Es gibt neue Nachrichten
25. April 2019 17:33
28,5 Grad! Bisher heißester Tag des Jahres
© FRANZ NEUMAYR Pres

Sahara-Hitze-Hammer

28,5 Grad! Bisher heißester Tag des Jahres

Die Hitzewelle im April schlägt schon voll zu. In Niederösterreich fiel der Hitze-Rekord für dieses Jahr.

Der Sommer ist da! Am Donnerstag meldete Waidhofen an der Ybbs 28,5 Grad und wurde damit nicht nur zum heißesten Ort Österreichs, sondern läutete auch noch den heißesten Tag des Jahren ein. Dicht gefolgt wurde der Rekordhalter von Wieselburg. Dort hatte es ebenfalls heiße 28,4 Grad.

An dritter Stelle der Temperatur-Hitparade folgte eine ZAMG-Messstelle im zur oberösterreichischen Gemeinde Braunau gehörenden Ranshofen mit 28,2 Grad. Die burgenländische Landeshauptstadt Eisenstadt brachte es auf 28,1 Grad, gefolgt von zwei weiteren oberösterreichischen Orten, Schärding und Vöcklabruck, mit exakt 28 Grad.

Saharawind

Verantwortlich für den Frühsommer ist eine subtropische Luftströmung aus dem afrikanischen Raum. Diese Winde bringen aber nicht nur heiße Luft, sondern auch röt­lichen Saharasand nach Österreich, was zum Phänomen des „Blutregens“ führt.

Dürreplage

Das heiße, trockene Wetter sorgt aber nicht nur für Freude: Die Landwirtschaft leidet derzeit in vielen Teilen des Landes unter einer extremen Dürre. Besonders betroffen ist hier das Land Salzburg, wo bereits die ersten Verluste zu beklagen sind. Meteorologen befürchten bereits einen Sahara-Sommer mit katastrophalen Auswirkungen, wie massiven Ernteausfällen und Waldbränden.

Kälteeinbruch

Ab Samstag allerdings heißt es erst einmal vom Frühsommer Abschied nehmen. Tief „Theodor“ schaufelt kühle Atlantikluft nach Europa. Die Temperaturen sinken dann auf etwa 10 Grad. Auch mit den ein oder anderen Niederschlägen muss gerechnet werden. Ab Montag bessert sich das Wetter wieder.




 

Das aktuelle Wetter

Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen

Österreich-Wetter

Zum Österreich-Wetter »

Wussten Sie schon ...

Spätsommerliche Schönwetterperiode, die mit großer Häufigkeit Ende September, aber auch oft bis Ende November, besonders im östlichen Mitteleuropa auftritt. Ursache ist ein Festlandshoch über Osteuropa, das trocken-kontinentale Luft nach Mitteleuropa einströmen läßt. Mit dem Altweibersommer geht eine plötzliche starke Laubverfärbung und das Auftreten von Spinnfäden einher, an denen sich meist junge Spinnen mit dem Wind forttragen lassen. Eine gleichartige Wetterperiode im östlichen Nordamerika, die oft nur wenige Tage andauert, wird Indianersommer (Indian summer) genannt.
 
Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum