03. April 2018 | 23:04 Uhr

bergrettung © Getty Images

Todeskampf gefilmt

1. Gaffer-Skandal auf Skipiste

Retter kämpften um das Leben eines Skifahrers. Filmende Gaffer standen im Weg herum.

Albert Schellander von der Polizei Kötschach war zu Recht sauer. Er ärgerte sich maßlos über den ersten Gaffer-Eklat auf einer Skipiste. Nach einem Sturz-Drama filmten Schaulustige am Nassfeld den Todeskampf eines 63-Jährigen aus Maria Saal.

Der war gemeinsam mit seinem Sohn auf der FIS-Abfahrt unterwegs. Im Auslauf des Steilhangs stürzte der Vater und zog sich schwerste Kopfverletzungen zu.

Polizei verärgert
über Pietätlosigkeit

Bergretter begannen sofort mit der Reanimation des bewusstlosen Skifahrers, die vom Notarzt des Rettungshubschraubers fortgesetzt wurde.

Dramatische Szenen um Leben und Tod, die sich etliche Skifahrer nicht entgehen lassen wollten. Mit ihren Handys filmten sie den Todeskampf, der schließlich verloren ging. Albert Schellander appelliert, die Pietät der Betroffenen zu wahren: „Jeder könnte in so eine Lage kommen. Die Retter haben Besseres zu tun, als sich um Gaffer zu kümmern“, sagt der Polizist.

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Heiter bis wolkig. Im SW lokale Gewitter. 14/29°

Von Nordwesten her ziehen immer wieder ausgedehnte Wolken durch und vor allem von Innsbruck bis zum Mariazeller Land und dem Wienerwald muss immer wieder mit Regenschauern gerechnet werden. Auch im Flachland im Osten und Norden sind lokale Regenschauer möglich, die Mengen sind aber eher gering. Dazwischen zeigt sich auch länger die Sonne, besonders in Vorarlberg, sowie ganz im Osten und im Süden. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, in höheren Lagen kann er auch lebhaft auffrischen. Nachmittagstemperaturen 19 bis 27 Grad, mit den höchsten Werten im Südosten und im Rheintal. Heute Nacht: Die Nachtstunden bringt zunächst umfangreiche Bewölkung und besonders an der Alpennordseite noch ein paar Regenschauer. Auch im Osten und Norden ist die Schauerneigung abends noch etwas erhöht. Nach Mitternacht lockert es gebietsweise auf, vor allem in den südlichen Landesteilen werden die Wolkenlücken bis zum Morgen deutlich größer. Der Wind lässt nach und weht dann schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, nur in höheren Lagen kann er stellenweise noch vorübergehend aufleben. Tiefsttemperaturen 11 bis 19 Grad.
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