstraßen ausgerufen. Dann am Abend kamen unter anderem die Menschen in Teilen Tirols ins Vergnügen. Väterchen Frost schlug voll zu und es fing tatsächlich an zu schneien. Schnell bildete sich in Mieders im Stubaital, in Ehrwald im Außerfern und Co. eine Schneeschicht, die Mitte Mai selbst für Tiroler Verhältnisse äußerst unüblich ist.

stubai2.jpgIm Stubaital waren die Autos mit Schnee bedeckt.

Schnee Stubaital  

stubai.jpg

Schnee Ehrwald Gleiches Bild in Ehrwald am Fuße der Zugspitze.

Monat ist deutlich zu kalt

➔ Erste Bilanz: Der Mai ist extrem: Laut Zamg-Berechnung ist der Monat um 3,2 Grad zu kalt. Für die Wissenschaftler ein gigantischer Wert. Vor allem: Seit 28 Jahren war die Temperatur nicht so tief.

20 Grad am Wochenende

➔ Polare Kälte: Schuld am Wetter-Debakel ist Tief „Zacharias“. Seit vergangener Woche versorgt es uns mit extremer Kälte aus dem Norden und sehr feuchter Luft aus dem Süden. Derzeit schwebt das Tief über Süditalien. Seine Wirkung wird erst am Wochenende nachlassen. Dann endlich wird das Wetter normaler. Die Temperatur steigt und erreicht wieder 20 Grad.




 

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Wussten Sie schon ...

Im Meteorologenjargon heißen sie eigentlich ,,Cumulus''-Wolken. Weil in ihnen mächtige Aufwinde wehen, wachsen Quellwolken von ihrer Basis her oft bis in Höhen von 10 Kilometer und mehr in den Himmel hinauf, wo die Gipfel alsdann in minus 40 bis unter minus 50 Grad kalter Luft gefrieren.
 
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