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(Daten von 22:00 Uhr)
09. September 2018 10:05
30 Grad: Kommende Woche bringt Traumwetter
© FRANZ NEUMAYR Pres

Die Prognose im Detail

30 Grad: Kommende Woche bringt Traumwetter

Aber: Am Freitag nähert sich die nächste Kaltfront.

Die kommende Woche wird Österreich mit Sonne und Wärme verwöhnen, verriet die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Sonntag. Bereits am Montag scheint verbreitet die Sonne, nachdem sich in südlichen Beckenlagen sowie in einigen Tälern etwas Nebel aufgelöst hat.
 

Die Prognose im Detail

Etwas mehr Quellwolken entstehen zwar im Bergland, aber auch hier ist das Schauerrisiko nur sehr gering. Am Nachmittag ziehen von Nordwesten her einige hohe Schleierwolken auf. Der Wind weht meist nur schwach. Die Tageshöchsttemperaturen betragen zwischen 21 und 27 Grad.
 
Auch am Dienstag überwiegt meist der sonnige Eindruck, auch wenn ein Schirm hoher Schleierwolken den Himmel oft milchig-weiß erscheinen lässt. Im Donauraum kommt mäßiger Westwind auf, sonst ist es meist windschwach. Nach Frühtemperaturen von sieben bis 16 Grad klettert die Quecksilbersäule auf 22 bis 28 Grad.
 
Hoher Luftdruck sowie eine südwestliche Strömung sorgen zur Wochenmitte für einen spätsommerlich warmen und überwiegend sonnigen Tag. Einzelne Frühnebel in Becken und Tälern lichten sich meist rasch. Danach scheint schließlich die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel, was bis zu 30 Grad ermöglicht.
Fast ebenso präsentiert sich der Donnerstag. Doch vor allem über den Alpengipfeln machen sich nachmittags ein paar Quellwolken bemerkbar. Mit ihnen können bis zum Abend im Südwesten einzelne lokale Regenschauer nicht ausgeschlossen werden. Die Temperaturen orientieren sich in etwa an jenen des Vortags.

Kaltfront

Eine Kaltfront von Westen beendet am Freitag langsam das spätsommerliche sonnige Wetter. Während bis Mittag in der Westhälfte Österreichs mit dichteren Wolken bereits erste gewittrige Regenschauer niedergehen, überwiegt im Osten und Südosten noch einmal sonniges Wetter. Bis zum Abend werden jedoch auch hier die Wolken langsam dichter, womit die Schauer- und Gewitterneigung steigt. Tagsüber sind 21 bis 29 Grad zu erwarten.



 

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Wussten Sie schon ...

Advektionsnebel entsteht, wenn warme, feuchte Luft über eine kühle Oberfläche oder Luftschicht gleitet. Dieser Nebel erreicht Mächtigkeiten von mehreren 100 Metern und kann von der Sonne tagsüber nicht mehr aufgelöst werden. Erst ein Luftmassenaustauch kann ihn beseitigen. In Mitteleuropa ist dieser Nebel typisch für den Winter: Er bildet sich, wenn Warmluft aus dem südatlantischen Raum oder dem Mittelmeerraum in höhere Breiten gelangt und dabei auf eine bodennahe Kaltluftschicht aufströmt. Wenn sich dann eine Hochdrucklage einstellt, kann dieser Nebel mehrere Tage oder Wochen überdauern. Im Frühjahr sind Meere und grosse Binnenseen meist kälter als das Festland. Strömt dann Luft vom Land aufs Meer, bildet sich dort Nebel. Ein Beispiel ist der Küstennebel im Frühling an der Ostsee. Vor Neufundland trifft der kalte Labradorstrom auf den warmen Golfstrom. Strömt nun Luft über dem Meer vom Golfstrom zum Labradorstrom, entsteht Nebel. Vor Kalifornien dringt kaltes Wasser aus den Tiefen des Pazifiks an die Oberfläche. Die warme Luft vom Festland bildet darum an 40 bis 50 Tagen des Jahres Nebel vor der kalifornischen Küste. An den Randbereichen der Polargebiete kommt es an über 80 Tagen pro Jahr zu Advektionsnebel (vorzugsweise im Sommer), weil warme Luft über das kühle Schmelzwasser gleitet.
 
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