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22. April 2019 22:37
28 Grad: "Oster-Sommer" heißer als Marokko
© FRANZ NEUMAYR Pres

Run auf die Bäder

28 Grad: "Oster-Sommer" heißer als Marokko

Das Osterfest ist vorbei. Die meisten gehen jetzt wieder arbeiten. Eine erste Ferien-Bilanz.

Prognose. Österreich der Gegensätze: entweder Freibad bei über 25 Grad oder Top-Bedingungen beim Skifahren (noch immer 325 cm Schnee am Loser, Stmk.). Das lange Osterwochenende war der Hit.

Hitzeschock: Hotspot war Bad Goisern mit 25,7 °C, dann Bludenz (25,4 °C) und Bischofshofen (25,4 °C). Die ersten offiziellen „Sommertage“ – Temperaturen ab 25 °C – erlebten wir heuer also schon zu Ostern. Die Sonne brennt jetzt so heiß wie Ende August.

„Leonore“ bringt Hitze. Hoch „Katharina“ heizte uns bis Sonntag ein, am Montag übernahm Hoch „Leonore“. Sie sorgt bald für neue Rekord-Werte – nach einer kurzen Abkühlung heute. Am Donnerstag sollen 28 °C erreicht werden.

Heißer als Nordafrika. Die Prognose für Marokko: Heute soll es bei 17 Grad regnen. Auf Mallorca hat es nur 16 °C. Wir sind derzeit Hitze-Meister.

Pool-Ansturm. Kein Wunder, dass am Wochenende die ersten Freibäder aufsperrten. „Das waren echt schöne Ostern“, schwärmt Josef Ebenbichler, Betreiber des Schönbrunner Bades in Wien. 1.200 Gäste kamen seit Samstag, 500 waren es gestern bis 15.00. Das Wasser hat 23 °C. In Salzburg legte das AYA-Bad ebenfalls einen Traumstart hin.

Urlauber-Rekord. Österreich als Urlaubs-Hit: Experten schätzen, dass 20 % der Bevölkerung auf Urlaub waren. Drei Viertel davon in Österreich: entweder Osterbesuch bei der Familie oder zum Skifahren. Aber: Auch die Zahl der Auslandsreisen stieg heuer um etwa 10 % (Ruefa).

Mehr Ostergeschenke. Freude bei Kindern und den Shops: Heuer wurden um 210 Millionen Euro Geschenke gekauft (10 Mio. mehr als 2018). Und: 100 Mio. Ostereier wurden gekauft, 50 Millionen waren bunt gefärbt.

"Unser Osterhase hat zwei Schlappohren"

Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist frisch verliebt. Auf Instagram postete er ein Foto mit neuem Hund: „Unser Osterhase hat zwei Schlappohren, heißt Juli.“ Bundeskanzler Sebastian Kurz erholte sich in Tirol. Auch bei einer Skitour mit Landeshauptmann Günther Platter.

100.000 bei Messe mit dem Papst

Für 2,3 Milliarden Christen war es der höchste Feiertag. Der Papst im Dauereinsatz:

Rom. Hochbetrieb zu Ostern im Vatikan. Gestern ging die arbeitsreichste Woche für den Papst mit dem Regina-Coeli-Gebet zu Ende. Die Messe wurde nach den Anschlägen in Sri Lanka unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen abgehalten.  

Urbi et orbi. Schon am Sonntag zelebrierte Franziskus den Höhepunkt von Ostern. Für das Gebet Urbi et orbi („Der Stadt und dem Erdkreis“) versammelten sich 100.000 Gläubige am Petersplatz. 



 

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