11. Juni 2013 | 13:11 Uhr

Unwetter in Mürzzuschlag © Robert Pusterhofer / Christian Pockreiter
Unwetter in Mürzzuschlag © Robert Pusterhofer / Christian Pockreiter
Blitzschlag in Gföhl © BFK Krems Manfred Wimmer
Blitzschlag in Gföhl © BFK Krems Gernot Rohrdorfer
Blitzschlag in Gföhl © BFK Krems Manfred Wimmer
Blitzschlag in Gföhl © BFK Krems Manfred Wimmer
Blitzschlag in Gföhl © BFK Krems Manfred Wimmer

Heftige Gewitter

Unwetter bringen Überflutungen

Die Regierung investiert nach der Jahrhundertflut Milliarden.

Mitten in die Aufräumarbeiten nach den Unwettern der letzten Woche kam schon wieder die nächste Gewitterfront. Wieder standen zahlreiche Orte bis zu einem halben Meter unter Wasser, einige Muren gingen ab. Mehr als 2.000 Soldaten standen im Einsatz.

>> Aktuelle Wettervorschau für diese Woche

In Niederösterreich wurden die Feuerwehren zu 100 Einsätzen gerufen. In Haugsdorf (Bez. Hollabrunn) war der Hauptplatz überschwemmt.

Neues OE24-VIDEO zu den aktuellen Unwettern:

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

In Alberschwende im Bregenzerwald (Vorarlberg) fielen in 24 Stunden 74 Liter Regen.

In Wolfsberg (Kärnten) war das Kanalnetz durch die Wassermaßen komplett überlastet, auch einige Straßen waren überschwemmt und dadurch unpassierbar.

Die Politik hat jetzt reagiert und ein neues Maßnahmenpaket beschlossen.

Diashow: Aufräumen nach dem Hochwasser

Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
Aufräumen nach dem Hochwasser
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Zell am See, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Taxenbach, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Ottensheim, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Ottensheim, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Ottensheim, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Ottensheim, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Ottensheim, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Ottensheim, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Krumnußbach, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Krumnußbach, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Krumnußbach, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Krumnußbach, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Krumnußbach, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Emmersdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Aggsbach-Dorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Aggsbach-Dorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Melk, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Goldwörth, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Goldwörth, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Aschach, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Aschach, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Hüttau, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Hüttau, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Hüttau, Salzburg.
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Aufräumarbeiten in Hochburg Ach, Oberösterreich.
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Aufräumarbeiten in Hagsdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Hagsdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Hagsdorf, Niederösterreich.
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Aufräumarbeiten in Hagsdorf, Niederösterreich.

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Nächste Seite: Der Liveticker des Tages zum Nachlesen

 

20:17 Uhr: So sieht die Vorhersage für morgen Mittwoch aus:

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19:25 Uhr: Neben den Feuerwehren werden aber auch in Hinkunft die Rettungsorganisationen mit finanzieller Unterstützung aus der öffentlichen Hand für den Katastrophenfall rechnen können.

18:37 Uhr: Anlässlich des heutigen Hochwasser-Gipfels im Innenministerium zeigt sich der Samariterbund mit dem eingeschlagenen Weg zufrieden: "Die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten in arbeitsrechtlicher Sicht ist ein wichtiger Schritt für Menschen, die von Naturkatastrophen unmittelbar betroffen sind", erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

18:02 Uhr: Hochwasser-Gipfel: "Alles bleibt gut"
Das Hauptergebnis des heutigen Treffens: Der Hilfseinsatz bei der nächsten Großkatastrophe wird wohl unter zumindest ähnlichen Bedingungen ablaufen wie bisher. "Alles bleibt gut. Wir hoffen, dass es besser wird", resümierte Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes.  Eine Entgeltfortzahlung für Feuerwehrangehörige wird es auch in Zukunft nicht geben. Die Gleichstellung für von Katastrophen betroffene Arbeiter und Angestellte wird diskutiert.

17:40 Uhr: Elbeflut verliert im Norden Deutschlands an Kraft
Gebiete in Sachsen-Anhalt nach Deichbrüchen immer noch überflutet. Wegen des anhaltend hohen Wasserstandes der Elbe und der immensen Belastung der Deiche war die Gefahr in den betroffenen Regionen aber noch nicht gebannt. In Bayern haben unwetterartige Regenfälle zu einer neuen Hochwasserwelle auf der Donau geführt.

17:07 Uhr: OÖ: Landwirte erwarten 15 Mio. Euro Schaden deutlich mehr als 2002
Geschätzte 15 Mio. Euro Schaden hat das Hochwasser der vergangenen Wochen allein in Oberösterreich in der Landwirtschaft angerichtet. Rund 10.500 Hektar wurden durch die Fluten heuer geschädigt. Diese Fläche ist etwa gleich groß wie jene, die 2002 betroffen war. Da es 2013 aber mehr höherwertige Kulturen - wie Gemüse oder Saatmais - erwischt hat, ist der Schaden diesmal deutlich höher. Zudem waren beim August-Hochwasser vor 11 Jahren viele Felder bereits abgeerntet.

16:42 Uhr: Kostenlose Ersatzdokumente für Geschädigte
Beim Hochwasser verloren gegangen oder beschädigte Dokumente werden kostenlos ersetzt, teilte der NÖ Landespressedienst mit. Die Kosten dafür übernehmen Land und Bund. Die Gratisausstellung gilt für alle Ersatzdokumente, vom Reisepass, Führerschein und Personalausweis bis zur Meldebestätigung und Jagdkarte oder ein anderes gebührenpflichtiges Dokument. Die Beantragung hat innerhalb eines Jahres zu erfolgen. Nähere Informationen unter www.noe.gv.at

16.15 Uhr: Hochwasser-Schäden in NÖ auf 100 Mio. Euro geschätzt
Ersten Schätzungen zufolge hat das Hochwasser in Niederösterreich Schäden in Höhe von rund 100 Millionen Euro verursacht, gab Landeshauptmann Erwin Pröll (V) am Dienstag bekannt. Damit dürften die Schäden laut dem Landespressedienst geringer ausfallen als 2002, als sie sich auf 250 Millionen beliefen. Bereits heute seien die ersten Gelder an die Opfer ausbezahlt worden.

15.53 Uhr: 66.000 Einsatzkräfte halfen bisher im Kampf gegen die Flut
66.000 Einsatzkräfte haben bisher die Folgen der Hochwasserkatastrophe bekämpfen geholfen, rund 46.000 davon kamen von den Freiwilligen Feuerwehren.

15.30 Uhr: Aktuelle Messwerte in den Landeshauptstädten
Wien starker Regen 17,4°C, Eisenstadt teils sonnig 14,9°C, St. Pölten sonnig 19,2°C, Linz wolkig 19,9°C, Salzburg stark bewölt 16,8°C, Innsbruck stark bewölkt 19,1°C, Bregenz teils sonnig 17,3°C, Granz stark bewölkt 20,0°C, Klagenfurt stark bewölkt 20,5°C

15.03 Uhr: Sintflutartiger Regen hat soeben in Wien eingesetzt

14.35 Uhr: Hochwasserschutz in Salzburg hat Bewäährungsprobe bestanden
Seit 2002 wurde 350 Mio. Euro in den Hochwasserschutz investiert. Dort wo die insgesamt rund 1.150 Projekte umgesetzt wurden, konnte diesmal größerer Schaden abgewehrt werden. Allerdings werden in den nächsten zehn Jahren weitere 350 Mio. Euro für den Hochwasserschutz und die Wildbachverbauung nötig sein, so Landesrat Sepp Eisl (V).

14.07 Uhr: Hochwasserschäden in Vorarlberg liegen bei 6 Mio. Euro
Landeshauptmann Markus Wallner gab heute, Dienstag, die bisherige Schadenshöhe nach den Hochwasser- und Murenereignissen in Vorarlberg bekannt: "Nach derzeitigem Stand wird die Schadenshöhe auf gut sechs Millionen Euro geschätzt". Durch private Versicherungen gedeckte Schäden sind dabei nicht enthalten. Wallner begrüßte in diesem Zusammenhang den heutigen Beschluss der Bundesregierung, die Bundesmittel für den Hochwasserschutz auf 200 Millionen Euro im Jahr zu erhöhen.

13.40 Uhr: Firma Baxter gewährt bezahlten Sonderurlaub für Aufräumarbeiten in Orth an Donau
In Orth an der Donau unterstützt die Firma Baxter die Aufräumarbeiten, indem Mitarbeitern, die sich dabei engagieren, zwei Tage bezahlter Sonderurlaub gewährt wird. "Die bezahlte Freistellung bezieht sich auf jede Art von Hilfeleistung im Zusammenhang mit der Katastrophe, unabhängig davon, ob sie im Rahmen einer Freiwilligenorganisation wie der Feuerwehr oder auf privater Basis erbracht wird", erklärte Baxter-Sprecher Michael Heinrich.

13.16 Uhr: Neues OE24-VIDEO zu den aktuellen Unwettern:

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13.06 Uhr: Wachaubahn: 5.000 Fahrgäste nutzten "Straßenersatzverkehr" mit dem Zug
"Die Wachaubahn hat ihre Feuerprobe bestanden und während des Hochwassers den öffentlichen Verkehr zwischen Krems und Emmersdorf aufrechterhalten. Als die Straßen gesperrt waren, konnten sich die Menschen auf die Wachaubahn verlassen. 5.000 Fahrgäste sind von 2. bis 10. Juni mit der Wachaubahn gefahren", resümiert Verkehrslandesrat Karl Wilfing. "Seit 10. Juni läuft der öffentliche Verkehr in der Wachau wieder wie gewohnt", so Wilfing.

13.02 Uhr: ARBÖ bittet um Geldspenden
"Ab sofort stehen in allen Dienststellen des ARBÖ Spendenboxen für Hochwasseropfer", berichtet Dir. Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien. Das Hochwasser hat Existenzen vernichtet, zahlreichen Menschen das Dach über dem Kopf genommen. Der ARBÖ möchte seinen Beitrag leisten und bittet in allen seinen Prüfzentren um Geldspenden.

12.47 Uhr: Oberösterreich-Rundfahrt trotzte Hochwasser-Schäden
Die Schlussetappe der am Freitag beginnenden, dreitägigen Oberösterreich-Radrundfahrt kann trotz vom Hochwasser zwischen Attersee und Mondsee verursachter Überschwemmungen durchgeführt werden. Bis auf ein kleines Ausweichmanöver wird am Sonntag im Salzkammergut auf geplant gewesener Strecke gefahren. Verantwortlich dafür sei laut Aussendung der Organisatoren eine perfekte Zusammenarbeit zwischen Behörde, Polizei und Radsportverband.

12.34 Uhr: Fitch: Deutschland-Hochwasser kostet 3 Mrd. Euro
Die Hochwasser-Katastrophe in Deutschland wird die Versicherungsbranche nach Einschätzung von Experten mehrere Milliarden Euro kosten. Die Rating-Agentur Fitch teilte am Dienstag mit, auf die Assekuranzen kämen Kosten von 2,5 bis 3 Milliarden Euro zu. Damit würden die Überschwemmungen in Bayern und im Osten Deutschlands für die Unternehmen noch kostspieliger als die Flut 2002 an Elbe und Oder.

12.23 Uhr: 66.000 im Hochwasser-Einsatz
Bundeskanzler Werner Faymann (S) sagte, bisher seien rund 66.000 Einsatzkräfte im Hochwassereinsatz gewesen. Faymann und sein Vize Michael Spindelegger (V) sprachen den Helfern ihren Dank aus.

12.11 Uhr: Spindelegger für gemeinsame Initiative mit Donau-Ländern
Außenminister Michael Spindelegger (V) plant zur künftigen Finanzierung des Hochwasserschutzes entlang der Donau eine Kooperation mit anderen Donau-Ländern. Er habe sich mit seinen Außenminister-Kollegen "zusammengetan", sagte der ÖVP-Chef nach der Ministerratssitzung.

12.06 Uhr: 11.300 Menschen in Deutschland evakuiert
Durch den Deichbruch an der Elbe in der Nacht auf Montag waren zahlreiche Ortschaften überflutet worden. Insgesamt sind nach Angaben des Landkreises Stendal rund 11.300 Menschen von Evakuierungen betroffen.

11.53 Uhr: Hochwasser-Lage in Teilen Deutschlands weiter angespannt
Die Hochwasserlage an der Elbe ist in einigen Regionen Ost- und Norddeutschlands weiter angespannt. Im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt versuchten die Einsatzkräfte am Dienstag weiterhin, die nach einem Deichbruch bei Fischbeck ausströmenden Wassermassen einzudämmen. Die deutsche Bundeswehr warf von Hubschraubern aus große, mit Sand gefüllte Säcke auf die rund 50 Meter lange Bruchstelle.

11.42 Uhr:  Wieder mehr als 2.200 Soldaten im Einsatz
Am Dienstag haben sich mehr als 2.200 Soldaten im Hochwassereinsatz befunden, rund 1.000 hielten sich als Reserve bereit. Die Hubschrauber des Bundesheeres transportierten in Tirol, Salzburg und Niederösterreich wieder Ausrüstung, Gerät und Baumaterialien. Insgesamt wurden bereits 174.900 Kilogramm an Lasten bewegt, teilte das Heer mit.

11.34 Uhr: Oberösterreich will Schutzprogramm vorantreiben
Oberösterreich will sein Hochwasserschutzprogramm beschleunigen. Seit 2002 wurden von Land und Bund 685 Mio. Euro investiert. Finanzreferent LH Josef Pühringer (V) schätzt, dass für die weiteren Projekte eine Summe in ähnlicher Größenordnung nötig sein wird.

11.27 Uhr: In Bregenz kamen seit Montag 86 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen, in Alberschwende und Sulzberg (beide Bregenzerwald) waren es 85 bzw. 83 Liter. Im übrigen Land bewegten sich die Werte zwischen 20 und 60 Litern pro Quadratmeter, so der ZAMG Wetterdienst Bregenz.

11.20 Uhr: In Bezau (Bregenzerwald) istdie Feuerwehr seit den Morgenstunden im Einsatz. Der Hochwasser führende Dorfbach ist in der Früh über die Ufer getreten und überschwemmte eine Straße. In mehreren Häusern mussten Keller ausgepumpt werden. "Es hat sich jetzt beruhigt, wir haben die Sache im Griff", hieß es dort vor Mittag.

11.11 Uhr: Regen: Wieder Feuerwehreinsätze in Vorarlberg
Seit 7.00 Uhr seien 20 Meldungen eingegangen, informierte Adi Rohrer von der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch. Dabei habe es sich ausschließlich um kleinere Einsätze gehandelt, vor allem um überflutete Keller. Die befürchteten großen Murenabgänge blieben bisher aus. Mit dem Abklingen der Regenfälle ab Dienstagmittag sollte sich die Lage weiter entspannen.

10.59 Uhr: kika und Leiner starten Hilfsaktion
Allen, deren Wohnungseinrichtung durch das Unwetter beschädigt wurde, ermöglicht Leiner/kika einen 25 Prozent Sofortrabatt auf alle Einkäufe in jedem kika und Leiner Einrichtungshaus, sowie 50 Prozent Rabatt auf alle Serviceleistungen. Diese Soforthilfe- Aktion ist nach Vorlage des Privatschadensausweises von der Gemeinde bis Jahresende gültig.

10.31 Uhr: Drama im Pulkautal
Ein Wohnhaus in Dürnleis (NÖ) wurde laut Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag von einer meterhohen Flutwelle durchspült. Zwei Menschen wurden von den Wassermassen mitgespült, sie blieben aber unverletzt.

10.21 Uhr: Die besten Bilder der jüngsten Unwetter in der OE24-Diashow

Diashow: Unwetter: Die besten Bilder

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In Haugsdorf im Bezirk Hollabrunn mussten in der Nacht auf Dienstag die Einsatzkräfte ausrücken.
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Unwetter: Die besten Bilder
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Unwetter: Die besten Bilder
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In der Wachau sind die Aufräumarbeiten...
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...in vollgem Gange. Beim Abbau des mobilen Hochwasserschutzes in Spitz an der Donau wurde die Feuerwehr von Rekruten des Bundesheeres unterstützt.
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Unwetter: Die besten Bilder
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Unwetter: Die besten Bilder
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Unwetter: Die besten Bilder
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Am Montag Nachmittag kam es im Großraum Langenwang und Hönigsberg im Bezirk Bruck an der Mur zu ergiebigen Regenschauern mit Hagel.
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Am Montag Nachmittag kam es im Großraum Langenwang und Hönigsberg im Bezirk Bruck an der Mur zu ergiebigen Regenschauern mit Hagel.
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Am Montag Nachmittag kam es im Großraum Langenwang und Hönigsberg im Bezirk Bruck an der Mur zu ergiebigen Regenschauern mit Hagel.
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Am Montag Nachmittag kam es im Großraum Langenwang und Hönigsberg im Bezirk Bruck an der Mur zu ergiebigen Regenschauern mit Hagel.
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Am Montag Nachmittag kam es im Großraum Langenwang und Hönigsberg im Bezirk Bruck an der Mur zu ergiebigen Regenschauern mit Hagel.
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In Gföhl im Bezirk Krems stand Montagnachmittag ein Einfamilienhaus in Brand. Die Feuerwehr...
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...hatte alle Hände voll zu tun bei den Löscharbeiten.
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Unwetter: Die besten Bilder
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Unwetter: Die besten Bilder

09.57 Uhr: Deutscher Verband warnt vor Kartoffelknappheit
Das aktuelle Hochwasser könnte Auswirkungen auf die Kartoffelernte in Deutschland haben. Die Folge seien womöglich ein knapperes Angebot und steigende Preise, warnte der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK) in der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. "Es wird Ausfälle geben. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es regional zu Versorgungsengpässen mit Pommes, Knödeln und Chips kommt", sagte BOGK-Geschäftsführer Horst-Peter Karos der Zeitung.

09.51 Uhr: ICE-Strecken in Deutschland weiterhin betroffen
Die Sperrung einer Elbbrücke wegen Hochwassers in Sachsen-Anhalt sorgt weiter für Verspätungen im Fernbahnverkehr der Bahn. Betroffen sind nach Angaben der Deutschen Bahn die ICE-Verbindungen Berlin-Köln und Berlin-Frankfurt am Main. Wegen der Umleitungen könne es zu Verspätungen von bis zu drei Stunden kommen. Wie lange die Sperrung der Brücke dauern werde, sei noch nicht abzusehen.

09.42 Uhr: Unwetter_dias1.jpg © APA

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei in Haugsdorf im Bezirk Hollabrunn im Einsatz. © APA-Foto: BFKDO Hollabrunn

09.27 Uhr: Blitz schlug in Tankstelle ein
 In einer Tankstelle in Schöngrabern in Niederösterreich schlug ein Blitz ein, es kam zu einem Schmorbrand in der Elektroinstallation, der rasch gelöscht werden konnte.

09.17 Uhr: Überschwemmungen im Weinviertel
Aufgrund der schweren Unwetter im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich sind in der Nacht auf Dienstag hunderte Feuerwehrmitglieder im Einsatz gestanden. Nach Angaben des Bezirkskommandos war die Lage vor allem im Pulkautal dramatisch.

9.10 Uhr: Aktuelle Unwetter-Warnung der ZAMG:

Unwetter-Warnung © wetter.at
Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur interaktiven Version der Karte.

9.06 Uhr: Dramatischer Feuerwehreinsatz in Gföhl
Im Waldviertel kämpfte die feuerwehr gegen einen Dachstuhlbrand, den ein Blitzschlag ausgelöst haben dürfte. Anrufer hatten berichtet, dass dichter Rauch aus dem Objekt drang. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. 60 Feuerwherleute standen stundenlang im Einsatz.

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Foto: FFK / Manfred Wimmer