24. März 2022 | 00:05 Uhr

Frau isst Eis © getty

Erstes Frühlings-Weekend

22 Grad: Bei uns ist es wärmer als auf Ibiza

Österreich sonnt sich bei 22 Grad, Ibiza-Urlauber bibbern bei Regen, Wind und 13 Grad. 

Wien/Ibiza. Herrlichstes Frühlingswetter im ganzen Land: Sonnig, wolkenlos, höchstens kleine Schönwetterwolken kann es geben. Dieses Strahlewetter wird die ganze Woche dominieren, der Frühling startet richtig durch, teilweise ist es frühsommerlich warm. Bei uns ist es sogar wärmer als in Lissabon, Rom, Athen oder auf den Inseln Mallorca und Ibiza. Dort herrschen Regen und kalt-graues Schmuddelwetter.

Seit Wochen kaum Niederschlag im Land

Staubtrocken. Punkto ­Niederschlag stellt sich der März allerdings dramatisch dar: In Graz, Klagenfurt, ­Lienz und Innsbruck gab es in diesem Monat überhaupt keinen Niederschlag. Für die Natur, die in den Start­löchern steht, eine wahre Katastrophe, Wasser fehlt: „Gerade jetzt brauchen die Pflanzen, die nun ausgesetzt werden, viel Feuchtigkeit“, so ZAMG-Klimaexperte Klaus Haslinger. Bereits im Jänner war in weiten Teilen Österreichs – ausgenommen Salzkammergut, Flachgau und Teile Kärntens – viel zu wenig Schnee oder Regen gefallen. Besserung erst im April.

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Im O und S sonnig, sonst Gewitter, 17/34°

In der Osthälfte scheint noch für ein paar Stunden die Sonne. Vom westlichen Bergland ausgehend werden jedoch Quellwolken immer mächtiger und mit diesen gehen schließlich erste Regenschauer und Gewitter nieder, die sich in der Folge in Richtung Osten und Südosten ausbreiten. Während es im äußersten Osten mitunter sogar trocken bleibt, liegt der Niederschlagsschwerpunkt generell über den Alpengipfeln. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West, in Gewitternähe muss aber stellenweise mit kräftigen Böen gerechnet werden. Mit 26 bis 37 Grad sind die Nachmittagstemperaturen erreicht, am wärmsten weiter im Osten. Heute Nacht: Während der Abendstunden gehen über dem westlichen und südwestlichen Bergland noch verbreitet, überall sonst nur noch vereinzelt Regenschauer und Gewitter nieder. Stellenweise können diese auch kräftig ausfallen. Bis nach Mitternacht lassen die Niederschläge aber insgesamt nach und die Wolken lockern mehr und mehr auf. Der Wind weht abseits von Schauern und Gewittern überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen. In Schauer- und Gewitternähe können mitunter lebhafte bis kräftige Sturmböen auftreten. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen 15 und 23 Grad.
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