06. Dezember 2018 | 06:09 Uhr

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Gefrierender Regen

Glatteis-Alarm: Hier herrscht jetzt Rutsch-Gefahr

Regen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in der vergangenen Nacht sorgen heute für Glatteis-Gefahr. 

Glatteis-Gefahr. In der vergangenen Nacht fielen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Durch aufziehenden Regen kann es zu glatten Straßen und Rutschgefahr in weiten Teilen des Landes kommen. Eine Warmfront verlagerte sich nach Österreich. In hohen Lagen ist es warm genug, dass Regen fällt. Nur südlich des Hauptkammes kann es auch schneien. Gefrierender Regen ist vor allem im Mühl- und Waldviertel südwärts bis ins Grazer Becken möglich. Hier kann es bis zum Mittag auf den Straßen rutschig bleiben. Im Waldviertel zeigen Wettermodelle bis zum Abend hin, gefährliche Glätte an. Wien dürfte aufgrund milder Temperaturen verschont bleiben.

So wird das Wetter am Donnerstag

Wolken und Regen einer Warmfront breiten sich rasch auch in den Osten aus. Die Schneefallgrenze steigt dazu immer mehr und erreicht Lagen zwischen 1.500 bis 1.90 0m Seehöhe. Anfangs kann es bei noch frostigem Boden im Osten noch stellenweise Glatteis geben. Tagsüber entspannt sich die Situation aber und die Regenfälle lassen vor allem von Westen her nach. Am meisten Regen kommt an der Alpennordseite vom Salzburger Land ab ostwärts zusammen. Wenig Niederschlag fällt insgesamt im Süden, dort bleibt es gebietsweise auch trocken mit Auflockerungen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West. Frühtemperaturen minus 4 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Östlich der Linie Amstetten-Graz umspannen die Temperaturen tagsüber 0 bis 7 Grad, westlich davon 5 bis 12 Grad.

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Im S Regen, sonst zeitweise sonnig, -4/+5°

Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich überwiegt der freundliche und oft sogar sonnige Wettercharakter. Weiter im Norden sowie im Osten und Süden hingegen bleibt der Himmel wolkenverhangen, wobei aus der Wolkendecke zeitweise ein paar Schneeflocken oder Regentropfen fallen können. Im Südwesten und Süden schneit es erst ein wenig, am Nachmittag geht in Lagen unterhalb von 1000 bis 1400m Seehöhe der Schneefall in Regen über und der Niederschlag wird dann generell häufiger. Der Wind weht verbreitet mäßig bis lebhaft aus Ost bis Süd, vor allem im westlichen Bergland bläst starker Föhn. Nachmittagstemperaturen je nach Wolken, Nebel und Sonne bei minus 2 bis plus 8 Grad, mit Föhn örtlich sogar bis 15 Grad. Heute Nacht: In Laufe der Nacht auf Mittwoch breiten sich Wolken auf alle Landesteile aus. Im Süden, Südosten und Osten fällt aus dichter Bewölkung zeitweise Regen. Mit einsetzendem Regen besteht vorübergehend auch Glatteisgefahr. Der Wind lässt nach und weht nur noch schwach bis mäßig meist aus Ost bis Süd. Tiefsttemperaturen meist minus 5 bis plus 2 Grad.
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