14. September 2012 | 08:29 Uhr

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Angezuckert

Winter gab sich in Bergen ein Stelldichein

Vereinzelt kam es zu Verkehrsbehinderungen. Es wird wieder wärmer.

Der Wetterumschwung hat in der Nacht auf Donnerstag die Schneefallgrenze auf 1.200 Meter absinken lassen und den Bergen in Westösterreich frühen Schneefall beschert. Die sogenannte weiße Pracht führte auf höher gelegenen Straßen zu Verkehrsbehinderungen, Hauptdurchzugsstraßen waren nicht betroffen. Mit bescheidenen 13 Grad in den Mittagsstunden war Bregenz die "wärmste" Landeshauptstadt. Das miese Wetter beschränkt sich auf ein Intermezzo: Die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen - bis Dienstag auf 26 Grad.

Eisglatte Straße

Auf der Silvretta-Hochalpenstraße zwischen Partenen im Montafon (V) und Galtür (T) war nach Angaben der Mautstelle in Partenen in der Früh zwar der Schnee kein Problem, allerdings war die Straße eisglatt. Mit der Aufhebung der Kettenpflicht für die 22,3 Kilometer lange Strecke mit 32 Kehren (höchster Punkt: 2.032 Meter) wurde gerechnet, "sobald die Sonne herauskommt". In Tirol wurde für die Paznauntalstraße (B188) zwischen Galtür und Pians Schneekettenpflicht verhängt. Auf der Ötztalstraße (B186) zwischen Untergurgl und Timmelsjoch brauchten Fahrzeuge Winterausrüstung.

Schnee in Hohen Tauern
Kräftig geschneit hat es auch in den Hohen Tauern. Am Sonnblick wurden 45 Zentimeter gemessen, auf der Rudolfshütte 43 Zentimeter. Die Großglockner Hochalpenstraße war wegen Schneefalls am Vormittag gesperrt. In der Obersteiermark war der Sölkpass nicht befahrbar. An der Grenze zu Kärnten war auf der Turrach Winterausrüstung erforderlich.

Sonnniger Freitag
Freitag kommt laut ZAMG wieder die Sonne zum Vorschein, die Temperaturen steigen auf 15 bis 20 Grad, am Samstag auf 21 Grad. Der Sonntag sollte seinem Namen Ehre machen: Örtlicher Nebel oder Hochnebel löst sich noch in der Früh oder am Vormittag auf, die Tageshöchstwerte reichen von 17 bis 23 Grad. Auch die folgenden Tage werden sonnig.

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Neben Nebel auch dichte Wolken und Sonne. -3/6°

Über den Niederungen halten sich Nebel- und Hochnebelfelder vielerorts hartnäckig. Aber auch abseits dieser Nebelzonen bzw. auf den Bergen scheint die Sonne nicht mehr ungetrübt, es ziehen einige mittelhohe Wolkenfelder über den Himmel, zum Abend hin nimmt die Bewölkung vor allem südlich des Alpenhauptkammes generell zu, meist bleibt es aber noch trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig, in einzelnen Föhnstrichen jedoch auch lebhaft aus südlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen je nach Nebel, Sonne und Föhn etwa 0 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten in mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht halten sich über den Niederungen zumindest regional weiterhin Nebel und Hochnebel. Aber auch abseits dieser Nebelregionen ziehen von Süden her mehr und mehr Wolkenfelder über den Himmel. An der südlichen Landesgrenze kann es langsam zu regnen beginnen. Schneefallgrenze etwa zwischen 1600 und 2000m Seehöhe. Der Wind weht anfangs noch teils mäßig aus Ost bis Südwest, bald lässt er überall nach. Tiefsttemperaturen minus 4 bis plus 4 Grad.
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