03. April 2012 | 06:36 Uhr

feuerwehr © APA/Schlager

Oberpullendorf

Trockenheit: Waldbrand im Burgenland

Florianijünger seit Montagnachmittag im Einsatz. Feuer unter Kontrolle.

Im Bezirk Oberpullendorf hat es Dienstag früh erneut Brandalarm gegeben: Nachdem Montagabend rund 150 Feuerwehrleute einen Waldbrand zwischen Kroatisch Gerersdorf und Lutzmannsburg bekämpft hatten, brach gegen 6.00 Uhr an der selben Stelle wieder Feuer aus. "Wir haben das Feuer unter Kontrolle, Brand aus kann aber noch nicht gegeben werden", so Martin Reidl, stellvertretender Bezirksfeuerwehrkommandant, zur APA. Dienstag früh rückten sechs Feuerwehren mit etwa 70 Mann zum Einsatz aus.

Trockenheit
Trockenes Laub und am Boden liegende Äste dürften am Montagnachmittag in Brand geraten sein, vermutete Günther Toth, VP-Bürgermeister von Lutzmannsburg und selbst Feuerwehrmann. Dort dürfte auch die Brandursache für das Feuer am Dienstag liegen, erklärte Reidl: "Wir gehen davon aus, dass es unterhalb, also bei den Wurzeln, weitergebrannt hat. Das war trotz Brandwache über Nacht nicht zu erkennen."

Ersten Einschätzungen zufolge hat sich das Feuer auf einer Fläche von etwa vier Hektar ausgebreitet. "Alles sah aus wie ein großes Biotop", berichtete der stellvertretende Bezirksfeuerwehrkommandant. Dienstagvormittag standen "langwierige Nachlöscharbeiten" an.

Weshalb es zu dem Brand kam, war zunächst unklar. Dass sich das Laub und die Äste aufgrund der anhaltenden Trockenheit selbst entzündet haben, "glaube ich nicht. Ich denke schon, dass zuvor jemand im Wald war. Ob vorsätzlich gehandelt wurde oder nicht, muss die Polizei klären", so Reidl.
 

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