25. November 2013 | 11:29 Uhr

Schnee Strom © APA/ Eggenberger

1. Schnee-Chaos im Land

Tirol: Strom nach Blackout wieder da

310 Haushalte in gleich zwei Gemeinden waren betroffen. Hubschrauber im Einsatz.

Der Stromausfall in den beiden Osttiroler Gemeinden Obertilliach und Untertilliach ist beendet. Die Stromversorgung habe Sonntagabend gegen 21.00 Uhr wiederhergestellt werden können, teilte die Tinetz-Stromnetz Tirol AG am Montag mit. Zu den Ausfällen war es Samstagabend aufgrund der starken Schneefälle gekommen. Ein umstürzender Baum hatte eine 25-KV-Stromleitung beschädigt.

Insgesamt 310 Haushalte in den beiden Gemeinden waren betroffen, hieß es. Ursprünglich war sogar von 500 Haushalten die Rede. Die Mitarbeiter der Tinetz standen seit Samstagabend im Dauereinsatz. Sie mussten zunächst unverzüglich das freiliegende Stromkabel entfernen, damit für die Bewohner der Ortsteile in Obertilliach keine Gefahr mehr bestand. Zudem wurden aufgrund des immer wieder einsetzendes Schneefalls präventiv mehr als 25 Bäume gefällt. Diese drohten umzustürzen und dadurch die Stromversorgung zu gefährden.

Am Sonntag kämpften die Einsatzkräfte weiter mit einstürzenden Bäumen. Letztlich kam auch noch ein Hubschrauber des ÖAMTC zum Einsatz. Dieser flog über die betroffene Stromleitung und befreite durch den Abwind des Rotors die Bäume vom Schnee:

rotor.jpg © APA

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Erst sonnig, von NW gewittrige Schauer, 9/18°

Am Nachmittag bringt eine Kaltfront von Westen her immer öfter Regenschauer und Gewitter, schließlich auch im zunächst noch sonnigeren Osten und Süden. Mit der Störungszone frischt lebhafter bis kräftiger Westwind auf. Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 15 bis 24 Grad. Heute Nacht: In der Nacht zieht die Kaltfront bald ostwärts ab und letzte Regenschauer und Gewitter, vor allem entlang der Alpennordseite sowie auch im Osten und Südosten klingen allmählich ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1200 bis 1500m Seehöhe. Im Bergland halten sich Restwolken eher hartnäckig, sonst lockert es später mehr und mehr auf. Der Wind bläst im Osten noch mäßig bis lebhaft aus West bis Nordwest, sonst lässt er deutlich nach. Tiefsttemperaturen 1 bis 9 Grad.
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