01. Jänner 2017 | 22:40 Uhr

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Tirol

10-Jähriger löst mit Böller Waldbrand aus

Für die Eltern eines Einheimischen könnte dessen Übermut den Ruin bedeuten.

In Sekundenschnelle hatte sich der Waldbrand unter der Gondelbahn zum Skigebiet Penken ausgebreitet. Obwohl im gesamten Bezirk Schwaz ein absolutes Feuerwerksverbot auf Südhängen herrscht, warf ein 10-jähriger Tiroler, der mit einem befreundeten Teenie am Silvestertag um 11.16 Uhr auf den Berg hinauf fuhr, zwei Piraten aus der Gondel in die Tiefe.

Als die Buben oben ausstiegen und sofort angehalten wurden, stand der Wald bereits lichterloh in Flammen. Am Ende brannten fast zwei Hektar komplett ab. Dazu wurden bis zu zwölf Gondeln schwer beschädigt, da durch die Hitze die Plastikteile zerschmolzen.

100 Feuerwehrleute
zwei Tage im Einsatz

Die Staatsanwaltschaft wurde informiert, doch da der Schüler strafunmündig ist, wird ihm strafrechtlich nichts passieren. Die Geschädigten werden sich am Zivilrechtsweg an die Eltern des Burschen schadlos halten müssen – was die Familie in den finanziellen Abgrund stürzen könnte. Der Sachschaden beträgt mehr als 100.000 Euro.

Dazu kommen Einsatzkosten für 100 Feuerwehrleute, die Silvester und am Neujahrstag stundenlang mit Lösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt waren und Unterstützung durch Helikopter aus der Luft hatten.

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Viele Wolken und trüb, zeitweise Regen, 2/10°

Störungseinfluss sorgt recht verbreitet für trübe Wetterverhältnisse. In den meisten Landesteilen ist es dicht bewölkt. Lediglich im Südwesten scheint die Sonne immer wieder kurz. Mit Regenschauern ist fast im ganzen Land zu rechnen. Der Schwerpunkt liegt am Vormittag in der Osthälfte und verlagert sich am Nachmittag in die Westhälfte bzw. in das Bergland. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1300m Seehöhe. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Westen. Heute Nacht: In der Nacht auf Sonntag lockert die Bewölkung nördlich des Alpenhauptkammes auf und die Schauer gehen dort gänzlich zurück. Weiter im Süden und Osten und Nordosten halten sich länger kompakte Wolken und der eine oder andere Regenschauer ist auch noch möglich. Erst in den frühen Morgenstunden lockert die Bewölkung hier allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1000m Seehöhe. Der Wind weht meist nur schwach, nur im westlichen Donautal sowie dem Innviertel teils mäßig, aus Nordost bis Südost. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 3 und plus 4 Grad. Am kältesten wird es inneralpin.
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