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14. Mai 2018 14:08
Hochwasser-Alarm in Teilen Österreichs
© APA/LFV/FRANZ FINK

Straßensperren & Vermurungen

Hochwasser-Alarm in Teilen Österreichs

Vor allem in der Steiermark kam es bereits am Montag zu starken Überschwemmungen.

Wie schon Samstagabend hat starker Regen Sonntagabend und Montagvormittag in der Steiermark für Einsätze der Feuerwehren gesorgt: Diesmal hat es vor allem die Süd-und Oststeiermark getroffen. Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld musste noch in der Nacht die Stubenbergklamm wegen Murenabgängen gesperrt werden. Die Labilltalstraße (L247) im Bezirk Südoststeiermark wurde wegen Überschwemmung gesperrt.
 
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Die sintflutartigen Regenfälle gingen neben Stubenberg auch im benachbarten Floing, in Anger sowie in Ludersdorf bei Gleisdorf im Bezirk Weiz nieder und machten Einsätze der Feuerwehren nötig. Bereits Sonntagabend war etwa im südsteirischen Vogau-Straß heftiger Regen niedergegangen. Die Labilltalstraße nahe Kirchbach in Steiermark musste im Bereich der Kreuzung Manning/Kleinfrannach Montagfrüh wegen überfluteter Abschnitte gesperrt werden. Laut den Prognosen sollen die Niederschläge noch bis zumindest Dienstag anhalten. Die Einsatzkräfte rechnen daher noch mit weiteren Überschwemmungen.
 
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Ein Video aus Seibuttendorf zeigt darüber hinaus, wie hoch das Wasser am Montag bereits stand.
 
 

Hochwasser-Warnung

Unbenannt-1.jpgMit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.
 
Auch am Montagabend und am Dienstag bringt das Tief "Vadjma" in großen Teilen Österreichs Starkregen. Wetter-Experten warnen vor Hochwasser-Gefahr, die Feuerwehren werden auch in den nächsten Stunden weiterhin stark gefordert sein.


Welche Orte wann gefährdet sind

Wien: Im Laufe des Nachmittags werden die Wolken immer dichter. Von ein paar Regentropfen abgesehen bleibt es jedoch vorerst noch trocken. Der Wind aus Südost bis Südwest weht mäßig bei maximal 23 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Dienstag schließen sich von Süden letzte Wolkenlücken rasch. Bis zum Morgen setzt außerdem zum Teil kräftiger Regen ein. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis Ost bei Tiefstwerten um 12 Grad.

Burgenland:
Vom Süd- und Mittelburgenland ausgehend breiten sich bis zum Abend langsam dichte Wolken und Regen auf alle Landesteile aus. Die Sonne wird damit auch im Norden mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Bei zum Teil mäßigem Wind aus Südost bis Südwest liegen die Nachmittagstemperaturen zwischen 17 und 22 Grad, mit den höheren Werten im Norden. Heute Nacht: Bereits während der Abendstunden setzt im Südburgenland Regen ein, der sich im Laufe der Nacht mit dichten Wolken auf alle Landesteile ausbreitet. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt jedoch generell in der Südhälfte. Der Wind aus Nordost bis Südost weht schwach bis mäßig bei Tiefstwerten zwischen 10 und 13 Grad.

Niederösterreich: Generell nimmt die Bewölkung während der Nachmittagsstunden zu, die sonnigen Abschnitte werden damit immer weniger. Vor allem im Grenzgebiet zu Tschechien sowie am nördlichen Alpenrand muss bereits örtlich mit Regen gerechnet werden. Es weht teilweise mäßiger Wind aus südlichen Richtungen. Die Nachmittagstemperaturen umspannen 18 bis 24 Grad. Heute Nacht: Dichte Wolken und Regen breiten sich in der Nacht auf Dienstag vom nördlichen Alpenvorland in Richtung Norden langsam auf alle Landesteile aus. Außerdem sinkt die Schneefallgrenze auf Lagen um 2000m Seehöhe. Bei schwachem bis mäßigem Wind aus Nordost liegen die Tiefstwerte der Nacht zwischen 9 und 12 Grad.

Oberösterreich: Am Abend bleibt es meist sonnig und trocken, im Salzkammergut und in der Eisenwurzen mischen aber mehr Wolken mit. Es sind hier noch Schauer und Gewitter dabei. Der Ostwind weht noch recht lebhaft, speziell im Alpenvorland. Höchstwerte 18 bis 24 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Dienstag verläuft bewölkt. Es regnet verbreitet und teils intensiv. Die Temperaturen sinken auf 12 bis 8 Grad.

Salzburg: Am Nachmittag schatten zeitweise Wolken den Sonnenschein ab. Lokale Regenschauer und einzelne Gewitter sind einzuplanen, vor allem im Flachgau und Tennengau. Am Abend nimmt die Schauertätigkeit generell auch im Süden zu. Es ist föhnig, im Flachgau weht teils lebhafter Ostwind. Höchstwerte 18 bis 25 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf Dienstag verläuft bewölkt. Es regnet verbreitet und teils stark. Die Temperaturen sinken auf 11 bis 6 Grad.

Steiermark: Am Nachmittag dominiert Störungseinfluss. Besonders in der Südhälfte der Steiermark ist es stark bewölkt mit nur wenigen Auflockerungen und es kommt zu teils gewittrigen Regenschauern, punktuell können dabei bereits große Niederschlagsmengen zusammenkommen. Im Nordwesten der Steiermark noch aufgelockert bewölkt und überwiegend trocken. Bis zum Abend nimmt die Niederschlagsbereitschaft auch vom Westen her zu und es können bis in die Nacht hinein dann vor allem in der Weststeiermark große Regenmengen fallen. Tageshöchsttemperaturen 17 bis 22 Grad. In 2000 m hat es um 5 Grad. Heute Nacht: Die Nacht auf den Dienstag bringt mit dem Oberitalientief vor allem vom oberen Murtal über das Randgebirge und die Weststeiermark bis in den Süden größere Regenmengen. In der zweiten Nachthälfte greift der Regen zunehmend auch auf die nördliche Obersteiermark über. Die Temperaturen gehen auf 7 bis 12 Grad zurück.

Kärnten: Am Nachmittag ziehen von Süden her teils gewittrige Regenschauer auf, welche sich auf immer mehr Landesteile ausbreiten. Zwischendurch gibt es aber auch noch sonnige Phasen. Mit den Regenschauern kühlt es von rund 20 auf 10 bis 15 Grad ab. Heute Nacht: Am Abend regnet es noch recht verbreitet. Im Laufe der Nacht klingen die Regenschauer aber immer öfter ab und bis zum Morgen ist es meist überall trocken. Die Temperaturen gehen auf 5 bis 10 Grad zurück.

Tirol: Bis zum Abend Wetterverschlechterung. In Nordtiroler Raum entstehen Nachmittags vor allem im Nordalpenbereich vom Außerfern bis zur Region Lofer Regenschauer und Gewitter, leichte Schauer tauchen aber auch in den inneralpinen Regionen bereits auf und werden bis zum Abend mehr und kräftiger. In Osttirol und Südtirol stark bewölkt und leicht schaueranfällig. Kommende Nacht einsetzender, teils kräftiger Regen mit Schwerpunkt Alpennordseite. Höchstwerte: 17 bis 25 Grad. Heute Nacht: Trübe und regnerische Nacht. Teilweise starker Regen im Nordstau entlang der bayrischen Grenze und im Unterland. Schneefallgrenze um 2000 Meter, Schneeregen bis 1800 Meter. Der Regen breitet sich über den Inn nach Süden aus. Auch in Osttirol regnet es zumindest zeitweise. Tiefstwerte: 5 bis 10 Grad.

Vorarlberg: Wetterverschlechterung bis zum Abend: Die Quellwolken stehen bereits recht dicht, sie verdrängen die Sonne immer mehr und stellenweise regnet es ab dem mittleren Nachmittag bereits leicht. Bis zum Abend wird der Regen häufiger, lokal könnte auch ein Gewitter dabei sein. Kommende Nacht intensiver Regen bei einer Schneefallgrenze um 2000 Meter. Höchstwerte: 12 bis 16 Grad. Heute Nacht: Es regnet die ganze Nacht, zeitweise stark. Vor Mitternacht können noch Blitze dabei sein, später eher keine Gewitter mehr. Schneefallgrenze um oder knapp unter 2000 Meter. Tiefstwerte: 5 bis 11 Grad.



 

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Ein lokaler, abwärts gerichteter Luftstrom unter einer Gewitterwolke, der in 300 ft über dem Boden eine Geschwindigkeit von 3,6 m/s überschreitet (Definition nach T. FUJITA und F. CARACENA). Extrem gefährlich für Flugzeuge im Landeanflug (und auch nach dem Start) wegen plötzlicher Änderungen der Gegenwind- Rückenwind- und Seitenwindkomponenten (Headwind-, Tailwind- und Crosswindkomponenten). Tritt i.d.R. bei Gewittern auf und ist ein starker Abwind, der eine gefährliche Böe am Erdboden bzw. in Bodennähe verursacht, die sich konzentrisch nach allen Seiten ausbreitet und das vorhandene Windfeld umkehren kann. Daher sind Böen eine der häufigsten Ursachen von Flugzeugabstürzen im Landeanflug bzw. auch in der Abflugphase. Gewitter mit so starken Abwinden treten in Teilen der USA und in Australien häufig auf, sind aber in Europa sehr selten. Die Gefährlichkeit besteht besonders darin, daß die Abwindzone meist nur 1-2km Durchmesser hat und plötzlich, innerhalb von 1-2 Minuten, entsteht. Nähert sich ein Flugzeug im unmittelbaren Landeanflug einer solchen Abwindzone, von der sich Böen konzentrisch nach allen Seiten ausbreiten, nimmt zunächst der Gegenwind zu, das Flugzeug steigt über den Gleitpfad. Durchfliegt das Flugzeug aber das Zentrum des Abwindschlauches, nimmt der Rückenwind plötzlich zu, das Flugzeug unterschreitet die Mindestgeschwindigkeit und stürzt ab, da 50-100m über dem Boden für Gegenmaßnahmen nicht mehr genügend Zeit bleibt. Rund um amerikanische Flugplätze wurden daher zahlreiche Windmesser aufgestellt, deren Daten ein Computer verarbeitet und bei plötzlicher Änderung des Windes entsprechende Warnsignale abgibt. Die Geschwindigkeitsänderungen können dabei enorm sein: 240km/h Maximum, zwei Minuten später 150 km/h aus entgegengesetzter Richtung; wenige Kilomer weiter werden zur selben Zeit nur 10 km/h gemessen! Ursache: Feuchte warme Luft steigt in der Gewitterzelle auf und wird rasch abgekühlt, so daß sich Eiskristalle bilden. Ein Gemisch aus Eis, Wasser und kalter Luft sinkt dann mit großer Geschwindigkeit zu Boden.
 
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