14. April 2020 | 06:17 Uhr

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Kurzes Intermezzo

24 Stunden Kälte-Hammer, morgen wieder Frühling

Das schöne Frühlingswetter wird heute von einem kurzen kalten Intermezzo unterbrochen, dann geht es aber ungebrochen weiter. 

Am Dienstag zieht eine Kaltfront durch, die aber kaum den dringend benötigten Regen in ausreichender Menge bringen wird. Danach ziehen die Temperaturen wieder an und erreichen ab Donnerstag wieder 25 Grad.
 

Die Prognose im Detail

Am Dienstag zeigt sich nach raschem Durchzug einer Kaltfront während der vorangegangenen Nacht die Sonne mit steigendem Luftdruck bereits ab den Morgenstunden in weiten Teilen Österreichs. Allein alpennordseitig gehen am Vormittag letzte Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer nieder. Im Nordstau zwischen dem Tiroler Unterland und dem Mostviertel schneit es anfangs noch bis auf 400 Metern herab. Ab Mittag klingen alle Niederschläge wieder ab, die Sonne setzt sich überall durch. Der Wind bläst lebhaft bis kräftig aus Nordwest bis Nordost bei Frühtemperaturen von null bis sechs und Tageshöchstwerten von fünf bis 15 Grad.
 
Ab Mittwoch wird das nächste Hochdruckgebiet von Westeuropa her für Österreich wirksam. Damit scheint in allen Regionen durchwegs die Sonne, nur ein paar hohe Schleierwolken ziehen über den Himmel, Quellwolken gibt es kaum. Der Wind weht meist nur schwach, nur im Osten bläst mäßiger Westwind. Von minus vier bis plus drei Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf 13 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im Westen.
 

Bis zu 25 Grad

Am Donnerstag ist weiter Hochdruckeinfluss am Boden wetterbestimmend. Mit der Drehung der Höhenströmung auf Südwest werden zudem wieder warme Luftmassen herangeführt. So scheint erneut verbreitet die Sonne und es zeigen sich höchstens ein paar hohe, dünne Schleierwolken am Himmel. Der Wind weht meist nur schwach, nur im Süden und Südosten bläst mäßiger Südwestwind. Die Frühtemperaturen liegen bei null bis sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen erreichen 18 bis 25 Grad.
 
Am Freitag streift eine schwache Störungszone im Nordosten das Land und schickt ein paar Wolkenfelder in den Norden und Osten Österreichs. Auch einzelne Regenschauer sind hier im Tagesverlauf, bevorzugt im Berg- und Hügelland, möglich. Zeitweise ist es aber auch recht sonnig. Im Westen und Süden hingegen überwiegt den ganzen Tag der Sonnenschein. Im Norden und Osten kommt lebhafter Westwind auf. Die Frühtemperaturen liegen bei zwei bis elf Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei 19 bis 25 Grad.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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