20. Mai 2023 | 00:00 Uhr

Badewetter © TZOe MFellner, Getty (Fotomontage)

Hitze vom Süden am Weg zu uns

28 Grad: Hoch "Ulla" bringt Mini-Sommer

Es ist nur eine kurze Regen-Pause, aber die hat es hitzetechnisch in sich. Bäder rüsten sich für den ersten richtigen Badetag.

Prognose. Die graue, verregnete Woche geht mit einer starken Wetter-Umkehr zu Ende. Ab heute wird es richtig warm. Meteorologen der Geosphere Austria (früher ZAMG) erwarten für Samstag 25 Grad (aber mit Regen), am Sonntag sollen es sonnige 28 Grad werden.

Badetag. Es ist also wieder Zeit für Gastgärten (Achtung: viele sind schon ausreserviert), Eissalons (heuer ist Apfelstrudel die Sorte des Jahres) und Freibäder. Martin Kotinsky ist Sprecher der Wiener städtischen Bäder: „Morgen wird fix der bisher stärkste Tag des Jahres. Bis zu 15.000 Besucher werden es schon sein.“

Süden. Das massive Hoch „Ulla“, das derzeit über Europa schwebt, bringt uns das heiße Wetter. Ulla wirbelt die Luftmassen aus dem Süden direkt zu uns.

Am Montag bleibt es noch sonnig und heiß, aber am Dienstag setzt Regenwetter in ganz Österreich ein. Achtung: Gewittergefahr! Aber es bleibt immer noch überdurchschnittlich warm.

Jetzt sollte bald der Hitze-Turbo zünden

Zu heiß. Der Mai war also deutlich zu nass und kühl (siehe auch unten), aber im Sommer wird schon bald der Hitze-Turbo gezündet. Die Phase bis Ende Juli wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % überdurchschnittlich warm. Laut Experten der Geosphere Austria wird es im Schnitt bis zu zwei Grad zu heiß.

Gerhard Hohenwarter, Verfasser der Studie, zu ÖSTERREICH: „Die Daten zeichnen ein Bild, wie man es selten sieht – fast ganz Europa ist betroffen ... ich gehe davon aus, dass die Hitze uns auch im Griff haben wird.“

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Im W und N teils sonnig, sonst trüb, 0/7°

Im Norden, Osten und Süden liegen über den Niederungen oft ganztägig Nebel- und Hochnebelfelder. Chancen auf sonnige Aufhellungen bleiben dort oft auch am Nachmittag nur gering. Im Bergland überwiegt hingegen anfangs sehr sonniges Wetter. Von Westen ziehen bereits am Vormittag kompakte Wolken einer Störungszone auf, die sich im Tagesverlauf nach und nach alpennordseitig ostwärts ausbreiten. Der Wind kommt aus Südost bis Südwest und weht am Alpennordrand sowie im Flachland des Ostens teilweise mäßig. Tageshöchsttemperaturen 3 bis 11 Grad, am wärmsten mit Föhneinfluss zwischen dem Bodensee und dem Mostviertel. Heute Nacht: Überwiegend trüb durch Hochnebel verläuft die Nacht im Osten. In den westlichen Landesteilen sind dichte Wolken und zeitweiliger Regen zu erwarten. Schnee fällt erst oberhalb von rund 1200m bis 1700m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Bergland zum Teil lebhaft aus Südost bis Süd. Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht minus 4 bis plus 4 Grad.
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