09. Oktober 2013 | 11:32 Uhr

Gewitter_cut.jpg © Getty Images

Blitzschlag

Unwetter in Süditalien: Tote und Vermisste

Arbeiter wurde von Blitz getroffen. Zwei Personen starben in ihren Autos.

Bei schweren Unwettern sind am Dienstag in den süditalienischen Regionen Apulien und Lazio mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Ein indischer Arbeiter wurde in Borgo Santa Maria in der Provinz Latina südlich von Rom von einem Blitz erschlagen. Der Mann war im Treibhaus eines landwirtschaftlichen Betriebs beschäftigt, als der Blitz einschlug.

Schwierig ist auch die Lage in Apulien. Eine 30-jährige Frau und ein junger Mann wurden am Dienstag in der Provinz Taranto nach heftigen Regenfällen mit ihren Autos von den Wassermassen erfasst. Sie konnten nur noch tot geborgen werden. Drei weitere Menschen wurden in Apulien zunächst noch vermisst. Außerdem mussten zahlreiche Häuser evakuiert werden, Schulen blieben geschlossen.

In der Toskana wurde die Leiche eines 46 Jahre alten Touristen aus Bern gefunden. Sie lag in einem Bachbett unweit einer Stelle, an der der Mann und sein sechsjähriger Sohn am Wochenende von einer Flutwelle erfasst worden waren. Der Bub wurde bereits am Montag tot geborgen.
 

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Von SW Störungsaufzug. -3/+4°

Mit einer schwachen Störungszone von Südwesten her ziehen recht verbreitet Wolkenfelder über den Himmel oder es halten sich Nebel und Hochnebel. An der Alpensüdseite beginnt es im Tagesverlauf immer häufiger zu schneien oder zu regnen und gegen Abend breitet sich der Regen auch in den Osten Österreichs aus. In vielen Regionen besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt von West nach Ost zwischen 800 und 1500m Seehöhe. Nachmittags bessert sich das Wetter im Westen und an der Alpennordseite tendenziell und es gibt sonnige Phasen. Der Wind weht meist schwach. Tageshöchsttemperaturen minus 2 bis plus 7 Grad, mit den höchsten Werten im Westen und mittleren Höhenlagen. Heute Nacht: In der Nacht regnet es zunächst im Südosten und im Osten noch ein wenig, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Schneefallgrenze liegt um 1500m Seehöhe. Später bleibt es dann meist niederschlagsfrei, die Wolken lockern aber nur regional ein wenig auf. Über den Niederungen halten sich Nebelfelder hartnäckig. Erst in den frühen Morgenstunden beginnt es im äußersten Südwesten zu schneien. Der Wind weht in den Niederungen meist nur schwach, im Bergland kommt lebhafter Südwind auf. Tiefsttemperaturen minus 10 bis 0 Grad.
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