18. April 2012 | 10:46 Uhr

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Mexiko

Vulkan Popocatepetl regt sich wieder

Vulkan stößt Gase und Asche aus. Zweithöchste Alarmstufe ausgerufen.

Die Behörden in Mexiko haben angesichts einer erhöhten Aktivität des Vulkans Popocatepetl die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. Der 5.452 Meter hohe Berg rund 60 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt stoße in kleineren Mengen Wasserdampf, Gase und Asche aus, teilte das Nationale Zentrum für Katastrophenschutz (Cenapred) in der Nacht auf Mittwoch mit. Auch seien leichte Erderschütterungen zu spüren gewesen.

Schulen geschlossen
In der näheren Umgebung des Vulkans wurden bis auf weiteres mehrere Schulen geschlossen. Die Bevölkerung wurde zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen, der Sicherheitsradius rund um den schneebedeckten Berg erhöht. Der Zivilschutz bereitete Notunterkünfte vor.

Der Popocatepetl - "rauchender Berg" in der Sprache der Azteken - ist seit Ende 1994 aktiv und stößt in regelmäßigen Abständen Gase, Sand, Asche und manchmal auch glühende Steine aus. Bei einer besonders heftigen Explosion schleuderte er im Juni 1997 Aschepartikel bis ins Zentrum der mexikanischen Hauptstadt und legte sogar den internationalen Flughafen lahm.

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Letzte Schneeschauer, eisiger Wind. -2/+3°

Nach Störungsabzug gelangt der Ostalpenraum heute Sonntag vorübergehend unter Zwischenhocheinfluss. Auch alpennordseitig lösen sich am Nachmittag die meisten Wolkenfelder im Osten und Norden auf, letzte Schneeschauer klingen in den Nordstaulagen ab. Den Westen erreichen am Abend dichte Wolken der nächsten Störungszone. Vor allem im Burgenland und der Oststeiermark sowie im Bergland bläst um die Mittagszeit noch stürmischer, eisiger Nordwind, der ebenfalls bald abflaut. Nachmittagstemperaturen minus 3 bis plus 7 Grad. Heute Nacht: In der Nacht auf Montag zieht aus dem Westen eine Störungszone mit dichten Wolken und Schneeregen oder Schneefall auf. Die Schneefallgrenze liegt zwischen Vorarlberg und Niederösterreich zwischen 1100m und den Niederungen. Dabei besteht auf gefrorenen Böden vorübergehend Glatteisgefahr. Weiter nach Osten zu schneit es in geringerer Intensität, im äußersten Osten und Südosten bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 12 im Waldviertel und plus 2 Grad in Vorarlberg.
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