07. Dezember 2013 | 13:27 Uhr

Wintersturm USA © AFP

USA

Wintersturm: Hunderttausende ohne Strom

Einem Bericht zufolge starben seit Donnerstag mindestens vier Menschen.

Ein Wintersturm hat in den USA schwere Schäden angerichtet. Besonders betroffen war zunächst der Südwesten des Landes, bevor sich der Sturm in der Nacht auf Samstag in Richtung Nordosten bewegte. In den Bundesstaaten Texas, Oklahoma, Tennessee und Arkansas waren Straßen blockiert und Hunderttausende Menschen ohne Strom. Einem CNN-Bericht zufolge starben seit Donnerstag mindestens vier Menschen.

Todesopfer gab es in Texas, Arkansas, Oklahoma und New Mexico. Der Nationale US-Wetterdienst warnte wegen der arktischen Kaltfront vor Eisstürmen. Oklahoma, Tennessee und Arkansas riefen bereits am Freitag den Ausnahmezustand aus. Das Tief "Dion" dürfte dem Nordosten der USA weiter schlechtes Wetter bringen. Am Sonntag wird die Schlechtwetterfront in der Hauptstadt Washington erwartet, während sich im Westen des Landes eine weitere Kaltfront aufbaut.

Am schlimmsten betroffen war die Region um Dallas im Bundesstaat Texas. Mit minus drei Grad war es dort am Freitag kälter als in Alaska. Ein geplanter Marathon wurde abgesagt, der internationale Flughafen Dallas/Fort Worth strich am Freitag etwa 700 Flüge. In rund 200.000 Haushalten fiel der Strom aus. Umstürzende Bäume zerstörten mehrere Häuser. In Texas verfügt man nicht über Schneeräumgeräte.

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Unbeständig, im W + N Schauer, 8°/16°

Im Westen und Norden überwiegen meist die Wolken und hier regnet es zumindest zeitweise ein wenig, nachmittags dann auch häufiger. Erst abends lockert es in Vorarlberg wieder vermehrt auf. Weiter im Osten gibt es höchstens einzelne Regentropfen, aber nur zwischendurch etwas Sonne, ehe es hier zum Abend hin auch zu regnen beginnt. Generell wetterbegünstigt ist der Südosten, hier scheint öfter die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West. Nachmittagstemperaturen 13 bis 20 Grad. Heute Nacht: Am Abend und in der ersten Nachthälfte zieht die Störungszone über den Osten und Südosten ab und bringt zunächst noch recht verbreitet etwas Regen. Von Westen her lockert es aber immer öfter auf. Im Bergland der Alpennordseite halten sich Restwolken hingegen recht hartnäckig und hier ziehen auch später noch Schauer durch. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 1800m Seehöhe. Der Wind frischt im Osten teils mäßig, in exponierten Lagen auch lebhaft auf, sonst ist es eher windschwach. Tiefsttemperaturen 3 bis 11 Grad.
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