19. August 2013 | 05:07 Uhr

vulkan.jpg © epa

Sakurajima

Vulkanausbruch in Japan

Kilometerhohe Rauchsäule über Vulkan. Offenbar keine Schäden oder Verletzte.

Einen spektakulären Vulkanausbruch haben die Menschen im Süden Japans am Sonntag erlebt. Aus einem Showa genannten Krater auf der Halbinsel Sakurajima stiegen gewaltige Rauchwolken auf, die sich bis in eine Höhe von 5.000 Metern in den blauen Himmel auftürmten. Berichte über Verletzte oder Schäden durch den Vulkanausbruch gab es nicht. Über der nahe gelegenen Stadt Kagoshima auf der südlichen Hauptinsel Kyushu sei kurz darauf so viel Ascheregen niedergegangen, dass der Zugverkehr teilweise behindert wurde, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press.

Zudem war die Sicht in der Stadt zeitweise so schlecht, dass die Autofahrer noch bei Tageslicht die Scheinwerfer einschalten mussten. Experten halten einen größeren Magmaausbruch zum gegenwärtigen Zeitpunkt für wenig wahrscheinlich. Es könne aber sein, dass der Lavastrom in dem Vulkan an Breite zunehme. Der Sakurajima-Vulkan habe allein in diesem Jahr schon 500 Mal Aschewolken ausgespuckt. Die Behörden warnten die Bewohner, auf Asche und kleine Steine zu achten.

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Viel Sonne, mehr Wolken im Westen. 3/15°

In Vorarlberg und Tirol, zum Teil in Salzburg, Oberösterreich sowie im Südwesten Österreichs gibt es neben Sonnenschein einige dichtere Wolken. Mitunter können im Bergland auch kurze Regenschauer niedergehen. Überall sonst präsentiert sich hingegen das Wetter sonnig und trocken. Einzelne Schleierwolken stören hier den sonnigen Eindruck nicht. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Osten teils auch lebhaft aus Nordwest bis Nord. Die Nachmittagstemperaturen zwischen 11 und 22 Grad, mit den höchsten Temperaturen in den westlichen Landesteilen. Heute Nacht: In der Nacht auf Freitag erreicht von Westen eine schwache Störung Österreich und zieht mit dichten Wolken langsam ostwärts. Während der Morgenstunden tauchen erste dichte Wolken schließlich auch im östlichen Flachland, am Alpenostrand sowie in der Südoststeiermark auf. Außerdem setzt während der zweiten Nachthälfte vom Bodensee bis ins Mostviertel Regen ein. Die Schneefallgrenze liegt in Oberösterreich bei 1100m, in Tirol bei über 2000m Seehöhe. Der Wind weht meist schwach, nur im Bergland kommt mäßiger bis lebhafter Wind aus West bis Nord auf. Die Tiefsttemperaturen der kommenden Nacht in der Osthälfte minus 5 bis plus 2 Grad, im Westen 3 bis 9 Grad.
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