11. Juli 2013 | 07:17 Uhr

mohnfeld_getty.jpg © Getty Images

Augenschmaus

Waldviertel lockt zur Mohnblüte

Wunderschöner Anblick: Naturschauspiel in Rot, Lila und Weiß.

Einen "Ausflug ans rote Meer" empfiehlt die Destination Waldviertel GmbH in den kommenden Wochen: Die Mitte Juli einsetzende Mohnblüte in Niederösterreichs nördlicher Region biete ein prachtvolles Naturschauspiel. Die Mohnfelder strahlen in leuchtendem Rot, sattem Lila und Weiß. Zum Augenschmaus gesellt sich kulinarischer: Die Wirte haben Spezialitäten rund um den Waldviertler Graumohn - Mohnzelten und -tatschkerln, -knödel, -nudeln und –strudel - auf ihren Speisekarten.

"Mohndorf"

Im Zentrum der Aktivitäten rund um die Mohnblüte steht das "Mohndorf" Armschlag. Die Gemeinde liegt auf 750 Metern Seehöhe zwischen Ottenschlag und Zwettl, ringsum blüht der Mohn auf rund zwölf Hektar Anbaufläche ab Mitte Juli rund zwei Wochen lang - zu besichtigen bei einer Fahrt mit „Rudi’s Mohnexpress“ oder Wanderungen am "Mohnlehrpfad" oder "Mohnstrudelweg". Der Waldviertler Graumohn, dessen Herkunft EU-geschützt ist, hat hellgraue ölhaltige Samenkörner, die laut der Aussendung einen besonders milden und feinen Geschmack haben.

Am 21. Juli ist "Mohnblütensonntag". Bei dem Fest werden in Armschlag neben Volksmusik Aquarellkurse und "Mohnkeramik" geboten. Beim "Mohnkirtag" am 15. September wird dann im Waldviertel Erntedank gefeiert.

Spezialitäten

Der Mohnanbau im Waldviertel reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Heute wird eine Anbaufläche von rund 500 Hektar bestellt. Mitverantwortlich für die "Renaissance" des Mohns im Waldviertel sei die Firma Waldland, Veredelungsspezialist mit Sitz in Oberwaltenreith bei Zwettl.

Die weiteren Spezialitäten des "Feinkostladens" Waldviertel - Erdäpfel, Karpfen, Kräuter, Käse und Brot oder Kamptaler Weine, Biere und Edelbrände - listet ein kulinarischer Wegweiser auf. Die Broschüre ist beim Waldviertel Tourismus kostenlos zu bestellen.

Mehr Infos: www.waldviertel.at

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Zur Wochenmitte sorgt Störungseinfluss für wechselhafte Verhältnisse. Während in den Niederungen rund um den Alpenbogen Sonnenschein und dichtere Wolken abwechseln, halten sich am Alpenhauptkamm deutlich mehr dichte Wolken. Am Vormittag regnet und schneit es unergiebig vor allem an der Alpennordseite bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 1000m Seehöhe. Im Laufe des Nachmittags lässt jedoch auch hier mit steigendem Luftdruck der Niederschlag ganz nach und das Wetter beruhigt sich. Den meisten Sonnenschein gibt es im Nordosten und Südwesten. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, im Süden und Osten auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Tageshöchsttemperaturen 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.
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