24. Februar 2018 | 08:28 Uhr

Obdachloser Winter © APA/ dpa/ Wagner

1.200 zusätzliche Notbetten

Harter Kampf ums Überleben im eisigen Wien

Ganz Wien zittert vor der Kälte. Bis zu minus 14 Grad sind jetzt möglich.

Für den Großteil der Bevölkerung unangenehm, für manche aber lebensbedrohlich. Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner hofft, dass „wie im Vorjahr niemand erfriert“. „Im Rahmen der Winterhilfe des Fonds Soziales Wien, des Roten Kreuzes und der Caritas stehen insgesamt 1.200 zusätzliche Schlafplätze in den Notquartieren zur Verfügung“, rechnet Schwertner vor. Aktuell seien noch rund 25 Betten frei. Aber: „Jeder, der einen Schlafplatz benötigt, erhält diesen auch“, verspricht er im ÖSTERREICH-Gespräch.

Wärmestuben

Etliche Pfarren würden außerdem Wärmestuben für Menschen anbieten, die ihre Wohnung nicht heizen können – in Österreich sind davon über 200.000 betroffen. „Die akute Obdachlosigkeit ist nur die Spitze eines Eisberges“, warnt Schwertner. Umso bedauerlicher sei es, wenn in „politischen Debatten die Sozialschmarotzerkeule geschwungen wird“.

Hilfe

Helfen könne man etwa mit einem Gruft-Winterpaket um 50 Euro (www.gruft.at). Die Nummer des Kältetelefons (01 480 45 53) ist rund um die Uhr besetzt. Menschen, die trotz Kälte im Freien schlafen, können dort gemeldet werden. Auf www.zeitschenken.at finden sich Möglichkeiten zu freiwilliger Mitarbeit. Weitere Infos auf: caritas-wien.at     

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Oft sonnig, etwas Nebel, 4/14°

Der Nachmittag bringt oft ein Wechselspiel aus Sonne und Wolken, dazu gehen vor allen entlang der Alpennordseite östlich von den Eisenwurzen noch letzte Regenschauer nieder. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 1200 und 1500m Seehöhe. Am freundlichsten ist das Wetter südlich des Alpenhauptkammes, hier scheint oft die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten zum Teil auch lebhaft, aus West bis Nord. Erst gegen Abend lässt der Wind dann auch im Osten deutlich nach. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 9 bis 15 Grad. Heute Nacht: In der Nacht ist es vielerorts gering, im Westen jedoch mäßig bis stark bewölkt. Zum Morgen hin entstehen flache Nebelfelder, vor allem in der Nähe größerer Gewässer. Bei schwachem Wind kühlt es auf minus 5 bis plus 6 Grad ab.
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