07. Juni 2015 | 10:55 Uhr

hallstätter.jpg © APA

Tragische Unfälle

2 Tote bei Badeunfällen in Oberösterreich

Einem chinesischen Touristen haben beim Schwimmen die Kräfte verlassen.

Zwei Menschen sind am Samstag bei Badeunfällen in Oberösterreich ums Leben gekommen. In Hallstatt (Bezirk Gmunden) haben einen 27-jährigen Chinesen beim Schwimmen die Kräfte verlassen. Er sank vor den Augen anderer Badegäste in die Tiefe. In Rechberg (Bezirk Perg) erlitt ein 76-Jähriger im See vermutlich einen Herzstillstand, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der 27-Jährige aus China war mit vier weiteren Landsleuten auf Urlaub. Von einem öffentlichen Badeplatz aus schwamm er rund 60 Meter in den Hallstätter See hinaus. Als er wieder zurück zum Ufer schwimmen wollte, dürfte die Kondition des Mannes nachgelassen haben. Er konnte noch andere Badegäste am Ufer auf sich aufmerksam machen. Kurz darauf ging der 27-Jährige unter. Zwei Augenzeugen sprangen sofort ins Wasser. Sie konnten ihn jedoch nicht mehr rechtzeitig erreichen. Taucher der Wasserrettung bargen den Toten.

In Rechberg (Bezirk Perg) bekam ein 76-Jähriger aus Amstetten gegen 16.00 Uhr beim Baden gesundheitliche Probleme und ging unter. Anwesende versuchten noch, den Niederösterreicher zu reanimieren. Er starb allerdings noch an der Unglücksstelle.
 

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Schneeregen im W und N, Schneeschauer im O, -5/+4°

Zunächst überwiegen die Wolken und es schneit oder regnet vor allem von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich zeitweise. Stellenweise besteht vorübergehend Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze steigt von Westen her auf 600 bis 1300m. Im Osten gibt es nur ab und zu leichten oder unergiebigen Schneefall. Am Nachmittag lockert es von Western regional etwas auf, und der Niederschlag wird weniger. Am späten Nachmittag oder zum Abend hin wird der Niederschlag im Westen wieder häufiger. Der Wind weht in Tirol und Vorarlberg teils lebhaft aus West, abseits davon oft nur schwach bis mäßig. Tageshöchsttemperaturen minus 1 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Temperaturen in der Westhälfte. Heute Nacht: Eine weitere Störungszone erfasst die Alpennordseite. Verbreitet ist von Vorarlberg, über Salzburg bis zum Alpenostrand zeitweise mit Schneefall, in tiefen Lagen teils auch mit Schneeregen zu rechnen. Einzelne Ausläufer erreichen auch den Süden. Hier bleibt es aber oft auch trocken. Der Wind weht entlang des Alpenhauptkamms und nördlich davon mäßig, in höheren Lagen lebhaft aus West, abseits davon weht er nur schwach. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 4 und plus 2 Grad.
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