18. September 2012 | 08:21 Uhr

sanba_ap.jpg © AP

Japan und Südkore

Taifun forderte Menschenleben

"Sanba" peitschte meterhohe Wellen an Land. Strom aus, Fluten und Erdrutsche.

Der Taifun "Sanba" hat in Japan und Südkorea Überschwemmungen, Erdrutsche und Stromausfälle verursacht. Mindestens zwei Menschen starben, insgesamt mehr als 150.000 Menschen waren ohne Strom. Eine Frau starb bei einem Erdrutsch in Songju im Osten Südkoreas, wie die Katastrophenschutzbehörde in Seoul am Montag mitteilte. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. In Japan starb am Wochenende mindestens ein Mann.

Hunderte Flüge ausgefallen

Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Montag berichtete, fegte der Tropensturm mit Windböen von bis zu 216 Stundenkilometern über den Süden Japans hinweg. Am Sonntag starb dort ein 83 Jahre alter Mann, als er sein Haus sturmsicher machen wollte. Auf der Insel Okinawa wurde ein Schwimmer vermisst. In Südjapan fielen Hunderte Flüge aus, die Stromversorgung war in weiten Teilen der Region unterbrochen. Mehr als 100.000 Menschen waren ohne Strom.

Verletzte

Der Taifun zog in der Nacht in Richtung Südkorea weiter, wo er am Montag auf Land traf. In der Stadt Kyongju im Südwesten des Landes wurden zwei Menschen verletzt, als ihr Haus wegen eines Erdrutsches einstürzte, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Mehr als 1.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und in 50.000 Haushalten fiel der Strom aus, teilten die Behörden mit. Flüge und Fährverbindungen fielen aus.

"Sanba" zog nach Angaben der südkoreanischen Wetterwarte über das Landesinnere in Richtung der Ostküste des Landes. Es war bereits das dritte Mal in den vergangenen zwei Monaten, dass Südkorea von einem Taifun heimgesucht wurde. Bei den vergangenen Unwettern kamen in dem Land 20 Menschen ums Leben. "Sanba" hatte zuvor auf den Philippinen gewütet.
 

Österreich Wetter

  • Jetzt
  • 0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22

Freundlich, später im W auch Regen. 5/16°

In Oberösterreich sowie im Klagenfurter Becken hält sich der Nebel noch weiterhin. Überall sonst überwiegt in aller Regel der Sonnenschein. Im Westen ziehen ab dem Nachmittag immer dichtere Wolken auf, bringen aber noch keinen Niederschlag. Der Wind weht im Tagesverlauf meist nur schwach. Tageshöchsttemperaturen 14 bis 21 Grad, mit den höchsten Temperaturen in Tirol. Heute Nacht: In der Westhälfte ziehen in der ersten Nachthälfte einige dichte Wolkenfelder durch, später lockert es von Westen her wieder auf. Weiter östlich ist es meist gering bewölkt bis wolkig. Hier wird es es erst in der Früh zunehmend bewölkter. In den Morgenstunden bilden sich auch stellenweise ein paar Nebelfelder, am ehesten im westlichen Donautal sowie im Süden. Es geht schwach windig durch die Nacht. Die Tiefsttemperaturen der Nacht liegen zwischen minus 1 und plus 9 Grad.
mehr Österreich-Wetter