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(Daten von 18:00 Uhr)
05. Oktober 2019 23:05
Mini-Winter lässt uns zittern
© Symbolbild/Getty Images

In den Bergen fällt Schnee

Mini-Winter lässt uns zittern

Ein Kaltlufteinbruch temperiert Österreich runter. Der Winter ist aber noch fern.

 

Am Montag könnte sich das erste Mal heuer so etwas wie eine vorweihnachtliche Stimmung einstellen: Lebkuchen und Adventkalender in den Supermärkten und dazu frostige Temperaturen.

Basis für Skisaison

Ein massiver Kaltlufteinbruch, der sich bereits gestern bemerkbar gemacht hat, erreicht zu Wochenbeginn seinen Höhepunkt. Eine Nordströmung schaufelt kalte Luft in den ­alpinen Raum. Das sorgt vor ­allem auf der Alpennordseite und hier speziell im Salzkammergut für einen empfindlichen Temperatursturz.

Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.5000 Meter, was bereits etwa am Feuerkogel in Salzburg für bis zu 20 Zentimeter Neuschnee sorgen könnte.

Morgenfrost

Aber auch die Niederungen des Landes bleiben vom Mini-Winter nicht verschont. Vor allem im Osten und hier dann eben auch in den Randlagen Wiens ist Montag- und Dienstagmorgen mit Frost zu rechnen.

20 Grad

Die Topfpflanzen müssen aber nicht eingewintert werden. Ab Mittwoch macht sich eine Westströmung breit, die milde Luft vom noch warmen Atlantik bringt. In Kombination mit viel Sonnenschein steigen die Temperaturen bis zum Wochenende bis auf 20 Grad.




 

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Die Intensität der Wetterradarechos ist nach der sog. ''Radargleichung'' proportional der Niederschlagsintensität und umgekehrt proportional der Entfernung des Niederschlagsgebietes. In die Gleichung gehen noch die Gerätekonstante, zB die Stärke des ausgesandten Impulses, die verwendete Wellenlänge (zwischen 3 und 10 cm) sowie ein mittlerer Wert für die Rückstreueigenschaft der Regentropfen, Schneekristalle und Eiskörner in der jeweiligen Klimaregion ein. Die Niederschlagsintensitäten werden in logarithmisch ansteigende Bereiche gegliedert: kleine Stufen für schwache, große Stufen für starke Intensitäten. Besonders deutlich sind konvektive Zellen (CB) am Radar erkennbar infolge der größeren Tropfen (bis zu Hagelkörnern) und der kreisförmigen Wolkenstruktur (Draufsicht) sowie ihres meist isolierten Auftretens. Sog. Flächenniederschlag besteht aus meist kleinen Tröpfchengrößen und kann den ganzen Radarbereich ausfüllen, allerdings sind der Reichweite des Radarstrahls durch die Ausbreitungsdämpfung Grenzen gesetzt. Weiter entfernte Echos werden durch die Entfernungsdämpfung nicht in ihrer tatsächlichen Intensität wiedergegeben. Höher gelegene Stationen erfassen natürlich keine Niederschlagsgebiete oder Gewitterwolken, die sich unterhalb der Stationshöhe befinden. Ferner werden infolge der Krümmung der Erdoberfläche bei weit entfernten Gewitterwolken nur deren obere Teile vom Radarstrahl (''Radarhorizont'') erfasst. Auch die atmosphärische Brechung des Radarstrahls muß natürlich berücksichtigt werden, kompensiert aber erfreulicher Weise zum Teil den nachteiligen Effekt der Erdkrümmung. Bei der Interpretation von Radarbildern ist also Vorsicht geboten.
 
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