26. Juni 2025 | 13:30 Uhr

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Unwetter-Alarm

Höchste Warnstufe! Gewitter-Walze fegt jetzt übers Land

Ein Wetterumschwung kündigt sich in mehreren Regionen Österreichs an. Vor allem in Teilen von Tirol, Salzburg und der Steiermark müssen die Menschen aktuell mit heftigen Gewittern und möglicherweise auch Hagel rechnen. 

Auch andere Bundesländer sollten vorbereitet sein, denn dort besteht zumindest erhöhte Wahrscheinlichkeit für Unwetter.

 

 

 

Steiermark auf höchster Warnstufe

Am Donnerstagnachmittag hat die Unwetterzentrale für die Steiermark die violette Warnstufe ausgerufen – das ist die höchste Stufe, die bei drohenden Gewittern und Hagel vergeben wird. Die Gewitter ziehen aktuell über das Bundesland hinweg und bringen starken Regen, Sturmböen sowie großkörnigen Hagel mit sich. 

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Die aktuelle Unwetter-Warnkarte der Unwetterzentrale.

Tirol, Salzburg und Niederösterreich mit hoher Gefahr

Auch in Tirol, Salzburg und Niederösterreich ist die Lage ernst. Hier gilt derzeit die rote Warnstufe – das bedeutet eine hohe Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitter mit Hagel und Sturm. Die Unwetter erreichen die Regionen teils aus westlicher, teils aus südlicher Richtung. Aufenthalte im Freien sollten nach Möglichkeit vermieden werden. 

Kärnten unter Beobachtung

Für Kärnten wurde inzwischen die orange Warnstufe ausgegeben. Das ist die zweithöchste Kategorie und zeigt an, dass auch dort mit Unwettern zu rechnen ist – allerdings in etwas abgeschwächter Form im Vergleich zu den violett oder rot eingestuften Regionen.

Gelbe Vorwarnstufe für weitere Bundesländer

In den übrigen Bundesländern – darunter Vorarlberg, Wien, Burgenland und Oberösterreich – gilt momentan die gelbe Vorwarnstufe. Hier ist die Gefahr für schwere Gewitter geringer, aber nicht ausgeschlossen. Die Menschen in diesen Gebieten sollten die Wetterentwicklung weiterhin aufmerksam verfolgen. 

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Das aktuelle Unwetter-Radarbild der Unwetterzentrale.

Beginn im Großraum Innsbruck und Osttirol

Den Anfang machten am frühen Nachmittag der Großraum Innsbruck (Tirol) und Osttirol. Kurz darauf trafen die ersten Gewitter auch in der Steiermark ein. Innerhalb kurzer Zeit kam es zu Wetterumschwüngen mit stürmischem Wind, Blitzschlägen und starken Regenfällen. Die Behörden warnen vor gefährlichen Situationen im Straßenverkehr und empfehlen, geschützte Orte aufzusuchen, Fenster zu schließen und lose Gegenstände im Freien zu sichern. 

 

 

 

Die Menschen in diesen Regionen sollten die aktuellen Wetterberichte im Auge behalten und sich auf mögliche Unwetter-Gefahren einstellen.

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Im O und S Nebel, im W Sonne und Wolken, -3/6°

Über den Niederungen im Norden, Osten und Süden liegen recht verbreitet Nebel- und Hochnebelfelder. Stellenweise nieselt es hier auch ein wenig und führt auf unterkühlten Böden zu Glätte. Abseits der Nebelzonen ziehen nur hohe Wolkenfelder über den Himmel. Am Nachmittag könnten sich die Nebelfelder mit der Zufuhr trockenerer Luftmassen ganz im Osten etwas lichten, sonst bleiben sie meist hartnäckig. Der Wind weht im Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Nachmittagstemperaturen bei Nebel zwischen 0 und 2 Grad, bei Sonnenschein im Westen bis zu 10 Grad. Heute Nacht: In der Nacht können sich die Nebel- und Hochnebelfelder im Norden und Osten stellenweise lichten, breiten sich aber vor allem ganz im Osten zum Morgen hin wieder aus. Im Rheintal oder auch generell im Süden und Südosten bleibt es trüb. Abseits der Nebelzonen zeigt sich der Nachthimmel sternenklar. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft aus Ost bis Südost. Tiefsttemperaturen minus 8 bis 0 Grad.
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